1. (NSA-) Untersuchungsausschuss

10.09.2015/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Zeuge W.O., BND: NSA hatte bis 2012 direkten Zugriff auf den (Daten-) Bestand in Bad Aibling

Bei der Überprüfung der Suchaufträge, die der US-Geheimdienst ‚National Security Agency‘ (NSA) in das gemeinsam mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) betriebene Abhörsystem in Bad Aibling eingespeist hat, sind möglicherweise nicht alle europäischen Zieladressen erkannt und aussortiert worden. Das berichtete der BND-Mitarbeiter W.O., der im Herbst 2013 mit dieser Aufgabe betraut war, dem 1. Untersuchungsausschuss (NSA) in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag. „Ich denke, dass meine Kontrolle nicht zu hundert Prozent gegriffen hat“, sagte der Zeuge. Es sei nicht ausgeschlossen, dass nach wie vor europäische Ziele von dem deutsch-amerikanischen Überwachungsprogramm erfasst werden. Weiterlesen↗bundestag.de