Abgasmanipulation: Teilvergleich kostet VW 14,7 Mrd. USD

28.06.2016/EG aus der US Environmental Protection Agency (EPA), Washington

Vergleichsvereinbarung unterliegt einer 30-Tage-Frist für öffentliche Stellungnahmen und einer endgültigen Genehmigung durch das Gericht

Im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung (Clean Air Act) mit den US-Behörden hat Volkswagen vereinbart, dass die betroffenen (US-)VW-Kunden der 2,0-Liter-Fahrzeuge mit 10,0 Milliarden US-Dollar entschädigt werden. Dabei muss Volkswagen eine Rückruf-Quote von mindestens 85 Prozent bis Juni 2019 erreichen. Wird die Rückruf-Quote nicht erreicht, werden weitere Entschädigungszahlungen in Höhe von 85 Millionen US-Dollar für jeden nicht erreichten Prozentpunkt fällig.

Neben dem Rückruf der betroffenen 2,0-Liter-Fahrzeuge wird Volkswagen 2,7 Milliarden US-Dollar in einen Treuhandfonds für spezifische NOx-Reduktionsmaßnahmen einzahlen. Damit sollen die von den betroffenen 2,0-Liter-Motoren verursachten, überhöhten NOx-Emmission in vollem Umfang (Lebensdauer) ausgeglichen werden.

Darüber hinaus wird Volkswagen zusätzliche zwei Milliarden US-Dollar zur Förderung der Ladeinfrastruktur sowie emissionsfreie Fahrzeuge (Zero Emission Vehicle, kurz ZEV) investieren.

Die 80.000 Fahrzeuge mit 3,0-Liter-Motoren (mit manipulativer Abgasregelung) sind in dieser Vereinbarung nicht erfasst.