Bericht der Untersuchungskommission ‘Volkswagen‘

22.04.2016/EG

Heute veröffentlichte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Bericht der Untersuchungskommission ‘Volkswagen‘

Nach 53 Sitzungen, darunter auch mit Vertretern der Automobilhersteller und Zulieferer, Verbände und Organisationen, Gespräche mit Vertretern der US-EPA sowie von Mitgliedstaaten, konnte die Untersuchungskommission ‘Volkswagen‘ den Bericht mit zahlreichen Angaben und Daten füllen.

Im Kern liegen der Untersuchungskommission folgende Erkenntnisse vor:

„Bei den Fahrzeugen des VW-Konzerns mit Euro 5-Konzepten (Motoren EA 189) konnte die unzulässige Abschalteinrichtung in ihrer Wirkung durch die Messungen nachvollzogen werden. Das KBA hat mit Bescheid vom 15.10.2015 an den VW-Konzern angeordnet, die Vorschriftsmäßigkeit der betroffenen Fahrzeuge herzustellen. VW ist damit veranlasst, diese in die Werkstätten zu rufen, um die unzulässige Abschalteinrichtung zu entfernen.
Es konnte im Rahmen der KBA-Felduntersuchung bis zur Veröffentlichung dieses Berichts bei keinem weiteren Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung wie bei bestimmten Fahrzeugen des VW-Konzerns nachgewiesen werden.“

Darüber hinaus verweist die Untersuchungskommission auf eine „große Bandbreite“ der in den Labor- und Straßenmessungen festgestellten NOX-Emissionswerte von allen getesteten Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller. Vermutlich haben erst diese Testergebnisse einige Hersteller zu einer Rückrufaktion ‚motiviert‘.

Den kompletten Bericht lesen Sie hier↗bmvi.de.