Britanniens verlorene Jahrzehnte

20.06.2016/EG aus dem wirtschaftspolitischen Medium Makroskop, Wiesbaden

Politikwissenschaftler Will Denayer mit einem Beitrag über die ökonomischen Experimente in Großbritannien

„Überall in Europa predigen die Regierungen das Gleiche: Haushalte müssten saniert werden und neue Einschnitte wären unabdingbar. Die Begründungen für eine solche Politik sind meist nicht nur wirr, sondern sie basieren auf Wirtschaftstheorien, die mit der Realität nichts zu tun haben…

Für einige ist die Rechnung freilich aufgegangen: Seit 2008 hat sich das Vermögen der tausend reichsten Briten verdoppelt. Große Konzerne und Führungskräfte, deren Steuern gesenkt wurden, haben massiv profitiert. Die Niedriglöhner, Arbeitslosen, Arbeitsunfähigen und Tafelbesucher dagegen zahlen die Kosten, der von den Torys veranlassten ‘Konsolidierungsmaßnahmen‘.“ Weiterlesen↗makroskop.eu