Buchtipp

18.09.2015/EG

Rebecca Gablé: Der Palast der Meere

Roman

London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt … (Bild: Bastei Lübbe AG)

Autorin

Rebecca Gablé ist der Künstlername der deutschen Schriftstellerin Ingrid Krane-Müschen. Bekannt ist Gablé vor allem für ihre im Mittelalter spielenden Ritterromane. Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein.

Lübbe Verlag, ISBN: 978-3-431-03926-9, Hardcover, 957 Seiten, 26 Euro