Buchtipp

29.07.2016/EG

Christine Finke: Allein, alleiner, alleinerziehend

Sachbuch (Gesellschaft, Erziehung)

Das Geld ist immer knapp, der Alltag hektisch und für die Kinder bleibt wenig Zeit. Alleinerziehende befinden sich nicht nur am Rande der Belastbarkeit, auch von Gesellschaft und Politik werden sie benachteiligt: besteuert nahezu wie Singles, auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert und von der Gesellschaft missachtet – obwohl ihre Kinder unsere Zukunft sichern. Christine Finke ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und weiß genau, wovon sie spricht. Sie benennt Schwachstellen und Ungerechtigkeiten und sagt, was sich dringend ändern muss, damit die Alltagshelden unserer Gesellschaft nicht länger alleine dastehen.

Autorin

Christine Finke, Jahrgang 1966, bloggt seit 2011 unter dem Namen ‘Mama arbeitet‘ über ihr Leben als Alleinerziehende mit drei Kindern. Die promovierte Anglistin, freie Journalistin und Kinderbuchtexterin lebt in Konstanz am Bodensee, wo sie sich im Stadtrat für Kinder und Familienfreundlichkeit einsetzt. Mit ihrem Blog erreicht sie täglich mehrere tausend Leser und ist deutschlandweit bekannt.

Bastei Lübbe Verlag, EAN 978-3-7857-2559-7, Taschenbuch, 239 Seiten, 15 Euro