Buchtipp: Das Wasserwerk

24.03.2017/EG

Edgar Lawrence Doctorow: Das Wasserwerk

Roman

New York, 1871.

Kriegsgewinnler und Neureiche geben nach dem siegreichen Bürgerkrieg im Leben der Stadt den Ton an. Industrie und Banken florieren, und die Stadt ist dabei, zu einer führenden Metropole in der Welt zu werden.

In dieser brodelnden Atmosphäre des Aufbruchs schlägt sich Martin Pemberton mühsam als freier Journalist durch. Bis er eines Tages in einem Pferdeomnibus flüchtig eine Gruppe alter Männer sieht – unter ihnen auch seinen vor kurzem verstorbenen Vater.

Ehe Martin auf der Suche nach dem mysteriösen Omnibus und seinen Insassen untertaucht und spurlos verschwindet, erzählt er noch McIlvaine, seinem Redakteur beim Telegram, von der gespenstischen Entdeckung.

Auch McIlvaine läßt das Geheimnis keine Ruhe. Auf seiner rastlosen Suche nach den beiden Pembertons gerät er immer tiefer in die düstere Geschichte der Familie. Und schließlich entdeckt er bei seinen Nachforschungen zusammen mit einem New Yorker Polizisten ein stillgelegtes Wasserwerk, in dem der genialisch verrückte Arzt Dr. Sartorius seinen aberwitzigen Experimenten nachgeht.

Autor

Edgar Lawrence Doctorow wurde am 6. Januar 1931 als Kind russisch-jüdischer Einwanderer der 2. Generation in New York City geboren. Neben der erfolgreichen Karriere als Schriftsteller unterrichtete Doctorow am Sarah Lawrence College, an der Yale School of Drama, der University of Utah, der University of California, Irvine, und in Princeton. Außerdem ist er Professor für englische und amerikanische Literatur an der New York University. Seit 1984 ist er Mitglied der American Academy und des National Institute of Arts and Letters. E. L. Doctorow verstarb am 21. Juli 2015 in New York.

Kiepenheuer&Witsch, EAN: 978-3-462-02401-2, Hardcover Leinen, 336 Seiten, 23 Euro