Buchtipp: Der Mordida-Mann

02.03.2018/EG

Ross Thomas: Der Mordida-Mann
Thriller (Geheimdienst, Politik)

1981: Ein international gesuchter Terrorist wird von amerikanischen Agenten entführt. Kurz darauf lässt der Nachfolger Gaddafis den Bruder des amerikanischen Präsidenten kidnappen, um mit ihm den Freiheitskämpfer freizupressen, nicht ahnend, dass dieser schon tot ist. Der Einzige, der die Kohlen jetzt noch aus dem Feuer holen kann, ist Chubb Dunjee. Der ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete war lange Mittelsmann in den unruhigen Gegenden dieser Welt; seine besondere Spezialität: Bestechung – mordida.

Ross Thomas entführt uns mit seiner ausgefeilten und brillant erzählten Geschichte um internationalen Terrorismus, den Nachfolger des früh verstorbenen Gaddafi und die Machenschaften diverser Geheimdienste in die Abgründe der großen Politik.

Autor

Ross Thomas, geboren 1926 in Oklahoma, war ein amerikanischer Autor. Er arbeitete als Public Relations- und Wahlkampfberater für Politiker wie beispielsweise Lyndon B. Johnson sowie als Journalist und Gewerkschaftssprecher in den USA und Nigeria. Seine Karriere als Schriftsteller begann er erst mit vierzig Jahren mit dem Schreiben vor allem von Politthrillern, in denen er die Hintergründe des amerikanischen Politikbetriebs entlarvt und bloßstellt. Ross Thomas starb am 18. Dezember 1995 in Santa Monica.

AEXANDER Verlag, EAN: 978-3-89581-452-5, Broschur, 328 Seiten, 16 Euro