Buchtipp: Übel, böse und gemein

09.02.2018/EG

Christoph Papke: Übel, böse und gemein
Wollen Sie arbeitslos sein? Ich nicht!
Ein satirischer Roman von einem erfahrenen Jobcoach

Roman (Arbeitslosigkeit, Gesellschaft)

Arbeitslos kann jeder werden. Aber nicht jeder kann auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Vermittlungsfachkräfte und andere werden das zu verhindern wissen.

Übel, böse und gemein wird mit Robert Rasch umgegangen, seit er arbeitslos geworden ist. Nicht nur sein Schwiegervater und die Nachbarschaft, auch die Fachkräfte der Arbeitsagentur und des Jobcenters behandeln Robert wie einen Versager und Sünder, der selbst schuld ist an seiner Arbeitslosigkeit.

Mit unerschütterlichem Optimismus und dem Mut der Verzweiflung setzt Robert alle Hebel in Bewegung, um wieder in ein Beschäftigungsverhältnis einzumünden. Seine Eigenbemühungen werden jedoch immer wieder systematisch unterwandert.

Wer sich vorsorglich schon mal auf seine Arbeitslosigkeit und deren mögliche Folgen vorbereiten möchte, erhält mit diesem satirischen Roman einen realistischen Einblick in die gängige Praxis der Arbeitsagenturen und Jobcenter im Umgang mit ihren Kunden.

Autor

CHRISTOPH PAPKE, geboren 1954 in Berlin, arbeitete nach einer kaufmännischen Ausbildung und dem Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik zunächst bei einem Spitzenverband der Wohlfahrtspflege, bevor er über zwanzig Jahre als Ausbilder, Lehrkraft, Bildungsbegleiter und Jobcoach arbeitslose Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt beriet und betreute. Heute schreibt er als freier Autor Kurzgeschichten, Romane, Drehbücher und Theaterstücke.

Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, EAN: 978-3-86265-658-5, Taschenbuch, 232 Seiten, 10 Euro