Chirurgen kritisieren Ökonomisierung der Gesundheit

24.03.2016/EG aus der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V., Berlin

Chirurgen fordern mehr Zeit für das Gespräch mit Patienten

Seit Einführung der Klinikvergütung DRG vor mehr als einem Jahrzehnt arbeiten die Krankenhäuser aus Sicht der Chirurgen immer intensiver daran, wirtschaftlich passgenaue Patientenfälle zu versorgen. „Es gilt, den maximalen Erlös zu erzielen – je mehr und je schwieriger die Fälle bei mittlerer Verweildauer sind, desto besser“, berichtet Professor Dr. med. Gabriele Schackert, Präsidentin der DGCH. Die Zeit, die man mit den Patienten verbringt, schlägt sich hingegen nicht in der Vergütung nieder. Zuwendung wird damit zur entbehrlichen Ressource. „Zeitmangel ist in der heutigen Medizin das zentrale Problem“. Weiterlesendgch.de