COP21 – Der Klimagipfel!

15.12.2015/EG aus der Bundesregierung, Berlin, und der Umweltorganisation Umweltinstitut München e.V., München

UN-Klimaschutzabkommen: Bundesregierung spricht von einem dynamischen, robusten, transparenten und fairen Abkommen das über die Erwartungen hinausgegangen sei / Umweltinstitut München sieht darin lediglich einen rein symbolischen Erfolg

Am kommenden Samstag werden voraussichtlich 195 Staaten den internationalen Klimavertrag unterzeichnen. Darin ist das Ziel, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, völkerrechtlich verbindlich. Die Orientierung geht dabei in Richtung 1,5 Grad. Dazu soll jedes Land nach seinen Möglichkeiten beitragen.

Umweltinstitut München: „In der Tat gibt es zwei handfeste Errungenschaften der Klimakonferenz in Paris: Erstmals in der Geschichte der Klimadiplomatie gibt es ein Abkommen, das von allen Staaten unterzeichnet wurde und damit einen von allen Ländern getragenen Konsens für globalen Klimaschutz. Zudem wurde das 1,5 Grad-Ziel in den Vertrag aufgenommen. Damit erkennen die Unterzeichner an, dass das bisher formulierte Zwei Grad-Ziel nicht ausreicht, um katastrophale Auswirkungen in besonders verletzlichen Ländern des Südens zu verhindern und stellen klar, dass die Interessen dieser Staaten im Sinne internationaler Solidarität berücksichtigt werden. Doch kann man diese Aussagen nicht stehen lassen, ohne sofort klarzustellen: Diese Erfolge sind rein symbolisch. Denn der Klimavertrag enthält keine verbindlichen Emissionsbeschränkungen und die wichtigste Maßnahme ist nicht verankert worden: die Abkehr von den fossilen Energien.“ Weiterlesenumweltinstitut.org

Die von der Bundesregierung formulierten Ergebnisse lesen Sie hierbundesregierung.de.