Das Geschäftsfeld Fußball

12.08.2015/EG aus dem Beratungsunternehmen McKinsey & Company, Inc., Düsseldorf

McKinsey-Studie: Anzahl der Arbeitsplätze seit 2008 um 57 Prozent gestiegen – Wertschöpfung von fast 8 Milliarden Euro (plus 55 Prozent)

Die wirtschaftliche Bedeutung des professionellen Fußballs in Deutschland nimmt weiter zu, so die Analysten von McKinsey. Umgerechnet 110.000 Vollzeitarbeitsplätze werden vom Spielbetrieb angestoßen. Die Wertschöpfung betrug im vergangenen Jahr 7,9 Milliarden Euro. Der Staat profitiert durch die wirtschaftlichen Aktivitäten rund um den Profifußball abzüglich der Kosten mit jährlich 2,3 Milliarden Euro (plus 53 Prozent seit 2008) an Steuern und Abgaben. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer Analyse von McKinsey & Company mit dem Titel ‚Wachstumsmotor Bundesliga‘.

Laut McKinsey sind seit dem Jahr 2008 alle wichtigen ‚Profitbereiche‘ gewachsen: Von Sponsoring (plus 56 Prozent), Medienrechten (plus 47 Prozent) über Ticketverkäufe (plus 40 Prozent) bis hin zu Merchandising (plus 52 Prozent). Über die Vermarktung (Handel) der Spieler gibt die Studie leider keine Auskunft. Die Studie ‚Wachstumsmotor Bundesliga‘ lesen Sie hier↗mckinsey.de.

Zum Thema

Eine kritische Betrachtung der Fußball-Aktiengesellschaften und Fußball-Gesellschaften-mit-beschränkter-Haftung ermöglicht der Autor Jens Berger in seinem neuen Buch ‚Der Kick des Geldes oder wie unser Fußball verkauft wird‘. Das Buch ist am 10.08.2015 im Westend Verlag erschienen.