DEGGENDORF (LKR)

Wasserversorgung Bayerischer Wald sichert Trinkwasserversorgung

22.09.2020/EG
Quelle: Wasserversorgung Bayerischer Wald, Moos

„waldwasser“ investiert rund drei Millionen Euro

Die beiden Trinkwassergewinnungsgebiete der Wasserversorgung Bayerischer Wald (waldwasser), die Talsperre Frauenau bei Zwiesel und das Brunnenfeld bei Moos, sind durch zwei Düker* unter der Donau miteinander verbunden. Der Düker bei Aicha a. d. Donau, bestehend aus zwei Gusseisenrohrsträngen (je DN 500), voll funktionstüchtig. Dagegen ist der aus acht Kunststoffrohrsträngen (je DN 245) bestehende Düker bei Deggendorf größtenteils nicht mehr funktionstüchtig.
Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbandes links und rechts der Donau (rund 8.000 km²) wird deshalb der Düker bei Deggendorf nun neu gebaut. Die Drei-Millionen-Euro-Investition soll noch im laufenden Jahr fertiggestellt werden.

*Druckleitung zur Unterquerung einer Straße, eines Tunnels, eines Flusses oder von Bahngleisen (Quelle: Wikipedia)


Corona-Pandemie: Fallzahlen aus dem Landkreis Deggendorf

01.09.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Die aktuell erfasste COVID-19-Lage im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier landkreis-deggendorf.de.


Arbeitsmarkt August 2020

01.09.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat August 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 4.128 (+ 1,3 % / + 16,8 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.500 (+ 4,7 % / + 41,3 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 855 (– 3,8 % / – 35,0 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Wechsel am Staatlichen Schulamt Deggendorf

01.09.2020/EG
Quelle: Regierung von Niederbayern, Landshut

Fachliche Leitung unter Christiane Niedermeier / Claudia Brielbeck ist die neue Schulrätin

Christiane Niedermeier hat zum 01. August 2020 ihre neue Stelle als fachliche Leiterin am Staatlichen Schulamt Deggendorf angetreten. Sie war dort bisher als weitere Schulrätin tätig. Als fachliche Leiterin tritt sie die Nachfolge von Schulamtsdirektorin Swoboda an. Die Landauerin wird zukünftig die fachliche Aufsicht über die Schulen im Schulamtsbereich sowie dienstrechtliche Aufgaben ausüben und sich um Personalmanagement und Personalförderung kümmern. Darüber hinaus ist sie zuständig für die Qualitätssicherung von Unterricht und Erziehung sowie der Organisation des Unterrichts und der Ganztagsbetreuung.

Claudia Brielbeck wird ab dem 01. September als weitere Schulrätin im Staatlichen Schulamt Deggendorf tätig sein. Sie übernimmt das Amt ihrer Vorgängerin Christiane Niedermeier. Die Straubingerin schließt somit die Lücke, die durch den Weggang von Schulamtsdirektorin Swoboda an die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Passau aufgetreten ist. Als Schulrätin wird sie für 20 Grund- und Mittelschulen des Landkreises Deggendorf verantwortlich sein und sich neben schulfachlichen Themen der Grundschule auch um den Schulsport und die Inklusion im Landkreis Deggendorf kümmern.


Landkreis Deggendorf öffnet Corona-Testzentrum

26.08.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Am Donnerstag, 27. August 2020, 13:00 Uhr, nimmt das Corona-Testzentrum für den Landkreis Deggendorf 13 Uhr seinen Betrieb auf / Terminvereinbarung notwendig / Test ist kostenlos

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, das Testangebot für eine Untersuchung auf SARS-CoV-2 auszubauen. Speziell für Testungen von Reiserückkehrern und für Reihentestungen von Lehrkräften und Schulpersonal sowie von Erzieherinnen und Erziehern bedarf es einer hinreichenden Infrastruktur. Dementsprechend wurden die Kreisverwaltungsbehörden beauftragt, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein „Bayerisches Testzentrum“ einzurichten.

Zur Durchführung des Testes vereinbaren Sie einen Termin unter der Telefonnummer (0991) 3100-468. Sie erreichen ihre Ansprechpartner von Montag bis Freitag, jeweils von 13 bis 18 Uhr. (Die Terminvergabe erfolgt nicht durch das Landratsamt Deggendorf, sondern durch den mit der Testung beauftragten Dienstleister.)

Zwingend zum Test mitzubringen sind:

  • Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)
  • Gesundheitskarte (Krankenkasse)
  • Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung)

Das Testzentrum befindet sich im Bereich des Deggendorfer Eisstadions, Nähe Konrad-Adenauer-Str. 10.

Ablauf

Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Teststrecke. In der Regel können Sie in Ihrem Fahrzeug sitzen bleiben. An der Teststrecke werden Sie in Empfang genommen und registriert. Hier müssen Sie die Angaben zu Ihrer Person machen (Name und Vorname, Geschlecht, Nationalität, Geburtsdatum, Anschrift der Hauptwohnung oder des gewöhnlichen Aufenthaltsortes und, falls abweichend: Anschrift des derzeitigen Aufenthaltsortes bzw. Reisezielanschrift/aktueller Aufenthaltsort der nächsten 14 Tage, telefonische Erreichbarkeit, Mobiltelefonnummer, E-Mail, Testgrund). Alles Weitere wird Ihnen dann vor Ort erklärt.

Befund/Testergebnis

SARS-CoV-2-PCR: positiver Befund
Das zuständige Gesundheitsamt erhält den Befundbericht über die Labormeldung. Das Gesundheitsamt benachrichtigt Sie telefonisch und informiert Sie über den weiteren Ablauf, insbesondere die Verpflichtung zur Isolation. Das Gesundheitsamt ermittelt auch die Kontaktpersonen und gibt diesen die erforderlichen Handlungsanweisungen. Zusätzlich erhalten Sie eine Information durch die Corona-Warn-App.

SARS-CoV-2-PCR: negativer Befund
Die Befundmitteilung erfolgt über die Corona-Warn-App. Hierzu müssen Sie lediglich den ausgehändigten QR-Code, den Sie beim Test bekommen, einscannen. Dazu müssen Sie bei der Testung ihr Einverständnis erklären. In Ausnahmefällen kann die Benachrichtigung auch telefonisch durch den externen Dienstleister erfolgen.


Corona-Pandemie: Fallzahlen im Landkreis Deggendorf

21.08.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Landratsamt Deggendorf: Reiserückkehrer lassen Infektionszahlen im Landkreis Deggendorf steigen

Wie das Landratsamt Deggendorf meldet, wurden am Donnerstag, den 20. August 2020, weitere 18 infizierte Personen im Landkreis Deggendorf registriert. Somit stellt sich, laut Landratsamt Deggendorf, zum heutigen Vormittag (21. August) die Situation im Landkreis Deggendorf wie folgt dar:

  • 377 Personen sind mit SARS-CoV-2 infiziert,
    davon
  • sind bisher 15 Personen an den Folgen der COVID-19-Erkrankung verstorben,
  • 331 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen,
  • 31 Personen sind mit SARS-CoV-2 infiziert und in Quarantäne, davon sind 19 Personen Reiserückkehrer (insbesondere aus dem Kosovo, aus Rumänien sowie aus Kroatien).

„Die Zahl der Neuinfektionen für den Zeitraum von 7 Tagen je 100.000 wird auf über 20 ansteigen. Der Frühwarnwert liegt bei 35 Neuinfektionen binnen 7 Tagen. Ab diesem Wert können lokale Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es gilt weiterhin, einen lokalen Lockdown zu verhindern. Das geht aber nur mit Disziplin. Insbesondere werden folgende Maßnahmen als zielführend angesehen:

  • Das Einhalten der sogenannten AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmasken).
  • Reiserückkehrer sollten das Testergebnis abwarten, bevor wieder am öffentlichen Leben teilgenommen wird.
  • Meldepflicht beim örtlichen Gesundheitsamt einhalten, wenn die Einreise aus einem Risikogebiet erfolgte.

Voraussichtlich Ende August soll die Corona-Teststrecke in Betrieb genommen werden. Die Teststrecke soll Anfang der kommenden Woche in Deggendorf (Nähe Eisstadion) aufgebaut werden. Sobald die Teststrecke in Betrieb genommen wird, erfolgen nähere Informationen.“


Arbeitsmarkt Juli 2020

29.07.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat Juli 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 4.077 (– 1,5 % / + 18,3 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.388 (– 2,1 % / + 46,5 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 889 (+ 5,1 % / – 29,1 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Kriminalstatistik 2019 PI Plattling

15.05.2020/EG aus der Polizeiinspektion Plattling

Kriminalstatistik 2019 PI Plattling: Gesamtkriminalität, ohne ausländerrechtliche Verstöße, um 3,3 Prozent auf 1.604 Straftaten gestiegen / Aufklärungsquote: 75,3 Prozent

Im Jahr 2019 wurden im Zuständigkeitsbereich der PI Plattling 1.604 Straftaten, ohne ausländerrechtliche Straftaten, registriert. Ein Anstieg um 51 Fälle bzw. 3,3 Prozent gegenüber 2018.

Die Gesamtkriminalität in den einzelnen Gemeinden:

  • Plattling: 952 Straftaten (+ 17,2 Prozent gegenüber 2018)
  • Osterhofen: 366 Straftaten (- 20,6 %)
  • Stephansposching: 63 Straftaten (+ 5,0 %)
  • Moos: 58 Straftaten (+ 7,4 %)
  • Künzing: 56 Straftaten (+ 19,1 %)
  • Otzing: 35 Straftaten (- 20,5 %)
  • Aholming: 34 Straftaten (- 22,7 %)
  • Oberpöring: 18 Straftaten (+ 157,1 %)
  • Wallerfing: 12 Straftaten (+ 140,0 %)
  • Buchhofen: 10 Straftaten (- 47,4 %)

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.025 Tatverdächtige (+ 10,7 %) ermittelt. Davon waren 793 (77,4 %) der Tatverdächtigen männlichen Geschlechts und 321 (31,3 %) nichtdeutsche Tatverdächtige.

Die Veränderungen der Fallzahlen in ausgewählten Deliktsbereichen:

  • Gefährliche und schwere Körperverletzung: 36 Fälle (- 10,0 %)
  • Häusliche Gewalt: 73 Fälle (- 49,7 %)
  • Wohnungseinbrüche: 13 Fälle (+ 85,7 %)
  • Straßenkriminalität: 208 Fälle (- 3,3 %)
  • Diebstahl: 420 Fälle (- 6,5 %)

Verkehrsstatistik 2019 Plattling

11.04.2020/EG
Quelle: Polizeiinspektion Plattling

PI Plattling erfasste im Jahr 2019 insgesamt 1.331 Verkehrsunfälle, 3,8 % weniger als 2018

Im Jahr 2019 registrierte die Polizeiinspektion Plattling insgesamt 1.331 Verkehrsunfälle (- 3,8 Prozent gegenüber 2018) im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden Aholming, Künzing, Moos, Oberpöring, Osterhofen, Otzing, Plattling, Stephansposching und Wallerfing. Dabei wurden 169 Personen (- 12,9 Prozent) leicht und 32 Personen (- 27,3 Prozent) schwer verletzt sowie zwei Personen (eine Person im Vorjahr) getötet.

Die Hauptunfallursachen waren mangelnder Sicherheitsabstand sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren, gefolgt von Missachtung der Vorfahrt, nicht angepasste Geschwindigkeit, Nichteinhaltung des Rechtsfahrgebots und Fehler beim Überholgen.

Weitere ausgesuchte Daten:

Unfallverursachende Senioren (ab 65 Jahre): 61 Fälle (- 1,6 Prozent)
Unfallverursachende junge Erwachsene (18-24 Jahre): 52 Fälle (- 11,9 Prozent)
Unfallflucht: 182 Fälle (- 19,8 Prozent), Aufklärungsquote: 40,7 Prozent
Unfälle unter Alkoholeinfluss: 24 (+ 84,6 %)
Unfälle unter dem Einfluss unerlaubter Drogen: 3 (keine 2018)


Lebenshilfe Deggendorf will in Osterhofen weiter investieren

10.03.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Lebenshilfe Deggendorf plant Wohneinrichtung für 24 Werkstattgänger / Sozialausschuss des Bezirks erkennt zusätzlichen Bedarf an

Die Lebenshilfe Deggendorf e.V. will in Osterhofen eine Wohneinrichtung mit 24 Plätzen für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit überwiegend geistiger Behinderung bauen, die eine Werkstatt besuchen. Bislang unterhält die Lebenshilfe in Metten eine Wohneinrichtung mit 17 genehmigten Wohnplätzen. Aufgrund der Zimmergrößen kann das Wohnheim aktuell nur noch mit 15 Bewohnern belegt werden, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Durch die Heimaufsicht wird ein Betrieb der Einrichtung längstens bis zum Jahr 2025 befürwortet. Darüber hinaus benötigen weitere Personen mit geistiger Behinderung in der Umgebung des Standorts Osterhofen, wo die Lebenshilfe bereits ein Wohnpflegeheim betreibt, einen Platz im gemeinschaftlichen Wohnen.

17 Plätze in Osterhofen werden als Ersatzneubau für die Bewohner der ab 2025 zu schließenden Einrichtung in Metten entstehen. Für die zusätzlichen sieben Wohnplätze hat die Lebenshilfe Deggendorf bei der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern die Anerkennung eines Bedarfs beantragt. Als Standort wird vom Träger ein Grundstück an der Kreuzung Peter-Rosegger-Straße/Piechlerstraße favorisiert. Zur Begründung des Bedarfs an sieben Wohnplätzen wurde von Trägerseite eine Liste mit 22 Personen (Werkstatt-Mitarbeitern), die derzeit noch im häuslichen Umfeld wohnen und während der nächsten fünf Jahre einen Platz in einer gemeinschaftlichen Wohnform benötigen, mit Angaben zur Behinderungsart eingereicht. Eine Überprüfung des Belegungsstands der umliegenden Einrichtungen für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung in Deggendorf, Metten und Plattling anhand aktueller Bewohnerlisten führte zu dem Ergebnis, dass von 118 genehmigten Plätzen aktuell 110 belegt sind und somit im erforderlichen Umfang keine freien Plätze zur Verfügung stehen. Damit ist der geltend gemachte Bedarf von sieben Wohnplätzen plausibel und nachvollziehbar.

Außerdem ist vorgesehen, in Osterhofen ergänzend zu den 24 Wohnplätzen acht Plätze für tagesstrukturierende Maßnahmen zu schaffen. Auch für die geplanten Plätze hat die Lebenshilfe Deggendorf eine Liste von zehn Personen vorgelegt, die entsprechende Maßnahmen in Anspruch nehmen möchten.

In seiner Sitzung am 10.03.2020 hat der Sozialausschuss des Bezirks Niederbayern den zusätzlichen Bedarf von sieben Wohnplätzen für Werkstattgänger mit geistiger Behinderung und acht Plätzen für tagesstrukturierende Maßnahmen) anerkannt. Ausgehend von den zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Informationen bezüglich Personenkreis, Betreuungsaufwand etc. und unter Einbeziehung der Erfahrungen vergleichbarer niederbayerischer Einrichtungen ist für den Bezirk Niederbayern als Hauptkostenträger für das Vorhaben in Osterhofen nach einer vorläufigen Schätzung mit Kosten des laufenden Betriebes von jährlich 1,1 Millionen Euro zu rechnen. Hochgerechnet auf einen Zeitraum von 25 Jahren (Dauer der Zweckbindung für bewilligte Fördermittel) ergäbe sich damit ein Betrag von 27,75 Millionen Euro, wobei Kostensteigerungen aufgrund von Tarifentwicklungen, allgemeiner Inflationsrate etc. noch nicht berücksichtigt sind.


Erreger der „Hasenpest“ festgestellt

13.01.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Feldhase mit Krankheitserreger Tularämie im Stadtgebiet Deggendorf aufgefunden / Erreger ist auf Menschen und Haustierarten (Hunde, Katzen) übertragbar

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, ist in der Stadt Deggendorf der erste Fall von Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden. Ein im Stadtgebiet Deggendorf gefundener Feldhase war mit dem Krankheitserreger infiziert. Dies ergab die Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Menschen können sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern infizieren. Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen zwischen einem und 14 Tage. Symptome sind je nach Infektionsweg Fieber, Lymphknotenschwellung, Unwohlsein, Kopf-, Glieder-, Bauchschmerzen, Husten, Übelkeit. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Nähere Auskünfte hierzu kann das Gesundheitsamt erteilen (Tel. 0991-3100-150).

Umfassende Informationen lesen Sie auf der Internetseite des Robert Koch Institutes rki.de.

Tierkörperfund

In freier Natur gefundene verendete Feldhasen oder Wildkaninchen sollten nicht direkt berührt werden. Ein direkter Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Organen von Wildtieren ist zu vermeiden. Wer einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen findet, kann sich für die Tierkörperbeseitigung an die zuständige Gemeindeverwaltung oder den jeweiligen Jagdrevierbesitzer wenden. Die Tierkörper werden einer Untersuchung unterzogen. Personen, die Kontakt zu Wildtieren hatten, sollten bei unklaren Erkrankungen einen Arzt aufsuchen und auf diesen Kontakt hinweisen.


Bevölkerungsvorausberechnung für den Landkreis Deggendorf bis 2037

01.08.2019/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, München

Statistische Daten zum Landkreis Deggendorf 2037: Anteil der Altersgruppe „60-Jährige oder Ältere“ wächst bis 2037 um 26,5 Prozent

Das demographische Profil für den Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.

Das demographische Profil für die Gemeinden im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.


Förderung ehrenamtlicher Kleinmaßnahmen

26.01.2019/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Lokale Aktionsgruppe (LAG) unterstützt bürgerschaftliches Engagement lokaler Akteure (Organisationen, Privatpersonen, Schulen, Vereine, …) mit Fördermittel in Höhe von bis zu 2.000 Euro je Einzelmaßnahme

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ fördert die LAG Landkreis Deggendorf sogenannte Kleinprojekte, die das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis stärken und einen positiven Beitrag zur Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) leisten.

Pro Einzelmaßnahme gewährt die LAG Landkreis Deggendorf in der Regel eine Förderung von 70 Prozent der nachgewiesenen Nettokosten, mindestens jedoch 500 Euro netto bis maximal 2.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen kann die LAG die Förderung auf 100 % (max. 2.000 Euro) erhöhen.

Ergänzende Informationen und Unterlagen finden Sie hier ↗landkreis-deggendorf.de.


Bezirkstag lehnt das Angebot des DONAUISAR Klinikums zur Integration der Neurologie ab

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Fachabteilung Neurologie des Bezirksklinikums Mainkofen wird nicht Teil des DONAUISAR Klinikums / Bezirkstag lehnt das Angebot zur Eingliederung der Neurologie und der Neurologischen Frührehabilitation ab

Der Bezirkstag von Niederbayern hat sich heute gegen das Integrationsangebot aus Deggendorf ausgesprochen.

Zum einen würde im Falle einer Annahme dem DONAUISAR Klinikum die operative Führung der Neurologischen Fachklinik in Mainkofen übertragen. Die Standortsicherheit für die Neurologie in Mainkofen werde allerdings nur fünf Jahre gewährleistet. Danach würde eine finanzielle Beteiligung des Bezirks von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort abhängen. Für den Bezirk ist laut Beschluss das „Auseinanderfallen von Steuerung und finanzieller Haftung nicht hinnehmbar“.

Zum anderen würden durch die Ausgliederung der Neurologie aus dem Bezirksklinikum Deckungsbeiträge für das Gesamtklinikum entfallen, die durch die Akutpsychiatrie und die Forensik aufgefangen werden müssten. Das würde einen finanziellen Nachteil von fast drei Millionen Euro bedeuten, der erst mittelfristig reduziert werden könnte.

Der Bezirk will nun alternativ einen eigenen Vorschlag erarbeiten, wie beide Kliniken künftig als selbstständig handelnde Partner zusammenarbeiten können.

Hintergrund

Das Klinikum Deggendorf und das Bezirksklinikum Mainkofen kooperieren seit 2004 mit dem Ziel, die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu verbessern. Da sich Rahmenbedingungen und Strukturvoraussetzungen in der Krankenhauslandschaft zunehmend verändern, wurde zwischen dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem DONAUISAR Klinikum in den vergangenen Monaten erörtert, ob ein Zusammenschluss neurologischer und neurochirurgischer Fachbereiche eine wirtschaftliche Verbesserung für beide Häuser darstellen könnte. Die Option einer Fusion unter dem Dach des DONAUISAR Klinikums wurde nach eingehender Prüfung nun im Bezirkstag verworfen.


Bezirkstag unterstützt das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Metten wird Außenstelle der Kremser Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften „Karl Landsteiner

Der Bezirkstag hat in der heutigen Sondersitzung das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“ auf den Weg gebracht. In Metten soll eine Außenstelle der „Karl Landsteiner“ (KL) Privatuniversität für Gesundheitswesen enstehen.

Die gemeinnützige KL mit Sitz in Krems (Niederösterreich) wird von einer GmbH mit den Gesellschaftern Medizinische Universität Wien, Technische Universität Wien, Donau-Universität Krems sowie der Fachhochschule Krems getragen und weitgehend vom Land Niederösterreich finanziert.

Die Kooperation wurde in der Vorbereitungszeit von der Universität Bayreuth begleitet. Bei der Sitzung des Bezirkstags stellte der Lehrstuhlinhaber für den Bereich Medizinmanagement Prof. Klaus Nagels Ergebnisse vor. In der Gesamtbetrachtung zeigte sich, dass ein solches Vorhaben in Niederbayern beste Perspektiven hat. Niederbayern ist der einzige bayerische Regierungsbezirk, in dem man noch nicht Medizin studieren kann. Angedacht ist für die weiteren Umsetzungsschritte, insbesondere mit Blick auf den Themenbereich Forschung, eine wissenschaftliche Begleitung und Validierung durch die Universität Bayreuth.

Der Bezirkstag stimmte dem – noch zu unterzeichnenden unterschriftsreifen – Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) zwischen dem Bezirk Niederbayern und der KL zu. Er beauftragte die Bezirksverwaltung „fachliche, rechtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte des Vorhabens abzuklären und Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern aufzunehmen“. Zur Umsetzung des Projekts sollen Meilensteine und ein Zeitplan erstellt werden. Durch Stipendien und andere Finanzierungsunterstützungen sollen für den überwiegenden Teil der Studienplätze die Studiengebühren weitestgehend beziehungsweise vollständig abgedeckt werden. Die Verwaltung wurde vom Bezirkstag unter anderem beauftragt, geeignete Möglichkeiten zu eruieren, insbesondere Gespräche mit denkbaren Kooperationspartnern aus dem Bereich kommunaler Krankenhausträger zu führen und Möglichkeiten der Drittmittelakquise auszuloten. Die Bezirkskrankenhäuser sollen sich anhand der vorliegenden Anerkennungskriterien um die Zulassung als Lehrkrankenhaus der KL bemühen.

Das neue Stipendienprogramm

Das bisherige Stipendienprogramm des Bezirks Niederbayern (hierfür besteht bereits eine Kooperation mit der KL) wird laut Bezirkstagsbeschluss nach der Anerkennung eines Bezirkskrankenhauses als Lehrkrankenhaus umgestellt. Anstatt der bisher möglichen Vergabe von bis zu fünf Stipendien jährlich mit einer Finanzierung von derzeit 44 Prozent der Studiengebühren wird es jährlich drei mögliche Stipendienvergaben mit zwei Alternativen geben:

1. eine Vollfinanzierung der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums die ärztliche Weiterbildung zum Facharzt in einem der Bezirkskrankenhäuser zu absolvieren.

2. ein Stipendium in Höhe von 80 Prozent der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums als Assistenzarzt in einem der Krankenhäuser des Bezirks Niederbayern zu arbeiten.

Bereits ab dem Jahr 2020 sollen rund 20 Studierende aus Niederbayern das Studium in Krems aufnehmen – mit der Perspektive, nach dem dritten Studienjahr nach Niederbayern zurückzukehren.

Hintergrund

Laut Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) liegt der Altersdurchschnitt der niederbayerischen Hausärzte aktuell (August 2018) bei 56,3 Jahren – in Landau a. d. Isar sind es sogar 60,0 Jahre, in Vilshofen 59,3 und in der Region Pocking/Ruhstorf a. d. Rott 59,0 Jahre.


Oberster Rechnungshof: Umweltministerium soll Hochwasserschutzgesetz II konsequent nutzen

22.03.2018/EG aus dem Obersten Rechnungshof (ORH), München

Jahresbericht 2018: ORH empfiehlt dringend, die Überwachungspflicht von Heizölanlagen in Überschwemmungsgebieten und Risikogebieten zu kontrollieren

„Vom Hochwasser im Juni 2013 waren die Deggendorfer Ortsteile Fischerdorf und Natternberg besonders betroffen. Bei mindestens 150 der betroffenen Häuser war insbesondere wegen Ölschäden ein Abriss erforderlich. Entgegen den rechtlichen Vorgaben waren Heizöltanks nicht auf ihre Hochwassersicherheit kontrolliert worden.

Das Umweltministerium sollte die neuen Möglichkeiten des Hochwasserschutzgesetzes II konsequent nutzen.“ orh.bayern.de