DEGGENDORF (LKR)

Sitzung des Kreisausschusses Landkreis Deggendorf

08.11.2017/EG aus dem Landratsamt Deggendorf

Am Freitag, 17. November 2017, findet um 09 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Deggendorf die 27. Sitzung des Kreisausschusses statt.

Tagesordnung im öffentlichen Teil:

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Kenntnisnahme der Niederschrift über die 26. öffentliche Kreisausschusssitzung am 29.09.2017

3. Verteilung der Zuschüsse für Beschaffungsmaßnahmen der Gemeinden im Bereich des Feuerwehrwesens; Genehmigung überplanmäßige Ausgaben im Haushaltsjahr 2017
Berichterstatter: Verwaltungsrat Neupert

4. Freiwillige Leistungen des Landkreises Deggendorf im Haushaltsjahr 2017; Vergabe von Zuschüssen zur Denkmalpflege
Berichterstatter: Verwaltungsrat Neupert

5. Geschäftsordnung für den Kreistag; Änderung der Besetzung des Jugendhilfeausschusses Vertreter des Jugend-, Familien oder Vormundschaftsgerichts Deggendorf – Vorberatung – Berichterstatter: Verwaltungsfachwirt Menacher

6. Folgenutzung Jugendwohnheim Plattling durch den Kreisjugendring; Genehmigung außerplanmäßiger Ausgaben
Berichterstatter: Verwaltungsfachwirt Menacher

7. Bekanntgaben, Wünsche und Anfragen

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Gesamtsanierung des DONAUISAR Klinikums Deggendorf

08.11.2017/EG aus der Regierung von Niederbayern, Landshut

Bezirksregierung erteilt fachliche Billigung für den siebten Bauabschnitt

Die Regierung von Niederbayern hat zur Durchführung des siebten Bauabschnitts der Gesamtsanierung des DONAUISAR Klinikums Deggendorf die abschließende fachliche Billigung erteilt. Für die Gesamtmaßnahme sind im Jahreskrankenhausbauprogramm insgesamt 21,45 Millionen Euro vorgesehen.

Das Projekt umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der gesamten OP-Abteilung des Klinikums sowie die Erweiterung um zwei OP-Säle, davon einen Hybrid-OP. Darüber hinaus wird die Fachabteilung Urologie verlagert und die Notbehandlung um weitere Untersuchungs- und Behandlungsräume erweitert. Für die Maßnahme wurde dem vorzeitigen Baubeginn zugestimmt, sodass die Bauarbeiten bereits voll im Gange sind.

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Arbeitsmarkt Oktober 2017

02.11.2017/EG aus der Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf gibt folgende Merkmale im Berichtsmonat Oktober 2017 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber September 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.679 (+ 3,5 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.607 (– 5,2 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.058 (– 3,9 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Bogen (Veränderung gegenüber September 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 1.501 (+ 8,2 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 568 (– 11,4 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 485 (– 1,0 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Straubing (Veränderung gegenüber September 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.512 (+ 2,2 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.544 (– 8,0 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.065 (+ 0,7 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Viechtach (Veränderung gegenüber September 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 1.125 (+ 14,8 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 422 (– 0,2 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 338 (+ 10,8 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Zwiesel (Veränderung gegenüber September 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 1.588 (+ 7,7 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 761 (+ 1,3 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 309 (+ 2,0 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.

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ÖPNV mit Rufbus ergänzt

27.10.2017/EG aus dem Landkreis Deggendorf

Elf neue Rufbus-Linien sorgen für eine verbesserte Mobilität

Ab 01. November 2017 startet das neue Rufbussystem im Landkreis Deggendorf. Der Rufbus macht den öffentlichen Personennahverkehr flexibler. Die elf neu eingerichteten Rufbus-Linien führen zu mehr und kürzeren Fahrzeiten und zu mehr Haltestellen, auch an Samstagen und Sonntagen. Alles ohne Zusatzkosten für die Passagiere.

So funktioniert der Rufbus (Beispiel):

Sie möchten von Aholming zum Arzt nach Plattling. Sie melden Ihren Fahrtwunsch spätestens eine Stunde vor der gewünschten Abfahrt unter der Telefonnummer (0991) 28093095 oder im Internet fwz-dbbayernbus.de an.
Gemäß Ihrer Bestellung werden Sie an der vereinbarten Haltestelle zur vereinbarten Uhrzeit abgeholt. Ist für die Fahrt kein weiterer Mitfahrer angemeldet wird der Fahrgast auf direktem Weg ohne weitere Haltestellen schnell zu seinem Zielort gebracht („Haustürnaher ÖPVN“). Eine Buchung ist bis zu zehn Tage im Voraus möglich.

Der Landkreis finanziert das System jährlich mit rund 200.000 €. Bei guter Nutzung sind weitere Ausbauschritte denkbar.

Informationen zu den Linienfahrplänen, den Rufbus Fahrplänen oder Tarifinformationen erhalten Sie auf der Internetseite der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) auch gerne direkt in der Geschäftsstelle in der Stadtfeldstraße 8 oder unter Telefonnummer (0991) 371983.

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Neubau der Staatliche Berufsschule I kann beginnen

21.10.2017/EG aus der Regierung von Niederbayern, Landshut

Regierung von Niederbayern genehmigt vorzeitigen Beginn der Erstausstattung für die Staatliche Berufsschule I / Investition in Höhe von rund 16 Millionen Euro

Die Regierung von Niederbayern hat dem Landkreis Deggendorf zum 2. Bauabschnitt des Neubaus des Schulzentrums Deggendorf nun auch die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn für die Erstausstattung der neuen Staatlichen Berufsschule I erteilt.

Aufgrund der vorhandenen baulichen Mängel des bestehenden Schulzentrums, ist ein Neubau die wirtschaftlichste Lösung. Dabei werden in mehreren Bauabschnitten das Gymnasium, die Berufsschulen I und II sowie die Wirtschaftsschule neu errichtet. Bei beruflichen Schulen sind auch die Ausgaben für die erstmalige Einrichtung von Unterrichtsräumen zuweisungsfähig.

Die Gesamtkosten für die Erstausstattung der Berufsschule I – Teil 1 belaufen sich auf rund 15,9 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt voraussichtlich mit insgesamt 6,67 Millionen Euro. Das Geld stellt der bayerische Landtag aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs bereit.

Normalerweise darf mit einer Maßnahme erst begonnen werden, wenn die staatlichen Zuschüsse genehmigt sind. Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn hilft die Regierung nun den Verantwortlichen, das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen.

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Arbeitsmarkt September 2017

29.09.2017/EG aus der Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf gibt folgende Merkmale im Berichtsmonat September 2017 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber August 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.554 (– 1,7 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.695 (– 3,7 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.101 (– 4,7 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Bogen (Veränderung gegenüber August 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 1.387 (+ 0,2 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 641 (– 7,5 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 490 (– 7,5 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Straubing (Veränderung gegenüber August 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.436 (– 4,2 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.679 (– 5,0 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.058 (+ 8,7 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Viechtach (Veränderung gegenüber August 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 980 (+ 3,7 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 423 (– 7,0 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 305 (+ 2,0 %)

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Zwiesel (Veränderung gegenüber August 2017):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 1.475 (+ 1,0 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 751 (– 8,9 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 303 (unverändert)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.

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Bundestagswahl 2017

25.09.2017/EG

Die Ergebnisse zur Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Deggendorf lesen Sie hierbundestagswahl2017.bayern.de.

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Schulzentrums Deggendorf: 2. Bauabschnitt kann beginnen

23.08.2017/EG aus der Regierung von Niederbayern, Landshut

Regierung von Niederbayern erteilt Landkreis Deggendorf die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn für den 2. Bauabschnitt des Neubaus des Schulzentrums Deggendorf

Aufgrund der vorhandenen baulichen Mängel des bestehenden Schulzentrums, ist ein Neubau die wirtschaftlichste Lösung. Dabei werden in mehreren Bauabschnitten das Gymnasium, die Berufsschulen I und II sowie die Wirtschaftsschule in einem Komplex neu errichtet. Nachdem im ersten Bauabschnitt für den Neubau des Robert-Koch-Gymnasiums 11,2 Millionen Euro Fördermittel bewilligt wurden, konnte nun für den zweiten Bauabschnitt „Neubau der Staatlichen Berufsschule I – Teil 1“ die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt werden.

Die Gesamtkosten des Vorhabens im 2. Bauabschnitt belaufen sich (ohne Erstausstattung) auf rund 36,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt voraussichtlich mit insgesamt 18,3 Millionen Euro, das Geld stellt der bayerische Landtag aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs bereit.

Normalerweise darf erst gebaut werden, wenn die staatlichen Zuschüsse genehmigt sind. Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn hilft die Regierung nun den Verantwortlichen, das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen.

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Wassergewinnung: Urteilsbegründung zur Abweisung der Klage der Stadt Plattling

07.08.2017/EG aus dem Landratsamt Deggendorf

Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Regensburg zur Klage der Stadt Plattling gegen den Freistaat Bayern, vertreten durch das Landratsamt Deggendorf, in Sachen Wassergewinnung aus dem tertiären Tiefengrundwasser eingetroffen / Bescheid des Landratsamtes Deggendorf wird vollumfänglich bestätigt

Presseanfragen zum Thema „Abweisung der Klage der Stadt Plattling“ in Sachen Wassergewinnung aus dem tertiären Tiefengrundwasser wurden seinerzeit zurückgestellt, bis die Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts vorliegt. Dies ist nun der Fall. Daher ist es jetzt an der Zeit, die inakzeptablen Vorwürfe des 1. Bürgermeisters der Stadt Plattling zurück zu weisen.

Aus dem Urteil geht eindeutig hervor, dass das Tiefengrundwasser „eine ‘eiserne Reserve‘ für die Versorgung der Bevölkerung in besonderen Not- und Krisenfällen“ darstellt.

„Im Hinblick auf die demnach vorliegenden zwingenden Versagungsgründe nach § 12 Abs 1 Nr.1 und Nr.2 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) wäre die beantragte Nutzung tertiären Tiefengrundwassers insgesamt zu versagen gewesen.“

Schon aus diesem Satz wird klar, dass das Landratsamt Deggendorf mehr als großzügig bei der Verlängerung der Wasserentnahmemöglichkeit war und hier Brücken zu einer konsensfähigen, dauerhaften Lösung der Wasserversorgung gebaut hat.

Der zu Stande gekommene (sehr großzügige) Kompromiss wurde in zwei großen Gesprächsrunden mit Staatssekretär Bernd Sibler, MdL, Vertretern des Umweltministeriums, des Wasserwirtschaftsamtes, dem 1. Bürgermeister der Stadt Plattling mit Mitarbeitern und Landrat Christian Bernreiter mit zuständigen Mitarbeitern geschlossen.

Warum man gegen einen geschlossenen Kompromiss klagt, an dem man selbst aktiv beteiligt war, entzieht sich unserer Kenntnis. Hier sollte sich jeder selbst sein Urteil bilden.

Das VG Regensburg schreibt hierzu: „Die abgestufte Zulassung im streitgegenständlichen Bescheid erweist sich als mehr als angemessen und zumutbar. …die ohnehin auf fachlich schwer zu rechtfertigenden Zugeständnissen an die Klägerseite beruht.“

„Den öffentlichen Vorwurf des 1. Bürgersmeisters, die Mitarbeiter des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf haben einen vom Gericht vorgeschlagenen Kompromiss verhindert und seien nicht kompromissfähig, weise ich entschieden zurück“, so Landrat Christian Bernreiter.

„Sollen die Sachbearbeiter am zuständigen WWA Deggendorf einen mit den leitenden Mitarbeitern des Ministeriums ausgehandelten Kompromiss abändern, den das Gericht schon als mehr als großzügig bezeichnet?“, so der Landrat weiter.

Landrat und Mitarbeiter haben zu jeder Zeit versucht, den Spielraum – so weit als irgend vertretbar – zugunsten der Bewohner der Stadt Plattling zu nutzen.

Der Dank dafür sind öffentliche Anschuldigungen. Dies ist objektiv betrachtet nicht nachvollziehbar.

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Risiko Hantavirus

01.06.2017/EG aus dem Landratsamt – Gesundheitsamt – Deggendorf

Gesundheitsamt weist auf erhöhte Gefahr von Hantavirus-Infektionen hin

Hantaviren werden von infizierten Nagetieren, v.a. der Rötelmaus, über Speichel, Kot und Urin ausgeschieden. Die Region Bayerischer Wald gehört zu den Risikogebieten für Hantavirus-Infektionen. Im letzten Winter konnten sich die Nagetiere stark vermehren.

Die Infektion des Menschen erfolgt über virushaltigen Staub durch Einatmen oder Kontakt mit verletzter Haut, seltener durch direkte Bissverletzung. Zu den Tätigkeiten mit besonderem Infektionsrisiko gehören der Aufenthalt in Scheunen, Schuppen, Ställen oder verlassenen Häusern und deren Reinigung.

Bei entsprechenden Arbeiten wird dringend empfohlen, einen Mundschutz und Schutzhandschuhe zu tragen und den Staub vorher mit Wasser zu besprühen, um Aufwirbelungen zu vermeiden. Gegenstände, die Mäuse anlocken wie Holzstapel, Gemüsegärten, offene Mülleimer oder Tierfutter, sollten sich in einem Mindestabstand von 30 Meter zum Haus befinden. Essensreste und tierische Abfälle sollen nicht kompostiert werden, Müllbehälter sollen geschlossen werden. Tote Tiere nicht mit der bloßen Hand berühren, vor Entfernung mit einem Desinfektionsmittel besprühen und in zwei separat verschlossenen Plastiktüten zum Hausmüll geben.

Die Erkrankung beginnt mit plötzlich einsetzendem Fieber über 38,5 °C, Rücken-, Kopf- und Muskelschmerzen. Neben milden Krankheitsverläufen kann die Infektion auch zu einem vorübergehenden akuten dialysepflichtigen Nierenversagen führen.

Weitere Informationen lesen Sie hierrki.de.

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Gewerkschaft NGG fordert mehr Mindestlohn-Kontrollen im Kreis Deggendorf

31.05.2017/EG

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG): Landshuter Zoll kontrolliert nur vier Prozent aller Hotels und Gaststätten / Gastgewerbe bei Mindestlohn-Verstößen besonders auffällig

Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn werden im Landkreis Deggendorf zu selten geahndet – vor allem im Gastgewerbe, bemängelt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Nach Angaben der NGG Niederbayern kontrollierte das Hauptzollamt Landshut im vergangenen Jahr 123 Gastro-Betriebe. Das sind lediglich vier Prozent aller Hotels und Gaststätten, für die die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Landshuter Zoll zuständig ist. Im Jahr zuvor hatten die Beamten 221 Betriebe im Gastgewerbe geprüft. Allein im Kreis Deggendorf zählt die Branche dabei 211 Betriebe.

Insgesamt überprüfte das Hauptzollamt Landshut im letzten Jahr 919 Arbeitgeber auf Schwarzarbeit, Lohn-Prellerei und Betrug bei der Sozialversicherung. Wegen Verstößen gegen den gesetzlichen Mindestlohn verhängten die Kontrolleure dabei Bußgelder in Höhe von 559.000 Euro und leiteten 68 Ermittlungsverfahren ein – 35 davon (51,5 Prozent) im Gastgewerbe. Diese Zoll-Bilanz geht aus einer aktuellen Anfrage der Arbeitsmarkt-Expertin Beate Müller-Gemmeke (Grüne) an das für den Zoll zuständige Bundesfinanzministerium hervor, die der NGG (und der OsterhofenerWoche.de) vorliegt.

Kurt Haberl, Geschäftsführer NGG Niederbayern: „35 eingeleitete Ermittlungsverfahren bei nur 123 geprüften Betrieben zeigen, dass die Zahl der Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten den Mindestlohn vorenthalten, noch immer viel zu hoch ist.“

Der Zoll müsse seine Kontrollen auch im Kreis Deggendorf nun dringend ausweiten, fordert Haberl. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, der Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro pro Stunde gelte nur auf dem Papier. „Je stärker der Zoll kontrolliert, umso mehr steigt das Risiko für Arbeitgeber, bei Tricksereien erwischt zu werden. Die Politik hat den Mindestlohn per Gesetz vorgeschrieben. Jetzt muss sie endlich dafür sorgen, dass er überall eingehalten wird. Bei der Einführung des Mindestlohns hatte die Bundesregierung 1.600 zusätzliche Kontrolleure für die FKS versprochen. Davon ist bislang weit und breit nichts zu sehen.“

Stellungnahme des Hauptzollamtes Landshut:

„Das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe steht regelmäßig im Fokus der Prüfaktivitäten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung (FKS). Dem Grundsatz „Qualität vor Quantität“ folgend ist das Ziel der FKS, risikoorientiert in besonders anfälligen Branchen u.a. die Einhaltung von Mindestlöhnen und von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten zu überprüfen. Die Erfahrungen aus den zurückliegenden Jahren haben aufgezeigt, dass nicht zwingend eine quantitative Steigerung der Prüfungen zu einer erhöhten Aufdeckung von Mindestlohnverstößen führt. Je umfangreicher sich einzelne Prüfungen gestalten, desto weniger Prüfungen können in Summe durchgeführt werden. Sowohl die bundesweite Anzahl der Prüfungen in einer Branche als auch die Ergebnisse der einzelnen Hauptzollämter unterliegen dabei jährlichen Schwankungen.“

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Kriminalstatistik 2016 Plattling

22.05.2017/EG aus der Polizeiinspektion Plattling

Kriminalstatistik 2016 PI Plattling: Kriminalitätsbelastung, ohne ausländerrechtliche Verstöße, um 25 Fälle auf 1.895 Straftaten gesunken / Aufklärungsquote bei 69,0 Prozent (2015: 69,4 Prozent)

Im Jahr 2016 wurden im Zuständigkeitsbereich der PI Plattling 1.895 Straftaten (- 1,4 Prozent gegenüber 2015) registriert. Die Kriminalitätsbelastung in den einzelnen Gemeinden stellt sich wie folgt dar:

  • Plattling: 1.090 Straftaten (- 9,5 Prozent gegenüber 2015)
  • Osterhofen: 487 Straftaten (+ 17,9 Prozent)
  • Stephansposching: 72 Straftaten (+ 56,5 Prozent)
  • Künzing: 65 Straftaten (+ 6,6 Prozent)
  • Moos: 54 Straftaten (- 12,9 Prozent)
  • Otzing: 47 Straftaten (+ 104,3 Prozent)
  • Aholming: 29 Straftaten (- 56,7 Prozent)
  • Oberpöring: 26 Straftaten (+ 160,0 Prozent)
  • Wallerfing: 20 Straftaten (- 9,1 Prozent)
  • Buchhofen: 5 Straftaten (- 54,5 Prozent)

Die Veränderungen der Fallzahlen in ausgewählten Deliktsbereichen kompakt:

  • Schwerer Diebstahl: 199 Fälle (+ 18,5 Prozent)
  • Betrug: 197 Fälle (- 29,4 Prozent)
  • Sachbeschädigungen im öffentlichen Bereich: 122 Fälle (+ 16,2 Prozent)
  • Häusliche Gewalt: 117 Fälle (+ 6,4 Prozent)
  • Sachbeschädigungen an Kfz: 84 Fälle (+ 33,3 Prozent)
  • Fahrraddiebstähle: 65 Fälle (- 8,5 Prozent)
  • Gefährliche und schwere Körperverletzung: 52 Fälle (+ 15,6 Prozent)
  • Wohnungseinbrüche: 13 Fälle (- 18,8 Prozent)

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Verkehrsunfallstatistik 2016 Plattling

04.05.2016/EG aus der Polizeiinspektion Plattling

PI Plattling erfasste im Jahr 2016 insgesamt 1.333 Verkehrsunfälle

Im Jahr 2016 registrierte die Polizeiinspektion Plattling insgesamt 1.333 Verkehrsunfälle (+ 5,7 Prozent gegenüber 2015) im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden Aholming, Künzing, Moos, Oberpöring, Osterhofen, Otzing, Plattling, Stephansposching und Wallerfing. Dabei wurden 225 Personen (+ 10,8 Prozent) leicht und 39 Personen (+ 2,6 Prozent) schwer verletzt sowie eine Person (drei im Vorjahr) getötet.

Als Hauptunfallursachen wurden das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes, Vorfahrtsverletzungen sowie Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot dokumentiert.

Weitere Daten aus der Unfallstatistik 2016:

  • Unfallverursachende Senioren (ab 65 Jahre): 65 Fälle (+ 44,4 Prozent)
  • Unfallverursachende junge Erwachsene (18-24 Jahre): 51 Fälle (- 21,5 Prozent)
  • Unfallflucht: 227 Fälle (+ 8,1 Prozent)

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Verkehrsunfall-Statistik Deggendorf 2016

20.04.2016/EG aus der Polizeiinspektion Deggendorf

2016: Sinkende Unfallzahlen bei wachsender Zahl der Verkehrsteilnehmer

Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Deggendorf umfasst das Stadtgebiet Deggendorf und das Landkreisgebiet auf der linken Donauseite, ohne Autobahnen.

Die Zahl der Fahrzeuge ist im Landkreis Deggendorf von 104.011 Fahrzeugen im Jahr 2002 auf 114.971 Fahrzeuge im Jahr 2016 angewachsen.

Daten zur Verkehrsunfallsituation

  • 2016: 2.451 Verkehrsunfälle
  • 2015: 2.572
  • 2014: 2.410
  • 2013: 2.437
  • 2012: 2.315

Jeder zweite Verkehrsunfall (1.204) ereignete sich im Stadtgebiet Deggendorf. 1.629 Unfällen waren sogenannte Kleinunfälle (Parkrempler, Wildunfälle) und davon waren 738 Wildunfälle.

Bei 347 Unfällen kamen 473 Personen zu Schaden. 59 verletzte Beteiligte mussten dabei länger als 24 Stunden stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Drei Personen verstarben in Folge der Verletzungen.

380 Verkehrsunfälle wurden von Verkehrsteilnehmern verursacht, die sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatten. 21 Personen wurden dabei verletzt. 151 Fälle konnten geklärt werden.

2016 ereigneten sich vier Verkehrsunfälle bei denen Kinder auf ihrem Weg zur Schule beteiligt waren. Drei Kinder wurden dabei verletzt.

36 Unfälle wurden von Verkehrsteilnehmern verursacht, die unter Alkoholeinfluss standen. 31 Verletzte sind das Resultat für dieses Fehlverhalten. Bemerkenswert ist, dass sich die Alkohol-Unfälle überwiegend an Wochenenden ereignet hatten.

Bei drei Verkehrsunfällen standen die Verursacher unter Einfluss von illegalen Drogen und Medikamenten.

Unfallursachen

Die häufigsten Unfallursachen aller Verkehrsunfälle, also auch der Kleinunfälle, waren der ungenügende Sicherheitsabstand und Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren.

Die häufigsten Unfälle mit Toten und/oder Schwerverletzten wurden durch nichtangepasste Geschwindigkeit, Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes und Alkoholeinfluss der Fahrer verursacht.

Bei den Unfällen mit der Hauptunfallursache Nummer 1 – überhöhte Geschwindigkeit – ist 2016 ein Anstieg der Unfälle, von 117 im Vorjahr auf 136 (+ 16,2 %) zu verzeichnen. Dabei wurden 97 Personen verletzt und zwei Personen getötet.

2016 waren 54 Motorradfahrer an den Verkehrsunfällen beteiligt; 49 Kradfahrer wurden verletzt. Ein Motorradfahrer verletzte sich tödlich.

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Sicherheitsbericht Landkreis Deggendorf 2016

04.04.2017/EG aus dem Polizeipräsidium Niederbayern, Straubing

Gesamtkriminalität, ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße, stieg im Landkreis Deggendorf auf insgesamt 5.428 Fälle (+ 4,2 Prozent gegenüber 2015)

Kriminalitätsbelastung + 3,4 Prozent

Ein wichtiger Index für die ‘Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung‘ ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie gibt die Anzahl der erfassten Straftaten im Jahr, gerechnete auf 100.000 Einwohner, wieder. Mit einer Häufigkeitszahl von 4.655 (+ 3,4 Prozent), ohne ausländerrechtliche Verstöße, weist der Landkreis Deggendorf, im Vergleich mit den anderen niederbayerischen Landkreisen, die höchste Belastungszahl auf.

Die Aufklärungsquote liegt im Landkreis Deggendorf mit 68,7 Prozent (Niederbayern 67,8 Prozent/Bayern 63,7 Prozent).

Gewalt + 4,0 Prozent

Im Bereich der Gewaltkriminalität stieg die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle auf 181 Fälle (+ 4,0 Prozent).

Diebstahl – 7,4 Prozent

Erfreulicherweise ist im Bereich der Diebstahlskriminalität ein Rückgang auf 1.586 Delikte (- 7,4 Prozent) zu vermelden.

Straßenkriminalität – 10,6 Prozent

Ebenfalls rückläufig sind die Zahlen im Bereich der Straßenkriminalität; die Fallzahlen gingen auf 858 Delikte zurück (- 10,6 Prozent). Zur sogenannten Straßenkriminalität werden alle im öffentlichen Raum begangenen Straftaten wie beispielsweise Sachbeschädigungen und Körperverletzungen gezählt.

Wohnungseinbruch – 15,1 Prozent

Dem niederbayernweiten Trend entsprechend gingen im Berichtsjahr die Zahl der Wohnungseinbrüche auf 45 Fälle zurück (- 15,1 Prozent).

Rauschgiftdelikte + 9,7 Prozent

Einen Anstieg gab es im Deliktsbereich der Rauschgiftkriminalität: 328 registrierte Fälle bedeuten eine Zunahme um 9,7 Prozent. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass es sich dabei um sogenannte Kontrollkriminalität (unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Fallaufkommen und polizeilichen Kontrollerfolgen).

Verkehrsunfälle + 2,2 Prozent

Im Bereich der Verkehrsunfallstatistik 2016 wurden im Landkreis Deggendorf 4.339 Verkehrsunfälle (+ 2,2 Prozent) polizeilich erfasst. Erfreulicherweise verringerte sich die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis Deggendorf von acht in 2015 auf vier Verkehrstote in 2016. Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss sank die Zahl auf 53 Unfälle (- 11,7 Prozent). Unter Drogeneinfluss wurden neun Verkehrsunfällen registriert (+ 80,0 Prozent). Die Geschwindigkeitsunfälle stiegen um zwei auf 245. Die Fahrradunfälle erhöhten sich in 2016 um zwei, von 111 auf 113. Erfreulicherweise ist ein Rückgang bei den Wildunfällen zu verzeichnen: 2015 wurden noch 1.236 registriert, 2016 waren es 1.197 (- 3,2 %).

Den kompletten Sicherheitsbericht 2016 für Niederbayern (Lkr. DEG ab Seite 141) lesen Sie hierpolizei.bayern.de.

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Landkreis nutzt Niedrigzinsphase

21.06.2016/EG aus dem Landratsamt Deggendorf

Kreditaufnahme in Höhe von 26,3 Mio. Euro zur Finanzierung des Neubaus des Schulzentrums Deggendorf – Zinssatz beträgt 1,32 Prozent

Der Kreistag und der Kreisausschuss haben sich in den jüngsten Sitzungen für eine Kreditaufnahme in Höhe von insgesamt 26,3 Millionen Euro, im haushaltsrechtlich genehmigte Kreditrahmen, zur Finanzierung des Neubaus des Schulzentrums ausgesprochen.

Das für Kommunen wirtschaftlichste Darlehen wurde von der Sparkasse Deggendorf zusammen mit der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt angeboten. Das Konsortium bot einen Kredit über 26,3 Mio. Euro zu einem effektiven Zinssatz von jährlich 1,32 Prozent an. Die Zinsbindungsfrist beträgt 25 Jahre. Die lange Zinsbindungsfrist ist der aktuellen Niedrigzinsphase geschuldet. (Von solchen langen Bindungsfristen können jedoch nur für Kommunen profitieren, da diese nicht insolvenzfähig sind.)

„Mit einer jährlichen Tilgung von vier Prozent erfüllen wir das über alle Fraktionen mitgetragene Ziel, die Schulden innerhalb von 25 Jahren abzutragen“, so Landrat Christian Bernreiter.

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Prognos-Zukunftsatlas

28.05.2016/EG aus dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos, Berlin

Prognos bewertet die Zukunftschancen des Landkreises Deggendorf auf Rang 127 von 402 Kreisen und Städten in Deutschland

Das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos bewertet jährlich die Zukunftschancen und -risiken von 402 deutschen Kreisen und Städten. Der Messung werden die Demografie, die soziale Lage und der Wohlstand, der Arbeitsmarkt, die Innovationskraft sowie der Wettbewerb und die Infrastruktur unterzogen. Im Ergebnis wird der Landkreis Deggendorf im Zukunftsatlas 2016 auf dem Rang 127 gelistet.

Die interaktiven Karten sehen Sie hierprognos.com.

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