DEGGENDORF (LKR)

Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

21.01.2021/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Das Landratsamt Deggendorf gibt Änderungen der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11.BayIfSMV) ab 21.01.2021 bekannt:

„Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Hier gilt ab 21.01.2021 die Pflicht, eine FFP2-Maske zutragen. Die neue Verordnung regelt weiterhin, dass Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, bei denen mehr als zehn Teilnehmer erwartet werden, mindestens 48 Stunden im Voraus bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde angezeigt werden müssen, außer es wurde ein entsprechendes Infektionsschutzkonzept vorgelegt. Hier setzt sich die Stabstelle Corona derzeit mit den Pfarreien und Glaubensgemeinschaften in Verbindung.

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheime, Seniorenresidenzen

In diesen Einrichtungen gilt ab 21.01.2021 eine FFP2-Maskenpflicht für Besucher und Beschäftigte, soweit diese Kontakt mit den Bewohnern haben. Die Beschäftigten haben sich nunmehr dreimal wöchentlich einem Corona-Test zu unterziehen.

Ambulante Pflegedienste und teilstationäre Pflegeeinrichtungen

Hier wurde das Tragen einer FFP2-Maske für Beschäftigte, die Kontakt mit Pflegebedürftigen haben, verpflichtend geregelt. Ambulante Pflegedienste müssen nunmehr ihre Beschäftigten im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten möglichst an drei verschiedenen Tagen pro Woche auf Corona testen.

Schulen

Laut Verordnungstext können die zuständigen Ministerien für Abiturientinnen, Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen durchgeführt werden, sowie Schüler/innen beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen stattfinden, ab 01.02.2021 Wechselunterricht zulassen.

Bibliotheken, Archive

Ab 21.01.2021 ist auch in diesem Bereich „click and collect“ unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
  • Für das Personal gilt Maskenpflicht, für die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt FFP2-Maskenpflicht in den Räumen, auf dem Gelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Räumen und auf den zugehörigen Parkplätzen; soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Nutzern etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

Alkoholverbot im öffentlichen Raum

Das generelle Alkoholverbot im öffentlichen Raum wurde aus der Verordnung genommen.

15-km-Regel

Die Regelung, dass tagestouristische Ausflüge (incl. Sport und Bewegung) über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt wird, kann erst wieder aufgehoben werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 200 an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet. Die 7-Tages-Inzidenz für den Landkreis Deggendorf unterschritt am 16.01.2021 erstmals diese Marke. Seither liegt dieser Wert auch darunter. Eine Prüfung, ob die Aufhebung der 15-km-Regel angeordnet wird, kann erst ab Samstag, den 23.01.2021 erfolgen, sofern der Wert weiterhin stabil unter 200 bleibt. Hierzu erfolgt zu gegebener Zeit eine erneute Medieninformation.“


Corona-Pandemie: Lagebericht Landkreis Deggendorf

15.01.2021/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

7-Tages-Inzidenz laut RKI: 244,4 (Stand: 15.01.2021)

Fallzahlen

Im Landkreis Deggendorf haben sich bis 14.01.2021 insgesamt 3.515 Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, 87 Bürgerinnen und Bürger sind an den durch den Virus ausgelösten Erkrankungen (COVID-19) bzw. mit dem Virus verstorben. Seit Jahresbeginn wurden 26 Verstorbene gezählt.

Am 14.01.2021 waren noch 582 Personen mit dem Virus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt am 15.01.2021 laut Robert Koch Institut bei 244,4. Im Landkreis Deggendorf sind in 7 Einrichtungen (Alters- und Pflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung) sogenannte Einträge zu verzeichnen, d.h. es haben sich entweder Mitarbeiter oder Bewohner mit Corona infiziert. Insgesamt sind derzeit 199 Menschen in solchen Einrichtungen mit dem Virus infiziert.

FFP2-Masken

Der Freistaat Bayern stattet die pflegenden Angehörige und bedürftige Menschen mit FFP 2 Masken aus. Die Verteilung der Masken für die pflegenden Angehörigen erfolgt durch die Städte und Gemeinden. Diese erhalten die rund 9.000 Masken vom Landratsamt Deggendorf zugeteilt. Die Verteilung vor Ort organisiert die jeweilige Gemeinde.

Rund 15.000 Masken werden in der kommenden Woche an Grundsicherungsempfänger durch das Jobcenter (für den Personenkreis der SGB-II-Empfänger) und das Landratsamt (für den Personenkreis der SGB-XII-Empfänger) jeweils postalisch verteilt.

Impfungen

Fast alle Bewohner und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime wurden zwischenzeitlich von den mobilen Impfteams geimpft. Lediglich in zwei Einrichtungen erfolgt die Impfung erst in der kommenden Woche. Nach heutigem Stand wurden bisher 1.151 weibliche und 538 männliche Landkreisbürger/innen geimpft.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

11.01.2021/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Feststellung der Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 200 im Landkreis Deggendorf: 294,6 laut RKI am 11.01.2021, 00 Uhr

Das Landratsamt Deggendorf gibt gemäß § 25 Abs. 1 Satz 2 der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11.BayIfSMV) Folgendes bekannt:

Der nach § 28 a Abs. 3 Satz 12 des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) bestimmte Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7- Tage-Inzidenz) wurde im Landkreis Deggendorf mit dem aktuellen Wert vom 11.01.2021 von 294,6 überschritten.

Nach § 25 Abs. 1 Satz 1 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind unbeschadet der §§ 2 und 3 touristische Tagesausflüge (incl. Sport und Bewegung an der frischen Luft) für Personen, die in dem betreffenden Landkreis oder der betreffenden kreisfreien Stadt wohnen, über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt.

Vorgenannte Regelung gilt bis durch das Landratsamt Deggendorf als zuständige Kreisverwaltungsbehörde das Außerkrafttreten der Regelungen angeordnet wird. Diese Anordnung kann frühestens erfolgen, wenn im Landkreis Deggendorf der Inzidenzwert von 200 seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist.

Die aktuellen Regelungen gemäß dem 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung lesen Sie hier ↗landkreis-deggendorf.de.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

10.01.2021/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BaylfSMV) bis 31.01.2021 verlängert und in Teilen verschärft.

Unverändert wurden folgende Regelungen verlängert:

  • Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung, Kontakterfassung
  • Allgemeine Ausgangsbeschränkung
  • Nächtliche Ausgangssperre
  • Veranstaltungen und Feiern sind weiterhin verboten
  • Gottesdienste Zusammenkunft von Glaubensgemeinschaften sind unter den bekannten Regelungen weiterhin erlaubt
  • Versammlungen nach Art. 8 des Grundgesetzes sind weiterhin unter den bekannten Regelungen erlaubt
  • Öffentlicher Personennahverkehr
  • Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen für Einrichtungen
  • Sport
  • Freizeiteinrichtungen
  • Beherbergung/Tagungen
  • Kongresse, Messen
  • Betriebliche Unterkünfte/Prüfungswesen
  • außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen
  • Hochschulen
  • Bibliotheken, Archive
  • Kulturstätten

Auch die Regelungen zur weitergehenden Maskenpflicht und zum Alkoholverbot im öffentlichem Raum wurden verlängert. So besteht weiterhin Maskenpflicht

  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden und
  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Neu geregelt wurden die Bestimmungen zur Kontaktbeschränkung, zum Wirtschaftsleben, zur Gastronomie, zur Schule sowie die Regelungen bei einer erhöhten 7-Tages-Inzidenz (15-km-Radius)

Kontaktbeschränkung

Ab Montag darf sich ein Haushalt nur mit einer weiteren Person treffen. Nicht mitgezählt werden die zugehörigen Kinder bis einschließlich 3 Jahren. Nicht von dieser Regelung umfasst sind

  • a) Die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrecht
  • b) Die Begleitung Sterbender und Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis

Des Weiteren ist die feste wechselseitige, nicht geschäftsmäßige familiäre oder nachbarschaftlich organisierte Betreuung von Kindern unter 14 Jahren. Beschränkung auf 2 Haushalte!!

Wirtschaftsleben

Ab Montag ist für Ladengeschäfte „click and collect“ unter folgenden Bedingungen erlaubt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
  • Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt FFP2-Maskenpflicht in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

Gastronomie

Auch Betriebskantinen müssen grundsätzlich auf „to go“ umstellen.

Schulen

Präsenzunterricht ist untersagt. Bis Ende Januar erfolgt die Beschulung im sogenannten Distanzunterricht. Eine Notbetreuung wird eingerichtet.

Tagesbetreuungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Grundsätzliche keine Betreuung vor Ort. Notbetreuung wird (weiterhin) angeboten.

Regelungen bei einer erhöhten Sieben-Tages-Inzidenz

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die sog. 7-Tages-Inzidenz von 200 überschritten, so sind unbeschadet der §§ 2 und 3 touristische Tagesausflüge für Personen, die in dem betreffenden Landkreis oder der betreffenden kreisfreien Stadt wohnen, über einen Umkreis von 15 km um die Wohnortgemeinde hinaus untersagt. Nicht unter diese Regelung fallen gemäß § 2 Allgemeine Ausgangsbeschränkung der 11. BaylfSMV

  1. die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  2. der Besuch von Einrichtungen und die Wahrnehmung von Angeboten nach §§ 18 bis 21, soweit sie zulässig sind, und die Teilnahme an Prüfungen nach § 17,
  3. die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  4. Versorgungsgänge, Einkauf und der Besuch von Dienstleistungsbetrieben in dem nach §§ 12, 13 zulässigen Ausmaß,
  5. der Besuch eines anderen Hausstands unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4,
  6. der Besuch bei Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4,
  7. die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  8. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4,
  9. die Begleitung Sterbender sowie die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis,
  10. Sport und Bewegung an der frischen Luft begründet ausdrücklich keine Rechtfertigung für das Verlassen des 15-Kilometer-Radius. Dies fällt in den Bereich der „touristischen Ausflüge.
  11. die Versorgung von Tieren,
  12. Behördengänge,
  13. die Teilnahme an Gottesdiensten und an Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften unter den Voraussetzungen des § 6 sowie an Versammlungen unter den Voraussetzungen des § 7.

Obwohl „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ bei den Ausnahmen zu den allgemeinen Kontaktbeschränkungen aufgeführt ist, fallen diese Aktivitäten nach der Begründung zur Änderungsverordnung in den Bereich der touristischen Ausflüge, sodass bei Überschreitung eines Wertes bei der 7-Tages-Inzidenz Sport und Bewegung an der frischen Luft nur innerhalb eines Umkreises von 15 Kilometer um die Wohnortgemeinde erlaubt ist.
Ausschlaggebend ist der in den offiziellen Statistiken geführte Wert. Die Überschreitung des Inzidenzwertes ist von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (Landrtsamt Deggendorf) ortsüblich bekanntzumachen.

Die Einschränkungen können erst wieder aufgehoben werden, sofern der Wert von 200 an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

Die neue Verordnung erlaubt es den zuständigen Behörden, touristische Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt hinein zu verbieten.

Zum Thema

Den Bußgeldkatalog “Corona-Pandemie” lesen Sie hier verkuendung-bayern.de.

Den COVID-19-Monitor sehen Sie hier experience.arcgis.com.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

05.01.2021/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner laut Robert-Koch-Institut (Stand: 05.01.2021, 00:00 Uhr): 342,3

1. Einschränkungen von Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes (BayVersG) Ergänzend zu § 7 der 11. BaylfSMV wird sowohl für Versammlungen unter freiem Himmel (§ 7 Abs. 1 der 11. BaylfSMV) als auch für Versammlungen in geschlossenen Räumen (§ 7 Abs. 2 der 11. BaylfSMV) Folgendes angeordnet:

1.1 Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Teilnehmer beschränkt.

1.2 Die Dauer der Versammlung ist auf höchstens 60 Minuten beschränkt.

1.3 Seitens desselben Veranstalters oder derselben Versammlungsteilnehmer darf höchstens eine Versammlung je Kalendertag durchgeführt werden.

1.4 Die Versammlung findet ausschließlich ortsfest statt.

1.5 Alle Tätigkeiten, für die ein Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich ist, oder bei denen der korrekte Sitz der Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt ist, wie z. B. Essen, Trinken, Rauchen und die Benutzung von Blasinstrumenten oder Trillerpfeifen, sind untersagt.

1.6 Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

2. Beschränkungen für IntensivpflegeWGs, vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen In Ergänzung zu § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 1 der 11. BaylfSMV wird für vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen Folgendes angeordnet:

2.1 Es gilt eine weitergehende eingeschränkte Besuchsregelung wie folgt: Abweichend von § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 1 Halbsatz 2 darf ein PCR-Test höchstens zwei Tage vor dem Besuch, der PoC-Antigen-Test höchstens 24 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Besucher haben eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen.

2.2 Bewohner der unter Ziffer 2 genannten Einrichtungen, welche die Einrichtung für länger als 24 Stunden verlassen haben, sind verpflichtet am Tag der Rückkehr, spätestens jedoch am 6. Tag nach ihrer Rückkehr in die Einrichtung einen PCRTest oder alternativ einen PoC-Antigen-Test vornehmen zu lassen.

2.3 Personen zur Erbringung zwingend notwendiger Dienstleistungen (z.B. Richter, Notare, Rechtsanwälte, Pfarrer) erhalten weiterhin Zutritt zu den Einrichtungen,

2.3.1 wenn die Person ein negatives Ergebnis einer PolymeraseKettenreaktion (PCR)Testung vorlegen kann, wobei die Testung höchstens zwei Tage zuvor vorgenommen worden sein darf, oder,

2.3.2 wenn die Person ein negatives Ergebnis eines PoC-Antigen-Tests, der höchstens 24 Stunden zuvor vorgenommen wurde, vorlegen kann, oder,

2.3.3 wenn die Person vor Ort – durch dafür geschultes Personal der Einrichtung – einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests („CoronaSchnelltest“) durchführen lässt und dieser negativ ausfällt. Die Einrichtungen werden verpflichtet, entsprechende PoC-Antigen-Tests bei diesen Personen durchzuführen.

2.4 Dienstleister medizinisch notwendiger Tätigkeiten (z.B. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden etc.) sind dazu verpflichtet, sich regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in denen eine Einrichtung nach Ziffer 2 betreten wird, einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen. Die Einrichtungen werden verpflichtet, gegebenenfalls entsprechende PoC-Antigen-Tests auch bei diesen Personen durchzuführen.
Die Regelungen des § 9 Abs. 2 der 11. BayIfSMV gelten auch für Einrichtungen im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 1 Ziffer 4 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, den sogenannten IntensivpflegeWGs.

Die Regelungen 2.1 bis 2.4 dieser Allgemeinverfügung gelten auch für die Einrichtungen im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 1 Ziffer 4 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, den sogenannten IntensivpflegeWGs.

In Ergänzung zu § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 2 der 11. BaylfSMV wird für vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen Folgendes angeordnet:

2.5 Jeder Mitarbeiter sowie externer Dienstleister ist zum Tragen einer FFP-2-Maske ohne Ausatemventil verpflichtet.
Diese Regelung gilt auch für die Einrichtungen im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 1 Ziffer 4 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, den sogenannten IntensivpflegeWGs.

3. Geltungsdauer

Diese Allgemeinverfügung tritt am 05.01.2021 um 0.00 Uhr in Kraft. Die Regelungen treten mit Ablauf des 10.01.2021 außer Kraft. Die Maßnahmen werden fortlaufend hinsichtlich ihrer Verhältnismäßigkeit überprüft.

Zum Thema

Den Bußgeldkatalog “Corona-Pandemie” lesen Sie hier verkuendung-bayern.de.

Den COVID-19-Monitor lesen Sie hier experience.arcgis.com.


Arbeitsmarkt Dezember 2020

05.01.2021/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat Dezember 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 4.554 (+ 7,2 % / + 14,2 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.292 (+ 8,5 % / + 26,2 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 824 (– 2,5 % / – 22,0 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Bevölkerungsvorausberechnung im Landkreis Deggendorf

29.12.2020/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, München

Demographische Entwicklung im Landkreis Deggendorf bis zum Jahr 2039

Das regionalisierte demographische Profil für den Landkreis Deggendorf sehen Sie hier statistik.bayern.de.

Die regionalisierten demographischen Profile für die Gemeinden im Landkreis Deggendorf sehen Sie hier statistik.bayern.de.


Corona-Pandemie: Anmeldung zur Impfung

22.12.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Ab 28. Dezember 2020 können sich vorerst ausschließlich über 80-Jährige zur COVID-19-Impfung anmelden

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, können sich ab Montag (28.) Personen über 80 für eine Impfung gegen CIVID-19 anmelden.

Der betroffene Personenkreis, Bürgerinnen und Bürger über 80, erhalten per Post eine entsprechende Einladung zur Teilnahme an der Impfung. Anmeldeberechtigt sind dabei ausschließlich Personen über 80 mit Wohnort oder gewöhnlichem Aufenthaltsort im Landkreis Deggendorf.

Das Landratsamt bittet um Verständnis, dass bei der Anmeldung vorerst noch kein Termin genannt werden kann, sondern lediglich eine Vormerkung erfolgt. Aufgrund der derzeit nur sehr begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes muss davon ausgegangen werden, dass die letzten Impftermine ggf. erst im April 2021 vereinbart werden können. Der genaue Impftermin wird nach vorläufigem Sachstand anschließend per Post mitgeteilt werden.

Anmeldungen sind ab dem 28. Dezember 2020 unter der Telefonnummer 0991/3100-777 oder per E-Mail an „corona-impftermin(at)lra-deg.bayern.de“ möglich. Bei einer Anmeldung per E-Mail bitte unbedingt Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer für Rückfragen angeben.

Grundsätzlich sei angedacht, die Terminierung noch im Januar 2021 über eine durch den Freistaat Bayern zu Verfügung gestellten Software auch online zu ermöglichen.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

18.12.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Hohe Infektionszahlen, über 300 COVID-19-Fälle in den vergangenen sieben Tagen, machen neue Anpassungen erforderlich:

Um die Verbreitung des Virus zu vermeiden, ordnet das Landratsamt Deggendorf, über die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) hinausgehende Regelungen per Allgemeinverfügung an:

Ergänzend zur 11. BayIfSMV wird sowohl für Versammlungen unter freiem Himmel als auch für Versammlungen in geschlossenen Räumen Folgendes angeordnet:

1.1 Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Teilnehmer beschränkt.

1.2 Die Dauer der Versammlung ist auf höchstens 60 Minuten beschränkt.

1.3 Seitens desselben Veranstalters oder derselben Versammlungsteilnehmer darf höchstens eine Versammlung je Kalendertag durchgeführt werden.

1.4 Die Versammlung findet ausschließlich ortsfest statt.

1.5 Alle Tätigkeiten, für die ein Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich ist, oder bei denen der korrekte Sitz der Mund-Nasen-Bedeckung beeinträchtigt ist, wie z. B. Essen, Trinken, Rauchen und die Benutzung von Blasinstrumenten oder Trillerpfeifen, sind untersagt.

1.6 Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

2. Beschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen

In Ergänzung zu § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 1der 11. BaylfSMV wird für vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen Folgendes angeordnet:

2.1 Es gilt eine weitergehende eingeschränkte Besuchsregelung wie folgt:
Die Besuchsperson muss immer dieselbe Person sein und der Besuch darf innerhalb des Zeitraums vom 19.12.2020 bis einschließlich 28.12.2020 insgesamt an höchstens vier Tagen erfolgen. Abweichend von § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 1 Halbsatz 2 darf ein PCR-Test höchstens zwei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Die in Halbsatz 5 verankerte Sonderregelung für die Zeit vom 25. bis 27. Dezember 2020 gilt nicht.

2.2 Die Regelung zur Begleitung Sterbender in § 9 Abs. 3 der 11. BayIfSMV bleibt unberührt.

2.3 Bewohner der unter Ziffer 2 genannten Einrichtungen, welche die Einrichtung für länger als 24 Stunden verlassen haben, sind verpflichtet am Tag der Rückkehr, spätestens jedoch am 6. Tag nach ihrer Rückkehr in die Einrichtung einen PCR-Test oder alternativ einen PoC-Antigen-Test vornehmen zu lassen.

2.4 Personen zur Erbringung zwingend notwendiger Dienstleistungen (z.B. Richter, Notare, Rechtsanwälte, Pfarrer) erhalten weiterhin Zutritt zu den Einrichtungen,

2.4.1 wenn die Person ein negatives Ergebnis einer Polymerase-Kettenreaktion (PCR)Testung vorlegen kann, wobei die Testung höchstens zwei Tage zuvor vorgenommen worden sein darf, oder,

2.4.2 wenn die Person ein negatives Ergebnis eines PoC-Antigen-Tests, der höchstens 48 Stunden zuvor vorgenommen wurde, vorlegen kann, oder,

2.4.3 wenn die Person vor Ort – durch dafür geschultes Personal der Einrichtung – einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests („Corona-Schnelltest“) durchführen lässt und dieser negativ ausfällt. Die Einrichtungen werden verpflichtet, entsprechende PoC-Antigen-Tests bei diesen Personen durchzuführen.

2.5 Dienstleister medizinisch notwendiger Tätigkeiten (z.B. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden etc.) sind dazu verpflichtet, sich regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in denen eine Einrichtung nach Ziffer 2 betreten wird, einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen. Die Einrichtungen werden verpflichtet, gegebenenfalls entsprechende PoC-Antigen-Tests auch bei diesen Personen durchzuführen.

In Ergänzung zu § 9 Abs. 2 Satz 1 Ziffer 2 der 11. BaylfSMV wird für vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheime und Seniorenresidenzen Folgendes angeordnet:

2.6 Jeder Mitarbeiter sowie externer Dienstleister ist zum Tragen einer FFP-2-Maske verpflichtet.

Die Maßnahmen gelten von Samstag, 19.12.2020, 00 Uhr, bis zum Ablauf des 28.12.2020.

Schnelltest

Die Besucher müssen einen sogenannten PCR-Test oder einen Schnelltest mit negativem Ergebnis vorweisen, um die Angehörigen in den Heimen besuchen zu dürfen.

Grundsätzlich sollten die Schnelltests vom Hausarzt, in den Heimen oder anderen Anbietern vorgenommen werden.

Im Landkreis Deggendorf wird es für eine begrenzte Zeit eine „Schnelltest-Strecke“ geben.

An der Ackerloh soll es Besuchern von Heimbewohnern ermöglicht werden, einen Schnelltest zu machen.

Die zu testenden Personen müssen allerdings eine Bescheinigung der Einrichtung vorlegen können.

Das Procedere ist mit den Heimen abgestimmt. Die Angehörigen dürfen sich wegen der Bescheinigung an diese wenden.

Man kann dann elektronisch unter www.landkreis-deggendorf.de einen Termin für die „Schnelltest-Strecke“ vereinbaren.

Die Online-Terminierung ist ab Samstag, den 19.12.2020 möglich.
Ab Montag, den 21.12.2020 ist zusätzlich eine telefonische Terminierung unter der Rufnummer (0991) 3100468 möglich.

Die Teststrecke ist an folgenden Tagen geöffnet:

21.12.2020 08:00 – 17:00
22.12.2020 08:00 – 17:00
23.12.2020 08.00 – 17:00
24.12.2020 08.00 – 12.00
25.12.2020 08.00 – 17:00
26.12.2020 08:00 – 17:00

Impfungen/Impfzentrum

Das Impfzentrum „steht“. Aktuell bekannter Plan ist, dass am 27.12.2020 mit den Impfungen begonnen werden soll. Im Landkreis Deggendorf werden in der ersten Zeit durch 4 mobile Impfteams die Alten- und Pflegeeinrichtungen bedient.

Zum Thema

Überblick zum Infektionsgeschehen rki.de.

Bußgeldkatalog „Corona-Pandemie“ verkuendung-bayern.de.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

10.12.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Landkreis Deggendorf überschreitet Warnwert bei der 7-Tages-Inzidenz von 200 / Angepasste Regeln greifen ab Freitag, den 11. Dezember 2020

Das Landratsamt Deggendorf gibt gemäß § 25 Satz 2 der Zehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (10.BayIfSMV) bekannt, dass der nach § 28 a Abs. 3 Satz 12 des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) bestimmte Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) im Landkreis Deggendorf mit dem aktuellen Wert von 207,6 erstmalig am 10.12.2020 überschritten.

Nach § 25 Satz 1 Nr. 1 bis 4 gilt ab dem auf die erstmalige Überschreitung folgenden Tag, also ab Freitag, den 11.12.2020 Folgendes:

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund

a) eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,

b) der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,

c) der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,

d) der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,

e) der Begleitung Sterbender,

f) von Handlungen zur Versorgung von Tieren,

g) der Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020 oder

h) von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Abweichend von § 12 Abs. 4 sind Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte untersagt.

An allen Schulen nach § 18 Abs. 1 Satz 1 findet ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung kein Unterricht in Präsenzform statt.

Abweichend von § 20 Abs. 3 und 4 sind der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform untersagt.

Eine Aufhebung der verschärften Regelungen kann erst erfolgen, wenn im Landkreis Deggendorf der Inzidenzwert von 200 seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist.


Corona-Pandemie: Anpassungen im Landkreis Deggendorf

09.12.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Landkreis DEG überschreitet Inzidenz-Wert 200

1. Katastrophenfall

Gestern stellte das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, den Katastrophenfall zum 09.12.2020 fest. Hierzu fanden im Landratsamt Deggendorf die ersten Sitzungen statt. Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) ist Thomas Kindel, Sachgebietsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Die Führungsgruppe ergänzen Bundeswehr, Feuerwehren, Polizeiinspektionen und THW.
Als koordinierender Arzt steht uns Dr. Kraut zur Seite.
Ein sogenannter Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL) wurde bisher nicht berufen, da aktuell keine Notwendigkeit bestehe. Unser ÖEL vom Frühjahr, Markus Mühlbauer steht der FüGK als Fachberater Rettungsdienst zur Verfügung.

2. Zahlen im Überblick, Stand: 09.12.2020, 12:30 Uhr:

Leider sind im Dezember 3 Landkreisbürger im Alter von 73, 81 und 84 Jahren verstorben.
Der Schwellenwert 200 der 7-Tages-Inzidenz wird morgen (statistisch) überschritten und entsprechend veröffentlicht.
Aktuell sind elf Schulen und Kindertagesstätten sowie acht Kranken-, Alten- und Pflegeeinrichtungen betroffen.

3. Zehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (10. BayIfSMV)

Die 10. BayIfSMV lesen Sie hier verkuendung-bayern.de. Die Allgemeinen Ausgangsbeschränkungen lesen Sie unter § 3.

4. Auswirkungen der Überschreitung des Grenzwertes 200

Die Regelungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz größer 200 lesen Sie unter § 25 hier verkuendung-bayern.de.

Die schärferen Regelungen greifen am Folgetag der formell festgestellten und ortsüblich bekannt gemachten Überschreitung.


Sitzung des Bauausschusses Landkreis Deggendorf

08.12.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Am Donnerstag, den 17. Dezember 2020, findet um 09 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Deggendorf die 5. Sitzung des Bauausschusses des Landkreises Deggendorf statt.

Tagesordnung im öffentlichen Teil:

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Kenntnisnahme der Niederschrift über die 4. öffentliche Bauausschusssitzung am 20.11.2020

3. Neubau Schulzentrum Deggendorf: 2. Bauabschnitt; 020.2 Neubau Berufsschule I-Teil 1, Kostenverfolgung
Berichterstatter: Martin Bügler

4. Neubau Schulzentrum Deggendorf: Gesamtprojektkostenentwicklung
Berichterstatter: Martin Bügler

5. Bekanntgaben, Wünsche und Anfragen

15.12.2020/EG

Die Sitzung des Bauausschusses Landkreis Deggendorf wurde abgesetzt!


Sitzung des Jugendhilfeausschusses Landkreis Deggendorf

04.12.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Am Mittwoch, 16. Dezember 2020, findet um 09 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Deggendorf die 1. Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Deggendorf statt.

Tagesordnung im öffentlichen Teil:

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch den Herrn Vorsitzenden

2. Kenntnisnahme der Niederschrift über den öffentlichen Teil der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 11.12.2019

3. Vorstellung der Organisationsstruktur, Aufgaben und Fallzahlen des Amts für Jugend und Familie des Landkreises Deggendorf

4. Neufassung der Richtlinien des Landkreises Deggendorf für die Vollzeitpflege nach dem SGB VIII

5. Neufassung der Richtlinien des Landkreises Deggendorf für die Förderung von Kindern in Kindertagespflege

6. Freiwillige Leistungen des Landkreises Deggendorf; Förderung des Frauennotruf Deggendorf e. V. ab dem Haushaltsjahr 2021

7. Jugendhilfehaushalt für das Haushaltsjahr 2021; Vorberatung

8. Vorstellung der Jahresplanung 2021 des Kreisjugendrings Deggendorf

9. Bekanntgaben, Wünsche und Anfragen


Neurologisches Zentrum am Bezirksklinikum Mainkofen unter neuer Leitung

04.12.2020/EG
Quelle: Bezirksklinikum Mainkofen, Deggendorf

Seit 01. Dezember führt Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen

„Das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen steht seit Anfang Dezember unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke, der damit den bisherigen Chefarzt Prof. Dr. Erwin Kunesch ablöst, welcher aus altersbedingten Gründen ausscheidet.
In Münster aufgewachsen, studierte Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke Medizin und Philosophie an der Philipps-Universität in Marburg. Seine Assistenzarztausbildung absolvierte er in Tübingen und von 2001 bis 2009 in Regensburg, wo er auch habilitierte. Weitere Etappen waren ein Auslandsaufenthalt an der University of Michigan in Ann Arbor in den USA (von 2009 bis 2011) als Research Fellow im Forschungszentrum für „Chronische Schmerzen und Fatigue“, sowie ein Jahr in Tübingen als Oberarzt. Als Universitätsprofessor leitete Prof. Dr. med. Schmidt-Wilcke von 2012 bis 2016 u.a. die Forschungsgruppe „Neuronale Plastizität“ der Ruhr-Universität Bochum. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Laufbahn war er als Oberarzt der Neurologie am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum tätig; von 2016 bis 2018 dann zunächst leitender Oberarzt in der Neurologischen Abteilung der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch, ab Dezember 2019 Chefarzt in der neu gegründeten Neuro II. Der Facharzt für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie, Geriatrie und Rehabilitationswesen ist Vater von vier Kindern und hatte zuletzt seinen Lebensmittelpunkt in Bochum.
Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen werden hochspezialisierte diagnostische und therapeutische Verfahren zur stationären und ambulanten Behandlung neurologischer Krankheitsbilder angewandt. Es verfügt über eine eigene zentrale Notaufnahme mit Hubschrauberlandeplatz. Das Neurologische Zentrum umfasst die Fachkliniken für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation sowie ein Zertifiziertes MS-Zentrum, eine Schlaganfall-Einheit, die Neurologische Frührehabilitation einschließlich prolongiertem Weaning, eine interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapie sowie Parkinson-Komplexbehandlung.“


Arbeitsmarkt November 2020

01.12.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat November 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 4.250 (+ 4,3 % / + 14,4 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.113 (– 0,3 % / + 32,4 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 845 (+ 0,8 % / – 24,0 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Corona-Pandemie: Landkreis DEG überschreitet Warnwert 100

27.10.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf steigt die 7-Tages-Inzidenz auf über 100!

Die aktuellen Hinweise dazu lesen Sie hier landkreis-deggendorf.de


Bezirk genehmigt Vorhaben der Lebenshilfe Deggendorf in Osterhofen

21.10.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Sozialausschuss des Bezirkstags von Niederbayern genehmigt Raumprogramm für die Errichtung von 24 Plätzen gemeinschaftliches Wohnen für Werkstattgänger in Osterhofen und 8 Plätzen für tagesstrukturierende Maßnahmen

„Bereits im März 2020 wurde durch den Sozialausschuss der Bedarf von weiteren 7 Wohnplätzen für Werkstattgänger mit geistiger Behinderung anerkannt. Die vorhandenen 17 Wohnplätze sind in der nicht mehr zweckgebundenen Einrichtung in Metten untergebracht, die nach Vorgabe der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) ab 2025 zu schließen ist.
Die nun insgesamt 24 Wohnplätze sowie die Räumlichkeiten für Tagesstruktur werden in einem Neubau auf einem Grundstück an der Peter-Rossegger-Straße in Osterhofen umgesetzt. Der Standort in Nähe des Ortszentrums bietet die Möglichkeit, alle städtischen Angebote zu Fuß zu erreichen. Neben dem Raumprogramm wurde von der Lebenshilfe Deggendorf e. V. auch eine behindertenfachliche Konzeption erstellt. Die der Verwaltung vorliegende überarbeitete Fassung weist für den Wohnbereich 24 Plätze aus, davon 12 für Rollstuhlfahrer, die in 3 Wohngruppen zu je 8 Personen aufgeteilt werden. Den eingereichten Plänen zufolge untergliedert sich der Bau in zwei Gebäudeteile, die aus Erdgeschoss und 1. Stock bestehen.
Die Wohn- und Geschäftsflächen für das Wohnheim weisen 1191,40 m² aus, so dass sich pro Platz eine Fläche von 49,64 m² errechnet. Die zusätzlich benötigten Zubehörflächen belaufen sich auf eine Größe von 180,40 m². Für tagesstrukturierende Maßnahmen ergibt sich eine Gesamtfläche von 143 m².
Bezogen auf die Orientierungswerte des Musterraumprogramms ergibt sich lediglich eine Mehrung von 17,4 m² bzw. ca. 1,1%.“


Wasserversorgung Bayerischer Wald sichert Trinkwasserversorgung

22.09.2020/EG
Quelle: Wasserversorgung Bayerischer Wald, Moos

„waldwasser“ investiert rund drei Millionen Euro

Die beiden Trinkwassergewinnungsgebiete der Wasserversorgung Bayerischer Wald (waldwasser), die Talsperre Frauenau bei Zwiesel und das Brunnenfeld bei Moos, sind durch zwei Düker* unter der Donau miteinander verbunden. Der Düker bei Aicha a. d. Donau, bestehend aus zwei Gusseisenrohrsträngen (je DN 500), voll funktionstüchtig. Dagegen ist der aus acht Kunststoffrohrsträngen (je DN 245) bestehende Düker bei Deggendorf größtenteils nicht mehr funktionstüchtig.
Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit im gesamten Versorgungsgebiet des Zweckverbandes links und rechts der Donau (rund 8.000 km²) wird deshalb der Düker bei Deggendorf nun neu gebaut. Die Drei-Millionen-Euro-Investition soll noch im laufenden Jahr fertiggestellt werden.

*Druckleitung zur Unterquerung einer Straße, eines Tunnels, eines Flusses oder von Bahngleisen (Quelle: Wikipedia)


Wechsel am Staatlichen Schulamt Deggendorf

01.09.2020/EG
Quelle: Regierung von Niederbayern, Landshut

Fachliche Leitung unter Christiane Niedermeier / Claudia Brielbeck ist die neue Schulrätin

Christiane Niedermeier hat zum 01. August 2020 ihre neue Stelle als fachliche Leiterin am Staatlichen Schulamt Deggendorf angetreten. Sie war dort bisher als weitere Schulrätin tätig. Als fachliche Leiterin tritt sie die Nachfolge von Schulamtsdirektorin Swoboda an. Die Landauerin wird zukünftig die fachliche Aufsicht über die Schulen im Schulamtsbereich sowie dienstrechtliche Aufgaben ausüben und sich um Personalmanagement und Personalförderung kümmern. Darüber hinaus ist sie zuständig für die Qualitätssicherung von Unterricht und Erziehung sowie der Organisation des Unterrichts und der Ganztagsbetreuung.

Claudia Brielbeck wird ab dem 01. September als weitere Schulrätin im Staatlichen Schulamt Deggendorf tätig sein. Sie übernimmt das Amt ihrer Vorgängerin Christiane Niedermeier. Die Straubingerin schließt somit die Lücke, die durch den Weggang von Schulamtsdirektorin Swoboda an die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Passau aufgetreten ist. Als Schulrätin wird sie für 20 Grund- und Mittelschulen des Landkreises Deggendorf verantwortlich sein und sich neben schulfachlichen Themen der Grundschule auch um den Schulsport und die Inklusion im Landkreis Deggendorf kümmern.


Kriminalstatistik 2019 PI Plattling

15.05.2020/EG aus der Polizeiinspektion Plattling

Kriminalstatistik 2019 PI Plattling: Gesamtkriminalität, ohne ausländerrechtliche Verstöße, um 3,3 Prozent auf 1.604 Straftaten gestiegen / Aufklärungsquote: 75,3 Prozent

Im Jahr 2019 wurden im Zuständigkeitsbereich der PI Plattling 1.604 Straftaten, ohne ausländerrechtliche Straftaten, registriert. Ein Anstieg um 51 Fälle bzw. 3,3 Prozent gegenüber 2018.

Die Gesamtkriminalität in den einzelnen Gemeinden:

  • Plattling: 952 Straftaten (+ 17,2 Prozent gegenüber 2018)
  • Osterhofen: 366 Straftaten (- 20,6 %)
  • Stephansposching: 63 Straftaten (+ 5,0 %)
  • Moos: 58 Straftaten (+ 7,4 %)
  • Künzing: 56 Straftaten (+ 19,1 %)
  • Otzing: 35 Straftaten (- 20,5 %)
  • Aholming: 34 Straftaten (- 22,7 %)
  • Oberpöring: 18 Straftaten (+ 157,1 %)
  • Wallerfing: 12 Straftaten (+ 140,0 %)
  • Buchhofen: 10 Straftaten (- 47,4 %)

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.025 Tatverdächtige (+ 10,7 %) ermittelt. Davon waren 793 (77,4 %) der Tatverdächtigen männlichen Geschlechts und 321 (31,3 %) nichtdeutsche Tatverdächtige.

Die Veränderungen der Fallzahlen in ausgewählten Deliktsbereichen:

  • Gefährliche und schwere Körperverletzung: 36 Fälle (- 10,0 %)
  • Häusliche Gewalt: 73 Fälle (- 49,7 %)
  • Wohnungseinbrüche: 13 Fälle (+ 85,7 %)
  • Straßenkriminalität: 208 Fälle (- 3,3 %)
  • Diebstahl: 420 Fälle (- 6,5 %)

Verkehrsstatistik 2019 Plattling

11.04.2020/EG
Quelle: Polizeiinspektion Plattling

PI Plattling erfasste im Jahr 2019 insgesamt 1.331 Verkehrsunfälle, 3,8 % weniger als 2018

Im Jahr 2019 registrierte die Polizeiinspektion Plattling insgesamt 1.331 Verkehrsunfälle (- 3,8 Prozent gegenüber 2018) im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden Aholming, Künzing, Moos, Oberpöring, Osterhofen, Otzing, Plattling, Stephansposching und Wallerfing. Dabei wurden 169 Personen (- 12,9 Prozent) leicht und 32 Personen (- 27,3 Prozent) schwer verletzt sowie zwei Personen (eine Person im Vorjahr) getötet.

Die Hauptunfallursachen waren mangelnder Sicherheitsabstand sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren, gefolgt von Missachtung der Vorfahrt, nicht angepasste Geschwindigkeit, Nichteinhaltung des Rechtsfahrgebots und Fehler beim Überholgen.

Weitere ausgesuchte Daten:

Unfallverursachende Senioren (ab 65 Jahre): 61 Fälle (- 1,6 Prozent)
Unfallverursachende junge Erwachsene (18-24 Jahre): 52 Fälle (- 11,9 Prozent)
Unfallflucht: 182 Fälle (- 19,8 Prozent), Aufklärungsquote: 40,7 Prozent
Unfälle unter Alkoholeinfluss: 24 (+ 84,6 %)
Unfälle unter dem Einfluss unerlaubter Drogen: 3 (keine 2018)


Erreger der „Hasenpest“ festgestellt

13.01.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Feldhase mit Krankheitserreger Tularämie im Stadtgebiet Deggendorf aufgefunden / Erreger ist auf Menschen und Haustierarten (Hunde, Katzen) übertragbar

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, ist in der Stadt Deggendorf der erste Fall von Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden. Ein im Stadtgebiet Deggendorf gefundener Feldhase war mit dem Krankheitserreger infiziert. Dies ergab die Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Menschen können sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern infizieren. Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen zwischen einem und 14 Tage. Symptome sind je nach Infektionsweg Fieber, Lymphknotenschwellung, Unwohlsein, Kopf-, Glieder-, Bauchschmerzen, Husten, Übelkeit. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Nähere Auskünfte hierzu kann das Gesundheitsamt erteilen (Tel. 0991-3100-150).

Umfassende Informationen lesen Sie auf der Internetseite des Robert Koch Institutes ↗rki.de.

Tierkörperfund

In freier Natur gefundene verendete Feldhasen oder Wildkaninchen sollten nicht direkt berührt werden. Ein direkter Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Organen von Wildtieren ist zu vermeiden. Wer einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen findet, kann sich für die Tierkörperbeseitigung an die zuständige Gemeindeverwaltung oder den jeweiligen Jagdrevierbesitzer wenden. Die Tierkörper werden einer Untersuchung unterzogen. Personen, die Kontakt zu Wildtieren hatten, sollten bei unklaren Erkrankungen einen Arzt aufsuchen und auf diesen Kontakt hinweisen.


Bevölkerungsvorausberechnung für den Landkreis Deggendorf bis 2037

01.08.2019/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, München

Statistische Daten zum Landkreis Deggendorf 2037: Anteil der Altersgruppe „60-Jährige oder Ältere“ wächst bis 2037 um 26,5 Prozent

Das demographische Profil für den Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.

Das demographische Profil für die Gemeinden im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.


Förderung ehrenamtlicher Kleinmaßnahmen

26.01.2019/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Lokale Aktionsgruppe (LAG) unterstützt bürgerschaftliches Engagement lokaler Akteure (Organisationen, Privatpersonen, Schulen, Vereine, …) mit Fördermittel in Höhe von bis zu 2.000 Euro je Einzelmaßnahme

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ fördert die LAG Landkreis Deggendorf sogenannte Kleinprojekte, die das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis stärken und einen positiven Beitrag zur Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) leisten.

Pro Einzelmaßnahme gewährt die LAG Landkreis Deggendorf in der Regel eine Förderung von 70 Prozent der nachgewiesenen Nettokosten, mindestens jedoch 500 Euro netto bis maximal 2.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen kann die LAG die Förderung auf 100 % (max. 2.000 Euro) erhöhen.

Ergänzende Informationen und Unterlagen finden Sie hier ↗landkreis-deggendorf.de.


Bezirkstag lehnt das Angebot des DONAUISAR Klinikums zur Integration der Neurologie ab

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Fachabteilung Neurologie des Bezirksklinikums Mainkofen wird nicht Teil des DONAUISAR Klinikums / Bezirkstag lehnt das Angebot zur Eingliederung der Neurologie und der Neurologischen Frührehabilitation ab

Der Bezirkstag von Niederbayern hat sich heute gegen das Integrationsangebot aus Deggendorf ausgesprochen.

Zum einen würde im Falle einer Annahme dem DONAUISAR Klinikum die operative Führung der Neurologischen Fachklinik in Mainkofen übertragen. Die Standortsicherheit für die Neurologie in Mainkofen werde allerdings nur fünf Jahre gewährleistet. Danach würde eine finanzielle Beteiligung des Bezirks von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort abhängen. Für den Bezirk ist laut Beschluss das „Auseinanderfallen von Steuerung und finanzieller Haftung nicht hinnehmbar“.

Zum anderen würden durch die Ausgliederung der Neurologie aus dem Bezirksklinikum Deckungsbeiträge für das Gesamtklinikum entfallen, die durch die Akutpsychiatrie und die Forensik aufgefangen werden müssten. Das würde einen finanziellen Nachteil von fast drei Millionen Euro bedeuten, der erst mittelfristig reduziert werden könnte.

Der Bezirk will nun alternativ einen eigenen Vorschlag erarbeiten, wie beide Kliniken künftig als selbstständig handelnde Partner zusammenarbeiten können.

Hintergrund

Das Klinikum Deggendorf und das Bezirksklinikum Mainkofen kooperieren seit 2004 mit dem Ziel, die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu verbessern. Da sich Rahmenbedingungen und Strukturvoraussetzungen in der Krankenhauslandschaft zunehmend verändern, wurde zwischen dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem DONAUISAR Klinikum in den vergangenen Monaten erörtert, ob ein Zusammenschluss neurologischer und neurochirurgischer Fachbereiche eine wirtschaftliche Verbesserung für beide Häuser darstellen könnte. Die Option einer Fusion unter dem Dach des DONAUISAR Klinikums wurde nach eingehender Prüfung nun im Bezirkstag verworfen.


Oberster Rechnungshof: Umweltministerium soll Hochwasserschutzgesetz II konsequent nutzen

22.03.2018/EG aus dem Obersten Rechnungshof (ORH), München

Jahresbericht 2018: ORH empfiehlt dringend, die Überwachungspflicht von Heizölanlagen in Überschwemmungsgebieten und Risikogebieten zu kontrollieren

„Vom Hochwasser im Juni 2013 waren die Deggendorfer Ortsteile Fischerdorf und Natternberg besonders betroffen. Bei mindestens 150 der betroffenen Häuser war insbesondere wegen Ölschäden ein Abriss erforderlich. Entgegen den rechtlichen Vorgaben waren Heizöltanks nicht auf ihre Hochwassersicherheit kontrolliert worden.

Das Umweltministerium sollte die neuen Möglichkeiten des Hochwasserschutzgesetzes II konsequent nutzen.“ orh.bayern.de