DEGGENDORF (LKR)

Sitzung des Bauausschusses Landkreis Deggendorf

16.01.2020/EG
Quelle: Landratsamt Deggendorf

Am Freitag, 24. Januar 2020, findet um 09:00 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Deggendorf die 44. Bauausschusssitzung des Landkreises Deggendorf statt.

Tagesordnung im öffentlichen Teil:

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Kenntnisnahme der Niederschrift über die 43. öffentliche Bauausschusssitzung am 12.12.2019

3. Fortschreibung des 5-Jahres-Investitionsprogrammes der Kreisstraßen Mittelfriste Finanzplanung 2019 bis 2023 und später; Kreisstraßenbaumaßnahmen (Ausbau mit Zuschüssen und Erneuerungsmaßnahmen); Vorberatung
Berichterstatter: Bernhard Süß

4. Industriestammgleis Plattling Mittelbereitstellung im Verwaltungshaushalt 2020; Vorberatung
Berichterstatter: Bernhard Süß

5. Kreisbauhof Hengersberg; Vorberatung
a) Mittelbereitstellung im Verwaltungshaushalt 2020 Budget Straßenunterhalt
b) Mittelbereitstellung im Vermögenshaushalt 2020 Beschaffungen
Berichterstatter: Bernhard Süß

6. Gebäudeunterhalt Mittelbereitstellung im Verwaltungshaushalt 2020; Vorberatung Berichterstatter: Martin Bügler

7. Neubau der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule in Osterhofen Vergabeverfahren für Zweifeldsporthalle
Berichterstatter: Martin Bügler

8. Bekanntgaben, Wünsche und Anfragen


Erreger der „Hasenpest“ festgestellt

13.01.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Feldhase mit Krankheitserreger Tularämie im Stadtgebiet Deggendorf aufgefunden / Erreger ist auf Menschen und Haustierarten (Hunde, Katzen) übertragbar

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, ist in der Stadt Deggendorf der erste Fall von Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden. Ein im Stadtgebiet Deggendorf gefundener Feldhase war mit dem Krankheitserreger infiziert. Dies ergab die Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Menschen können sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern infizieren. Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen zwischen einem und 14 Tage. Symptome sind je nach Infektionsweg Fieber, Lymphknotenschwellung, Unwohlsein, Kopf-, Glieder-, Bauchschmerzen, Husten, Übelkeit. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Nähere Auskünfte hierzu kann das Gesundheitsamt erteilen (Tel. 0991-3100-150).

Umfassende Informationen lesen Sie auf der Internetseite des Robert Koch Institutes rki.de.

Tierkörperfund

In freier Natur gefundene verendete Feldhasen oder Wildkaninchen sollten nicht direkt berührt werden. Ein direkter Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Organen von Wildtieren ist zu vermeiden. Wer einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen findet, kann sich für die Tierkörperbeseitigung an die zuständige Gemeindeverwaltung oder den jeweiligen Jagdrevierbesitzer wenden. Die Tierkörper werden einer Untersuchung unterzogen. Personen, die Kontakt zu Wildtieren hatten, sollten bei unklaren Erkrankungen einen Arzt aufsuchen und auf diesen Kontakt hinweisen.


Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Planung und Umweltfragen

12.01.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Am Mittwoch, 22. Januar 2020, findet um 09 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Deggendorf die 17. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Planung und Umweltfragen statt.

Tagesordnung im öffentlichen Teil:

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Kenntnisnahme der Niederschrift über die 16. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Planung und Umweltfragen am 15.11.2019

3. Haushalt des Landkreises Deggendorf 2020; Haushaltsansätze im Bereich Kreisentwicklung; Vorberatung
a) Regionalmanagement
Berichterstatter: Andreas Ober
b) Wirtschaftsförderung
Berichterstatter: Andreas Ober
c) Gesundheitsregion plus-Sportregion Deggendorf
Berichterstatter: Rainer Unrecht
d) Leader
Berichterstatterin: Stefanie Frank
e) Tourismus
Berichterstatterin: Inge Edmeier

4. Konzept zum Ausbau und der Vernetzung des Radwegenetzes im Landkreis Deggendorf; Bereitstellung von Haushaltsmitteln; Vorberatung
Berichterstatterin: Inge Edmeier

5. Infozentrum Isarmündung „Dr. Georg Karl Haus“; Vorberatung
a) Errichtung einer gemeinsamen Ausstellung von Naturschutz und Landwirtschaft
b) Mittelbereitstellung im Haushalt 2020
Berichterstatter: Michael Bloch

6. Natura 2000: Managementplanung für die FFH-Gebiete; Vorberatung
a) Grunderwerb in den FFH-Gebieten
b) Mittelbereitstellung im Haushalt 2020
Berichterstatter: Michael Bloch

7. Haushalt des Landkreises Deggendorf 2020 Naturschutz; Vorberatung
Berichterstatter: Michael Bloch

8. Bekanntgaben, Wünsche und Anfragen


Arbeitsmarkt Dezember 2019

03.01.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat Dezember 2019 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.986 (+ 7,3 % / – 1,5 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.816 (+ 13,8 % / + 5,8 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.056 (– 5,0 % / – 14,1 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Arbeitsmarkt November 2019

29.11.2019/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat November 2019 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.716 (+ 4,5 % / + 0,8 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 1.596 (– 0,6 % / + 8,2 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.112 (– 3,8 % / – 6,6 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Bevölkerungsvorausberechnung für den Landkreis Deggendorf bis 2037

01.08.2019/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, München

Statistische Daten zum Landkreis Deggendorf 2037: Anteil der Altersgruppe „60-Jährige oder Ältere“ wächst bis 2037 um 26,5 Prozent

Das demographische Profil für den Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.

Das demographische Profil für die Gemeinden im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.


Verkehrsstatistik 2018 Plattling

07.05.2019/EG
Quelle: Polizeiinspektion Plattling

PI Plattling erfasste im Jahr 2018 insgesamt 1.384 Verkehrsunfälle

Im Jahr 2018 registrierte die Polizeiinspektion Plattling insgesamt 1.384 Verkehrsunfälle (+ 5,7 Prozent gegenüber 2017) im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden Aholming, Künzing, Moos, Oberpöring, Osterhofen, Otzing, Plattling, Stephansposching und Wallerfing. Dabei wurden 194 212 Personen (- 8,5 Prozent) leicht und 44 Personen (+ 63,0 Prozent) schwer verletzt sowie eine Person (zwei Personen im Vorjahr) getötet.

Die Hauptunfallursachen waren die Missachtung der Vorfahrt, Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren, mangelnder Sicherheitsabstand, die Nichteinhaltung des Rechtsfahrgebots, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie mangelhafte Sorgfalt beim Abbiegen.

Weitere ausgesuchte Daten:

  • Unfallverursachende Senioren (ab 65 Jahre): 62 Fälle (+ 14,8 Prozent)
  • Unfallverursachende junge Erwachsene (18-24 Jahre): 59 Fälle (+ 7,3 Prozent)
  • Unfallflucht: 227 Fälle (+ 7,1 Prozent/Aufklärungsquote: 30,8 Prozent)
  • Unfälle unter Alkoholeinfluss: 13 (- 43,5 %)
  • Unfälle unter dem Einfluss unerlaubter Drogen: keine

Sicherheitsbericht 2018

28.03.2019/EG
Quelle: Polizeipräsidium Niederbayern, Straubing

Sicherheitsbericht 2018 für den Landkreis Deggendorf: Wohnungseinbrüche um fast 26 % zurückgegangen / Aufklärungsquote: 71,7 % (ohne ausländerrechtliche Verstöße/2017: 69,5 %)

Die Gesamtkriminalität, ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße, erhöhte sich im Landkreis Deggendorf auf insgesamt 4.953 Fälle (+ 4,8 % gegenüber 2017) zurück. Ein wichtiger Index für die Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie gibt die Anzahl der erfassten Straftaten im Jahr, gerechnet auf 100.000 Einwohner, wieder. Für den Landkreis Deggendorf liegt die Häufigkeitszahl bei 4.171 (+ 3,8 % ggü. 2017).

  • Delikte, Veränderung zum Vorjahr in Klammer:
  • Gewaltkriminalität: 170 Fälle (+ 11,1 %)
  • Diebstahlskriminalität: 1.272 Delikte (- 6,7 %)
  • Straßenkriminalität: 778 Delikte (- 5,5 %)
  • Wohnungseinbrüche: 20 Fälle (- 25,9 %)
  • Rauschgiftkriminalität: 321 Fälle (+ 36,0 %)
  • Verkehrsunfälle: 4.514 (- 0,9 %)
  • Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss: 64 (- 7,3 %)
  • Verkehrsunfälle unter (illegalen) Drogeneinfluss: 2 (- 71,4 %)
  • Verkehrsunfälle wegen nicht angepasster Geschwindigkeit: 242 (- 20,1 %)
  • Verkehrsunfälle mit dem Fahrrad: 120 (+ 36,4 %)
  • Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Wild: 1.431 (+ 10,9 %)
  • Verkehrstote: 6 (unverändert)

Verkehrsunfallbilanz 2018 Landkreis Deggendorf

25.02.2019/EG
Quelle: Bayerische Landesamt für Statistik, München

Leichter Rückgang von Verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen im Landkreis DEG

Im Jahr 2018 verunglückten 758 Menschen (- 1,2 % gegenüber 2017) bei 538 Straßenverkehrsunfällen (- 1,3 %) im Landkreis Deggendorf. Dabei wurden 660 Menschen leicht verletzt (- 0,9 %), 92 schwer verletzt (- 3,2 %) und sechs getötet (unverändert). ↗statistik.bayern.de


Förderung ehrenamtlicher Kleinmaßnahmen

26.01.2019/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Lokale Aktionsgruppe (LAG) unterstützt bürgerschaftliches Engagement lokaler Akteure (Organisationen, Privatpersonen, Schulen, Vereine, …) mit Fördermittel in Höhe von bis zu 2.000 Euro je Einzelmaßnahme

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ fördert die LAG Landkreis Deggendorf sogenannte Kleinprojekte, die das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis stärken und einen positiven Beitrag zur Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) leisten.

Pro Einzelmaßnahme gewährt die LAG Landkreis Deggendorf in der Regel eine Förderung von 70 Prozent der nachgewiesenen Nettokosten, mindestens jedoch 500 Euro netto bis maximal 2.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen kann die LAG die Förderung auf 100 % (max. 2.000 Euro) erhöhen.

Ergänzende Informationen und Unterlagen finden Sie hier landkreis-deggendorf.de.


Rufbus verbessert Service

27.10.2018/EG

Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) informiert über Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Rufbussystems ab 01. November 2018

Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Planung und Umweltfragen im Landkreis Deggendorf haben die im vergangenen Jahr vorgebrachten Wünsche der Bevölkerung zum Anlass genommen folgende Anpassungen, mit Wirkung ab 01. November 2018, zu beschließen:

  • 1. Die Gemeindebereiche Otzing, Stephansposching, Winzer, Iggensbach, Schöllnach und Außernzell erhalten eine direkte Anbindung an die Stadt Deggendorf. Auch das Donau Isar Klinikum kann nunmehr angefahren werden.
  • 2. Es werden zusätzliche Fahrten am Morgen und am Abend eingeführt, so dass man Deggendorf z. B. schon um 07:00 Uhr erreichen und bis 20:00 Uhr verlassen kann. Im Bereich der Taktung wird in Ergänzung mit den bereits bestehenden ÖPNV Linien nunmehr von Montag bis Freitag Stundentakt erreicht. Am Samstag im Zweistundentakt.
  • 3. Gravierendste Änderung für die Fahrgäste ist die Beförderung „Haltestelle zur Tür“. Das bedeutet, der Ausstieg muss nicht mehr an einer Haltestelle erfolgen, sondern man kann sich am gebuchten Zielort an eine gewünschte Zieladresse befördern lassen. Nur der Zustieg muss nach wie vor immer an einer der ausgewiesenen Rufbus-Haltestellen stattfinden.

Mit der kostenlosen Nutzung des Rufbusses im Monat November will der Landkreis den Bürger animieren, sich von den Vorteilen dieses Konzepts zu überzeugen, um zu sehen, dass man auch mit dem ÖPNV mobil sein kann.

Ergänzende Informationen lesen Sie hier ↗vld-online.de.


Bezirkstag lehnt das Angebot des DONAUISAR Klinikums zur Integration der Neurologie ab

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Fachabteilung Neurologie des Bezirksklinikums Mainkofen wird nicht Teil des DONAUISAR Klinikums / Bezirkstag lehnt das Angebot zur Eingliederung der Neurologie und der Neurologischen Frührehabilitation ab

Der Bezirkstag von Niederbayern hat sich heute gegen das Integrationsangebot aus Deggendorf ausgesprochen.

Zum einen würde im Falle einer Annahme dem DONAUISAR Klinikum die operative Führung der Neurologischen Fachklinik in Mainkofen übertragen. Die Standortsicherheit für die Neurologie in Mainkofen werde allerdings nur fünf Jahre gewährleistet. Danach würde eine finanzielle Beteiligung des Bezirks von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort abhängen. Für den Bezirk ist laut Beschluss das „Auseinanderfallen von Steuerung und finanzieller Haftung nicht hinnehmbar“.

Zum anderen würden durch die Ausgliederung der Neurologie aus dem Bezirksklinikum Deckungsbeiträge für das Gesamtklinikum entfallen, die durch die Akutpsychiatrie und die Forensik aufgefangen werden müssten. Das würde einen finanziellen Nachteil von fast drei Millionen Euro bedeuten, der erst mittelfristig reduziert werden könnte.

Der Bezirk will nun alternativ einen eigenen Vorschlag erarbeiten, wie beide Kliniken künftig als selbstständig handelnde Partner zusammenarbeiten können.

Hintergrund

Das Klinikum Deggendorf und das Bezirksklinikum Mainkofen kooperieren seit 2004 mit dem Ziel, die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu verbessern. Da sich Rahmenbedingungen und Strukturvoraussetzungen in der Krankenhauslandschaft zunehmend verändern, wurde zwischen dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem DONAUISAR Klinikum in den vergangenen Monaten erörtert, ob ein Zusammenschluss neurologischer und neurochirurgischer Fachbereiche eine wirtschaftliche Verbesserung für beide Häuser darstellen könnte. Die Option einer Fusion unter dem Dach des DONAUISAR Klinikums wurde nach eingehender Prüfung nun im Bezirkstag verworfen.


Bezirkstag unterstützt das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Metten wird Außenstelle der Kremser Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften „Karl Landsteiner

Der Bezirkstag hat in der heutigen Sondersitzung das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“ auf den Weg gebracht. In Metten soll eine Außenstelle der „Karl Landsteiner“ (KL) Privatuniversität für Gesundheitswesen enstehen.

Die gemeinnützige KL mit Sitz in Krems (Niederösterreich) wird von einer GmbH mit den Gesellschaftern Medizinische Universität Wien, Technische Universität Wien, Donau-Universität Krems sowie der Fachhochschule Krems getragen und weitgehend vom Land Niederösterreich finanziert.

Die Kooperation wurde in der Vorbereitungszeit von der Universität Bayreuth begleitet. Bei der Sitzung des Bezirkstags stellte der Lehrstuhlinhaber für den Bereich Medizinmanagement Prof. Klaus Nagels Ergebnisse vor. In der Gesamtbetrachtung zeigte sich, dass ein solches Vorhaben in Niederbayern beste Perspektiven hat. Niederbayern ist der einzige bayerische Regierungsbezirk, in dem man noch nicht Medizin studieren kann. Angedacht ist für die weiteren Umsetzungsschritte, insbesondere mit Blick auf den Themenbereich Forschung, eine wissenschaftliche Begleitung und Validierung durch die Universität Bayreuth.

Der Bezirkstag stimmte dem – noch zu unterzeichnenden unterschriftsreifen – Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) zwischen dem Bezirk Niederbayern und der KL zu. Er beauftragte die Bezirksverwaltung „fachliche, rechtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte des Vorhabens abzuklären und Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern aufzunehmen“. Zur Umsetzung des Projekts sollen Meilensteine und ein Zeitplan erstellt werden. Durch Stipendien und andere Finanzierungsunterstützungen sollen für den überwiegenden Teil der Studienplätze die Studiengebühren weitestgehend beziehungsweise vollständig abgedeckt werden. Die Verwaltung wurde vom Bezirkstag unter anderem beauftragt, geeignete Möglichkeiten zu eruieren, insbesondere Gespräche mit denkbaren Kooperationspartnern aus dem Bereich kommunaler Krankenhausträger zu führen und Möglichkeiten der Drittmittelakquise auszuloten. Die Bezirkskrankenhäuser sollen sich anhand der vorliegenden Anerkennungskriterien um die Zulassung als Lehrkrankenhaus der KL bemühen.

Das neue Stipendienprogramm

Das bisherige Stipendienprogramm des Bezirks Niederbayern (hierfür besteht bereits eine Kooperation mit der KL) wird laut Bezirkstagsbeschluss nach der Anerkennung eines Bezirkskrankenhauses als Lehrkrankenhaus umgestellt. Anstatt der bisher möglichen Vergabe von bis zu fünf Stipendien jährlich mit einer Finanzierung von derzeit 44 Prozent der Studiengebühren wird es jährlich drei mögliche Stipendienvergaben mit zwei Alternativen geben:

1. eine Vollfinanzierung der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums die ärztliche Weiterbildung zum Facharzt in einem der Bezirkskrankenhäuser zu absolvieren.

2. ein Stipendium in Höhe von 80 Prozent der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums als Assistenzarzt in einem der Krankenhäuser des Bezirks Niederbayern zu arbeiten.

Bereits ab dem Jahr 2020 sollen rund 20 Studierende aus Niederbayern das Studium in Krems aufnehmen – mit der Perspektive, nach dem dritten Studienjahr nach Niederbayern zurückzukehren.

Hintergrund

Laut Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) liegt der Altersdurchschnitt der niederbayerischen Hausärzte aktuell (August 2018) bei 56,3 Jahren – in Landau a. d. Isar sind es sogar 60,0 Jahre, in Vilshofen 59,3 und in der Region Pocking/Ruhstorf a. d. Rott 59,0 Jahre.


Oberster Rechnungshof: Umweltministerium soll Hochwasserschutzgesetz II konsequent nutzen

22.03.2018/EG aus dem Obersten Rechnungshof (ORH), München

Jahresbericht 2018: ORH empfiehlt dringend, die Überwachungspflicht von Heizölanlagen in Überschwemmungsgebieten und Risikogebieten zu kontrollieren

„Vom Hochwasser im Juni 2013 waren die Deggendorfer Ortsteile Fischerdorf und Natternberg besonders betroffen. Bei mindestens 150 der betroffenen Häuser war insbesondere wegen Ölschäden ein Abriss erforderlich. Entgegen den rechtlichen Vorgaben waren Heizöltanks nicht auf ihre Hochwassersicherheit kontrolliert worden.

Das Umweltministerium sollte die neuen Möglichkeiten des Hochwasserschutzgesetzes II konsequent nutzen.“ orh.bayern.de