DEGGENDORF (LKR)

Arbeitsmarkt März 2020

31.03.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat März 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 3.710 (– 7,7 % / – 0,7 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.072 (– 13,4 % / + 2,4 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.208 (+ 6,3 % / – 11,9 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Corona-Pandemie: Helferkreis im Landkreis

25.03.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

„mach mit“-Freiwilligenzentrum Deggendorf und deren Helfer

Da die persönlichen Kontakte eingeschränkt sind, bietet das Freiwilligenzentrum Deggendorf eine Kontaktliste mit aktuellen Hilfsmöglichkeiten an.
Die Kontaktliste ist für weitere Helfer und Initiativen offen.


Corona-Pandemie: Besuchsregelung in den niederbayerischen Bezirkskrankenhäusern

18.03.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Pro Tag darf ein Patient einen Besucher für eine Stunde empfangen / Besuchsverbot im Neurologischen Zentrum Mainkofen

Wie in jedem anderen bayerischen Krankenhaus gilt auch in den psychiatrischen Einrichtungen des Bezirks Niederbayern (dem Bezirkskrankenhaus Landshut, dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem Sozialpsychiatrischen Zentrum Mainkofen sowie dem Bezirkskrankenhaus Passau) folgende Besuchsregelung:

Jeder Patient darf pro Tag nur einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen. Auf gerontopsychiatrischen Stationen und im Fachpflegeheim des Sozialpsychiatrischen Zentrums Mainkofen gilt ein Besuchsverbot. Nicht möglich sind Besuche auch für Personen, die selbst unter Erkältungssymptomen (wie Halsschmerzen, Husten, Fieber) leiden, Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall sind oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäß Robert Koch Institut (RKI) aufgehalten haben.

Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen gilt ein striktes allgemeines Besuchsverbot. Ausnahmen können nur nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer (09931) 870 gewährt werden.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Personen mit Atemwegsinfektionen dürfen die genannten Einrichtungen zu Besuchszwecken nicht betreten.


Corona-Pandemie: Maßnahmen im Landkreis Deggendorf

17.03.2020/EG
Quelle: Bayerische Staatsregierung, München / Landkreis Deggendorf / DONAUISAR Klinikum Deggendorf

Die Bayerische Staatsregierung hat am 16. März den Katastrophenfall ausgerufen. Die Maßnahmen lesen Sie hier osterhofenerwoche.de.

Das Landratsamt Deggendorf wird ab heute (17.) folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Schließung der Zulassungsstelle in Osterhofen ab 18.03.2020 (keine Zulassungsgeschäfte möglich)
  • Sofortige Schließung der Außenstelle in der Pater-Fink-Straße (Publikumsverkehr nur nach telefonischer Terminvereinbarung)
  • Terminierter Publikumsverkehr im Landratsamt Deggendorf

Anliegen und Termine für die Führerscheinstelle nimmt das Landratsamt unter der Telefonnummer (0991) 3100253 entgegen.

Anliegen und Termine für die Zulassungsstelle nimmt das Landratsamt unter der Telefonnummer (09932) 959301 entgegen.

Die Maßnahmen gelten bis zum Widerruf.

DONAUISAR Klinikum:

„Zum Schutz der Patienten haben die DONAUISAR Kliniken die Anzahl der Besucher auf den Stationen reduziert. Da die Behörden davon ausgehen, dass die Anzahl der Infizierten und damit auch die Zahl der Patienten mit schweren Erkrankungen steigen, werden weitere Schutzmaßnahmen ergriffen.
Personen die Krankheitszeichen zeigen, wenden sich bitte an die Rufnummer der kassenärztlichen Vereinigung (116117). Das gilt auch, wenn er sich in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt zu einem nachgewiesenermaßen positiven Corona-Fall hatte. Für Fragen bezüglich der Infektionen im Landkreis Deggendorf hat das Landratsamt ein Bürgertelefon eingerichtet: (0991) 3100111.“ donau-isar-klinikum.de

Informationen über den Corona-Virus „SARS-CoV-2“ bzw. die Infektionskrankheit „COVID-19“ lesen Sie hier rki.de.


Ergebnisse der Kommunalwahl

15.03.2020/EG
Quelle: Stadt Osterhofen

Die Ergebnisse der Kommunalwahl in Osterhofen sowie im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier osterhofen.de.


Corona-Virus: Bürgertelefon

14.03.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Landratsamt Deggendorf stellt Bürgertelefon, für Fragen rund um das Corona-Virus „SARS-CoV-2“, unter der Rufnummer (0991) 3100111 in den Dienst.


Corona-Virus: Aufbau eines „Corona-Abstrich-Drive-In“ in Deggendorf

12.03.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Stadt Deggendorf und Landratsamt Deggendorf errichten eine zentrale SARS-CoV-2-Teststation

Die Stadt Deggendorf und das Landratsamt Deggendorf schaffen derzeit die Voraussetzungen zur Errichtung einem sogenannten „Corona-Abstrich-Drive-In“. Mit der Errichtung einer solchen Anlage könnte eine Entlastung des Gesundheitssystems erreicht werden.

Die Stadt Deggendorf stellt hierfür den Volksfestplatz an der Ackerloh und die technische Ausstattung zur Verfügung. Derzeit wird neben dem Festbüro ein Bürocontainer des Landkreises Deggendorf, Sichtschutzwände und eine entsprechende Verkehrsführung aufgebaut.

Der Betriebsstart wird zeitnah veröffentlicht.


Lebenshilfe Deggendorf will in Osterhofen weiter investieren

10.03.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Lebenshilfe Deggendorf plant Wohneinrichtung für 24 Werkstattgänger / Sozialausschuss des Bezirks erkennt zusätzlichen Bedarf an

Die Lebenshilfe Deggendorf e.V. will in Osterhofen eine Wohneinrichtung mit 24 Plätzen für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit überwiegend geistiger Behinderung bauen, die eine Werkstatt besuchen. Bislang unterhält die Lebenshilfe in Metten eine Wohneinrichtung mit 17 genehmigten Wohnplätzen. Aufgrund der Zimmergrößen kann das Wohnheim aktuell nur noch mit 15 Bewohnern belegt werden, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Durch die Heimaufsicht wird ein Betrieb der Einrichtung längstens bis zum Jahr 2025 befürwortet. Darüber hinaus benötigen weitere Personen mit geistiger Behinderung in der Umgebung des Standorts Osterhofen, wo die Lebenshilfe bereits ein Wohnpflegeheim betreibt, einen Platz im gemeinschaftlichen Wohnen.

17 Plätze in Osterhofen werden als Ersatzneubau für die Bewohner der ab 2025 zu schließenden Einrichtung in Metten entstehen. Für die zusätzlichen sieben Wohnplätze hat die Lebenshilfe Deggendorf bei der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern die Anerkennung eines Bedarfs beantragt. Als Standort wird vom Träger ein Grundstück an der Kreuzung Peter-Rosegger-Straße/Piechlerstraße favorisiert. Zur Begründung des Bedarfs an sieben Wohnplätzen wurde von Trägerseite eine Liste mit 22 Personen (Werkstatt-Mitarbeitern), die derzeit noch im häuslichen Umfeld wohnen und während der nächsten fünf Jahre einen Platz in einer gemeinschaftlichen Wohnform benötigen, mit Angaben zur Behinderungsart eingereicht. Eine Überprüfung des Belegungsstands der umliegenden Einrichtungen für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung in Deggendorf, Metten und Plattling anhand aktueller Bewohnerlisten führte zu dem Ergebnis, dass von 118 genehmigten Plätzen aktuell 110 belegt sind und somit im erforderlichen Umfang keine freien Plätze zur Verfügung stehen. Damit ist der geltend gemachte Bedarf von sieben Wohnplätzen plausibel und nachvollziehbar.

Außerdem ist vorgesehen, in Osterhofen ergänzend zu den 24 Wohnplätzen acht Plätze für tagesstrukturierende Maßnahmen zu schaffen. Auch für die geplanten Plätze hat die Lebenshilfe Deggendorf eine Liste von zehn Personen vorgelegt, die entsprechende Maßnahmen in Anspruch nehmen möchten.

In seiner Sitzung am 10.03.2020 hat der Sozialausschuss des Bezirks Niederbayern den zusätzlichen Bedarf von sieben Wohnplätzen für Werkstattgänger mit geistiger Behinderung und acht Plätzen für tagesstrukturierende Maßnahmen) anerkannt. Ausgehend von den zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Informationen bezüglich Personenkreis, Betreuungsaufwand etc. und unter Einbeziehung der Erfahrungen vergleichbarer niederbayerischer Einrichtungen ist für den Bezirk Niederbayern als Hauptkostenträger für das Vorhaben in Osterhofen nach einer vorläufigen Schätzung mit Kosten des laufenden Betriebes von jährlich 1,1 Millionen Euro zu rechnen. Hochgerechnet auf einen Zeitraum von 25 Jahren (Dauer der Zweckbindung für bewilligte Fördermittel) ergäbe sich damit ein Betrag von 27,75 Millionen Euro, wobei Kostensteigerungen aufgrund von Tarifentwicklungen, allgemeiner Inflationsrate etc. noch nicht berücksichtigt sind.


Arbeitsmarkt Februar 2020

28.02.2020/EG
Quelle: Agentur für Arbeit Deggendorf

Die Bundesagentur für Arbeit gibt für die Region der Geschäftsstelle Deggendorf folgende Eckwerte im Berichtsmonat Februar 2020 bekannt:

Bereich des Geschäftsstellenbezirkes Deggendorf (Veränderung gegenüber Vormonat/Vorjahresmonat):

  • Gemeldete Arbeitssuchende: 4.018 (– 2,0 % / – 2,9 %)
  • Gemeldete Arbeitslose: 2.392 (– 5,1 % / – 2,4 %)
  • Gemeldete Arbeitsstellen: 1.136 (+ 8,2 % / – 13,5 %)

Ein aktuelles Lehrstellenangebot finden Lehrstellensuchende hierjobboerse.arbeitsagentur.de und hierdeine-lehrstelle.de.


Erreger der „Hasenpest“ festgestellt

13.01.2020/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Feldhase mit Krankheitserreger Tularämie im Stadtgebiet Deggendorf aufgefunden / Erreger ist auf Menschen und Haustierarten (Hunde, Katzen) übertragbar

Wie das Landratsamt Deggendorf mitteilt, ist in der Stadt Deggendorf der erste Fall von Hasenpest (Tularämie) festgestellt worden. Ein im Stadtgebiet Deggendorf gefundener Feldhase war mit dem Krankheitserreger infiziert. Dies ergab die Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Menschen können sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern infizieren. Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen zwischen einem und 14 Tage. Symptome sind je nach Infektionsweg Fieber, Lymphknotenschwellung, Unwohlsein, Kopf-, Glieder-, Bauchschmerzen, Husten, Übelkeit. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Nähere Auskünfte hierzu kann das Gesundheitsamt erteilen (Tel. 0991-3100-150).

Umfassende Informationen lesen Sie auf der Internetseite des Robert Koch Institutes rki.de.

Tierkörperfund

In freier Natur gefundene verendete Feldhasen oder Wildkaninchen sollten nicht direkt berührt werden. Ein direkter Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Organen von Wildtieren ist zu vermeiden. Wer einen toten Hasen oder ein totes Kaninchen findet, kann sich für die Tierkörperbeseitigung an die zuständige Gemeindeverwaltung oder den jeweiligen Jagdrevierbesitzer wenden. Die Tierkörper werden einer Untersuchung unterzogen. Personen, die Kontakt zu Wildtieren hatten, sollten bei unklaren Erkrankungen einen Arzt aufsuchen und auf diesen Kontakt hinweisen.


Bevölkerungsvorausberechnung für den Landkreis Deggendorf bis 2037

01.08.2019/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, München

Statistische Daten zum Landkreis Deggendorf 2037: Anteil der Altersgruppe „60-Jährige oder Ältere“ wächst bis 2037 um 26,5 Prozent

Das demographische Profil für den Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.

Das demographische Profil für die Gemeinden im Landkreis Deggendorf lesen Sie hier statistik.bayern.de.


Förderung ehrenamtlicher Kleinmaßnahmen

26.01.2019/EG
Quelle: Landkreis Deggendorf

Lokale Aktionsgruppe (LAG) unterstützt bürgerschaftliches Engagement lokaler Akteure (Organisationen, Privatpersonen, Schulen, Vereine, …) mit Fördermittel in Höhe von bis zu 2.000 Euro je Einzelmaßnahme

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ fördert die LAG Landkreis Deggendorf sogenannte Kleinprojekte, die das bürgerschaftliche Engagement in unserem Landkreis stärken und einen positiven Beitrag zur Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) leisten.

Pro Einzelmaßnahme gewährt die LAG Landkreis Deggendorf in der Regel eine Förderung von 70 Prozent der nachgewiesenen Nettokosten, mindestens jedoch 500 Euro netto bis maximal 2.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen kann die LAG die Förderung auf 100 % (max. 2.000 Euro) erhöhen.

Ergänzende Informationen und Unterlagen finden Sie hier landkreis-deggendorf.de.


Rufbus verbessert Service

27.10.2018/EG

Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) informiert über Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Rufbussystems ab 01. November 2018

Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Planung und Umweltfragen im Landkreis Deggendorf haben die im vergangenen Jahr vorgebrachten Wünsche der Bevölkerung zum Anlass genommen folgende Anpassungen, mit Wirkung ab 01. November 2018, zu beschließen:

  • 1. Die Gemeindebereiche Otzing, Stephansposching, Winzer, Iggensbach, Schöllnach und Außernzell erhalten eine direkte Anbindung an die Stadt Deggendorf. Auch das Donau Isar Klinikum kann nunmehr angefahren werden.
  • 2. Es werden zusätzliche Fahrten am Morgen und am Abend eingeführt, so dass man Deggendorf z. B. schon um 07:00 Uhr erreichen und bis 20:00 Uhr verlassen kann. Im Bereich der Taktung wird in Ergänzung mit den bereits bestehenden ÖPNV Linien nunmehr von Montag bis Freitag Stundentakt erreicht. Am Samstag im Zweistundentakt.
  • 3. Gravierendste Änderung für die Fahrgäste ist die Beförderung „Haltestelle zur Tür“. Das bedeutet, der Ausstieg muss nicht mehr an einer Haltestelle erfolgen, sondern man kann sich am gebuchten Zielort an eine gewünschte Zieladresse befördern lassen. Nur der Zustieg muss nach wie vor immer an einer der ausgewiesenen Rufbus-Haltestellen stattfinden.

Mit der kostenlosen Nutzung des Rufbusses im Monat November will der Landkreis den Bürger animieren, sich von den Vorteilen dieses Konzepts zu überzeugen, um zu sehen, dass man auch mit dem ÖPNV mobil sein kann.

Ergänzende Informationen lesen Sie hier ↗vld-online.de.


Bezirkstag lehnt das Angebot des DONAUISAR Klinikums zur Integration der Neurologie ab

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Fachabteilung Neurologie des Bezirksklinikums Mainkofen wird nicht Teil des DONAUISAR Klinikums / Bezirkstag lehnt das Angebot zur Eingliederung der Neurologie und der Neurologischen Frührehabilitation ab

Der Bezirkstag von Niederbayern hat sich heute gegen das Integrationsangebot aus Deggendorf ausgesprochen.

Zum einen würde im Falle einer Annahme dem DONAUISAR Klinikum die operative Führung der Neurologischen Fachklinik in Mainkofen übertragen. Die Standortsicherheit für die Neurologie in Mainkofen werde allerdings nur fünf Jahre gewährleistet. Danach würde eine finanzielle Beteiligung des Bezirks von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort abhängen. Für den Bezirk ist laut Beschluss das „Auseinanderfallen von Steuerung und finanzieller Haftung nicht hinnehmbar“.

Zum anderen würden durch die Ausgliederung der Neurologie aus dem Bezirksklinikum Deckungsbeiträge für das Gesamtklinikum entfallen, die durch die Akutpsychiatrie und die Forensik aufgefangen werden müssten. Das würde einen finanziellen Nachteil von fast drei Millionen Euro bedeuten, der erst mittelfristig reduziert werden könnte.

Der Bezirk will nun alternativ einen eigenen Vorschlag erarbeiten, wie beide Kliniken künftig als selbstständig handelnde Partner zusammenarbeiten können.

Hintergrund

Das Klinikum Deggendorf und das Bezirksklinikum Mainkofen kooperieren seit 2004 mit dem Ziel, die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu verbessern. Da sich Rahmenbedingungen und Strukturvoraussetzungen in der Krankenhauslandschaft zunehmend verändern, wurde zwischen dem Bezirksklinikum Mainkofen und dem DONAUISAR Klinikum in den vergangenen Monaten erörtert, ob ein Zusammenschluss neurologischer und neurochirurgischer Fachbereiche eine wirtschaftliche Verbesserung für beide Häuser darstellen könnte. Die Option einer Fusion unter dem Dach des DONAUISAR Klinikums wurde nach eingehender Prüfung nun im Bezirkstag verworfen.


Bezirkstag unterstützt das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“

26.09.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Metten wird Außenstelle der Kremser Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften „Karl Landsteiner

Der Bezirkstag hat in der heutigen Sondersitzung das Projekt „Medizinstudium Niederbayern“ auf den Weg gebracht. In Metten soll eine Außenstelle der „Karl Landsteiner“ (KL) Privatuniversität für Gesundheitswesen enstehen.

Die gemeinnützige KL mit Sitz in Krems (Niederösterreich) wird von einer GmbH mit den Gesellschaftern Medizinische Universität Wien, Technische Universität Wien, Donau-Universität Krems sowie der Fachhochschule Krems getragen und weitgehend vom Land Niederösterreich finanziert.

Die Kooperation wurde in der Vorbereitungszeit von der Universität Bayreuth begleitet. Bei der Sitzung des Bezirkstags stellte der Lehrstuhlinhaber für den Bereich Medizinmanagement Prof. Klaus Nagels Ergebnisse vor. In der Gesamtbetrachtung zeigte sich, dass ein solches Vorhaben in Niederbayern beste Perspektiven hat. Niederbayern ist der einzige bayerische Regierungsbezirk, in dem man noch nicht Medizin studieren kann. Angedacht ist für die weiteren Umsetzungsschritte, insbesondere mit Blick auf den Themenbereich Forschung, eine wissenschaftliche Begleitung und Validierung durch die Universität Bayreuth.

Der Bezirkstag stimmte dem – noch zu unterzeichnenden unterschriftsreifen – Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) zwischen dem Bezirk Niederbayern und der KL zu. Er beauftragte die Bezirksverwaltung „fachliche, rechtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte des Vorhabens abzuklären und Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern aufzunehmen“. Zur Umsetzung des Projekts sollen Meilensteine und ein Zeitplan erstellt werden. Durch Stipendien und andere Finanzierungsunterstützungen sollen für den überwiegenden Teil der Studienplätze die Studiengebühren weitestgehend beziehungsweise vollständig abgedeckt werden. Die Verwaltung wurde vom Bezirkstag unter anderem beauftragt, geeignete Möglichkeiten zu eruieren, insbesondere Gespräche mit denkbaren Kooperationspartnern aus dem Bereich kommunaler Krankenhausträger zu führen und Möglichkeiten der Drittmittelakquise auszuloten. Die Bezirkskrankenhäuser sollen sich anhand der vorliegenden Anerkennungskriterien um die Zulassung als Lehrkrankenhaus der KL bemühen.

Das neue Stipendienprogramm

Das bisherige Stipendienprogramm des Bezirks Niederbayern (hierfür besteht bereits eine Kooperation mit der KL) wird laut Bezirkstagsbeschluss nach der Anerkennung eines Bezirkskrankenhauses als Lehrkrankenhaus umgestellt. Anstatt der bisher möglichen Vergabe von bis zu fünf Stipendien jährlich mit einer Finanzierung von derzeit 44 Prozent der Studiengebühren wird es jährlich drei mögliche Stipendienvergaben mit zwei Alternativen geben:

1. eine Vollfinanzierung der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums die ärztliche Weiterbildung zum Facharzt in einem der Bezirkskrankenhäuser zu absolvieren.

2. ein Stipendium in Höhe von 80 Prozent der Studiengebühren – verbunden mit der Verpflichtung, unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizinstudiums als Assistenzarzt in einem der Krankenhäuser des Bezirks Niederbayern zu arbeiten.

Bereits ab dem Jahr 2020 sollen rund 20 Studierende aus Niederbayern das Studium in Krems aufnehmen – mit der Perspektive, nach dem dritten Studienjahr nach Niederbayern zurückzukehren.

Hintergrund

Laut Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) liegt der Altersdurchschnitt der niederbayerischen Hausärzte aktuell (August 2018) bei 56,3 Jahren – in Landau a. d. Isar sind es sogar 60,0 Jahre, in Vilshofen 59,3 und in der Region Pocking/Ruhstorf a. d. Rott 59,0 Jahre.


Oberster Rechnungshof: Umweltministerium soll Hochwasserschutzgesetz II konsequent nutzen

22.03.2018/EG aus dem Obersten Rechnungshof (ORH), München

Jahresbericht 2018: ORH empfiehlt dringend, die Überwachungspflicht von Heizölanlagen in Überschwemmungsgebieten und Risikogebieten zu kontrollieren

„Vom Hochwasser im Juni 2013 waren die Deggendorfer Ortsteile Fischerdorf und Natternberg besonders betroffen. Bei mindestens 150 der betroffenen Häuser war insbesondere wegen Ölschäden ein Abriss erforderlich. Entgegen den rechtlichen Vorgaben waren Heizöltanks nicht auf ihre Hochwassersicherheit kontrolliert worden.

Das Umweltministerium sollte die neuen Möglichkeiten des Hochwasserschutzgesetzes II konsequent nutzen.“ orh.bayern.de