Die Ungleichheit in Europa hat im Laufe der Finanzkrise deutlich zugenommen

23.06.2015/EG aus der Freien Universität Berlin

Vor allem zwischen den Ländern haben sich die Unterschiede in den durchschnittlich verfügbaren Einkommen verstärkt

Die Ungleichheit in Europa hat einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der Freien Universität Berlin zufolge im Laufe der Finanzkrise deutlich zugenommen. Wie Wissenschaftler beider Institutionen auf Basis von Daten der European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) ermittelten, nahm das Einkommensgefälle innerhalb der Länder über die Zeit nur geringfügig zu. Die Unterschiede in den durchschnittlich verfügbaren Einkommen haben sich jedoch zwischen den Ländern verstärkt.

Der Ökonom Carsten Schröder, Leiter des Bereiches „Angewandte Panelanalysen“ der Infrastruktureinrichtung Sozio-ökonomisches Panel im DIW Berlin und Professor für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Freien Universität Berlin, erklärte, vor allem in den am meisten von der Krise betroffenen Ländern Griechenland und Portugal sei das durchschnittlich verfügbare Einkommen im Vergleich zu dem in anderen EU-Staaten deutlich zurückgegangen. Weiterlesenfu-berlin.de