Finanzkontrolle Schwarzarbeit

10.03.2016/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Auffällig hohe Verstöße im Bauhauptgewerbe und Baunebengewerbe / Resultat: 43,4 Millionen Euro Bußgeld

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat im vergangenen Jahr wegen Verstößen gegen Mindestlohnregelungen Geldbußen in Höhe von insgesamt 43,4 Millionen Euro festgesetzt. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/7525) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7405) mit. Dabei ging es um Verstöße gegen das Mindestlohngesetz, das Arbeitnehmerentsendegesetz und das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.

Die meisten Fälle betrafen das Baugewerbe. Im Jahr 2015 wurden 16.681 Bauunternehmen (Vorjahr 30.729) geprüft. Gegen 1.484 Bauunternehmen (Vorjahr 1.756) wurden Geldbußen in Höhe von 10 Millionen Euro (Vorjahr ebenfalls 10 Mio. Euro) festgesetzt.