Flüchtlingspolitik: Amnesty prangert Versagen der führenden Staaten an

14.10.2015/EG aus der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Berlin

Amensty über die aktuelle Lage: Nur 10 Prozent der 1,15 Millionen besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge sind bislang dauerhaft in einem anderen Land aufgenommen worden – 86 Prozent der Flüchtlinge leben derzeit in Entwicklungsländern – Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen ist chronisch unterfinanziert

Während die steigende Zahl der Flüchtlinge, in den vergangenen Monaten die Schlagzeilen bestimmt hat, sind es immer noch die ärmeren Staaten, die die Hauptlast der Auswirkungen der weltweiten Flüchtlingskrisen tragen. Aus diesem Grund veröffentlicht Amnesty International einen Acht-Punkte-Plan zur Bewältigung der weltweiten Flüchtlingskrisen.

Das katastrophale Versagen der Regierungen der führenden Staaten der Welt, die nur verhalten reagieren und über Zahlen streiten, während sie herzlos Millionen Menschen unter katastrophalen humanitären Bedingungen leiden lassen, setzen sich damit ein Erbe, das noch Generationen beschäftigen wird. So betrachtet Amnesty International das Verhalten der führenden Nationen der Welt. Weiterlesenamnesty.de