Flüchtlingspolitik: Auch medizinisch nur Akutversorgung

25.10.2015/EG aus der Bayerischen Landesärztekammer, München/Deggendorf

Bayerische Landesärztekammer fordert unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung

„Die große Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern benötigen einen unbürokratischeren Zugang zu medizinischer Versorgung“, fordert Dr. Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK). Die Ärztinnen und Ärzte bringen sich sowohl in den Aufnahmeeinrichtungen als auch in der Regelversorgung der Flüchtlinge äußerst engagiert ein. Kaplan kritisierte hierbei jedoch, dass niedergelassene Ärzte und Krankenhausärzte mit ihren migrierten Patienten insbesondere Sprachbarrieren weitgehend selbst überwinden müssten, was mühsam, zeitaufwendig und teilweise auch gar unmöglich sei. Dies gelte auch bei Impfungen, gerade wegen der nötigen Aufklärung. Weiterlesenblaek.de