Fracking ‘streng‘ geregelt

25.06.2016/EG

Bundestag hat Gesetzentwurf zugestimmt / Umweltinstitut kritisiert eingeschränktes Verbot

Die Bundesregierung erlaubt, „um bestehende Kenntnislücken beim unkonventionellen Fracking zu schließen“, deutschlandweit vier Probebohrungen im Schiefer-, Ton- oder Mergelgestein oder Kohleflözgestein. Der Gesetzentwurf sieht ein Verbot von sogenanntem ‘unkonventionellen‘ Fracking bis 2021 vor.

Dagegen erkennt die Umweltschutzorganisation Umweltinstitut München in der Verabschiedung des Gesetzespakets, wegen der Beschränkung auf fünf Jahre, eine Rechtssicherheit für Unternehmen für Fracking im Sandstein. Dabei bestehen hier viele der Umwelt- und Gesundheitsrisiken genauso wie bei Schiefergasfracking: Eintrag oder Entstehung gesundheitsschädigender Substanzen im Grundwasser, klimaschädliche Methanemissionen, gesundheitsschädliche Emissionen in der Umgebungsluft, Erdbebengefahr, so die Nicht-Regierungs-Organisation.