Geldbuße gegen LKW-Hersteller

19.07.2016/EG aus der Europäischen Kommission (EC), Brüssel

Europäische Kommission verhängt Geldbuße gegen DAF, Daimler, Iveco und Volvo/Renault // Keine Geldbuße für MAN wegen Kronzeugenregelung

Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass DAF, Daimler, Iveco, MAN und Volvo/Renault gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben. Die LKW-Hersteller hatten über 14 Jahre hinweg Verkaufspreise für Lastkraftwagen abgesprochen und die mit der Einhaltung der strengeren Emissionsvorschriften verbundenen Kosten in abgestimmter Form weitergegeben. Wegen dieser Verstöße verhängte die Kommission eine Rekordgeldbuße in Höhe von insgesamt 2.926.499.000 EUR: DAF 752,7 Mio. Euro / Daimler 1,0 Mrd. Euro / Iveco 494,6 Mio. Euro / Volvo-Renault 670,4 Mio. Euro. MAN wurde das Bußgeld in Höhe von 1,2 Milliarden Euro wegen der Kronzeugenregelung erlassen. Der Münchener LKW-Konzern hatte die Europäische Kommission über die Existenz des Kartells informiert, so die Mitteilung der Europäischen Kommission.