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Glyphosat: 75 Prozent der Bürger belastet?

05.03.2016/EG aus der Heinrich Böll Stiftung, Berlin

Felduntersuchung mit 2.009 Probanden weist deutliche Glyphosatbelastungen nach / Fleischesser stärker belastet als Veganer und Vegetarier

Eine gestern in Berlin vorgestellte Datenerhebung zu Glyphosatrückständen im Urin weist eine deutliche Belastung von über dreiviertel der Bundesbevölkerung mit Glyphosat nach. Demnach liegt bei 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Belastung mit mindestens 0,5 ng/ml um ein Fünffaches höher als der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 ng/ml zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung hat sogar eine 10-fache bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin. Weiterlesenboell.de

Glyphosat ist ein sogenanntes Breitbandherbizid gegen ein- und zweikeimblättrige Pflanzen – ein Gift, das prinzipiell zum Tod aller Pflanzen führt, die mit ihm in Kontakt kommen. Nur gentechnisch veränderte Pflanzen sowie auf natürlichem Weg resistent gewordene Gewächse widerstehen der Chemikalie. Glyphosat ist das weltweit am meisten verkaufte Ackergift. Der größte Produzent ist Monsanto mit seinen »Roundup«-Produkten. (Quelle: urinale.org)

In den nächsten Tagen entscheidet die EU-Kommission über die weitere landwirtschaftliche Ausbringung für die nächsten zehn Jahre.