Glyphosat: Der umstrittene Weg zum Schutz der erwünschten Pflanze

21.01.2016/EG aus dem Umweltbundesamt, Dessau

Umweltbundesamt: Steuerzahler trägt Kosten, die der chemische Pflanzenschutz durch Schäden an Umwelt und Gesundheit anrichtet / Umstellung auf Verursacherprinzip erwägenswert

Glyphosat ist das meistverkaufte Pestizid in Deutschland. Das UBA setzt sich generell dafür ein, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern. Der massive Einsatz von Glyphosat und anderen Herbiziden lässt auch die Pflanzenwelt auf Feldern und Wiesen verarmen – mit Folgen für die Tierwelt. Denn die Gifte wirken nicht auf die Schädlinge allein.

In einer rund 400 Proben umfassenden Stichprobe über einen Zeitraum von 15 Jahren konnte eine eindeutige Anreicherung von Glyphosat im Urin festgestellt werden. 2001 ließ sich der Stoff im Urin bei nur zehn Prozent der studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachweisen, 2013 fand man es bei knapp 60 Prozent der Testgruppe, zuletzt im Jahr 2015 waren es 40 Prozent. Weiterlesenumweltbundesamt.de