Hilfe zum Leben

11.07.2016/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Ende 2015 waren in Bayern rund 50.989 Menschen auf Hilfe zum Leben angewiesen / Deutliche Zunahmen in Unterfranken (+ 7,5 Prozent), Niederbayern (+ 6,5 Prozent) und Schwaben (6,2 Prozent) / Rückgang nur in Mittelfranken

Zum Jahresende 2015 waren in Bayern insgesamt 50.989 Menschen auf Leistungen im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Das entspricht nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik einem Plus von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr (49.509 Empfänger). Hilfebedürftig waren 26.657 Männer und 24.332 Frauen, die Mehrzahl der Hilfeempfänger (39.298) lebte in einer Einrichtung wie einem Wohn- oder Pflegeheim.

Leistungen nach dem dritten Kapitel des zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) sollen den Grundbedarf vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung decken.

Empfänger in den Regierungsbezirken Ende 2015 (Veränderung gegenüber 2014)

Unterfranken 4.629 (+ 7,5 Prozent)
Niederbayern 4.295 Menschen (+ 6,5 Prozent)
Schwaben 6.517 (+ 6,2 Prozent)
Oberfranken 4.275 (+ 4,4 Prozent)
Oberbayern 18.720 Menschen (+ 2,1 Prozent)
Oberpfalz 4.256 (+ 1,2 Prozent)
Mittelfranken 8.297 (- 0,8 Prozent)