IMK: Stabilität der Finanzmärkte gefährdet

23.10.2015/EG aus dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Düsseldorf

IMK: Gefahr geht von Schattenbanken (Geldmarktfonds, Investmentfonds, Versicherungen und Pensionskassen) aus

Die IMK-Ökonomen haben untersucht, wie es um die Stabilität der Finanzmärkte steht – und welche Rolle dabei die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) spielt. Die Niedrigzinspolitik der Zentralbank soll Investitionen und Wachstum im Euroraum beleben. Die Autoren halten diese Art der Geldpolitik angesichts von schwachem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit in vielen Euro-Ländern für gerechtfertigt. Sie weisen allerdings auf die Nebenwirkungen hin: Investoren lassen sich durch langfristig niedrige Zinsen dazu verleiten, auf der Suche nach Rendite größere Risiken einzugehen. Das Geld, das sie günstig leihen, wird teilweise an den Finanzmärkten investiert, was die Vermögenspreise weiter antreibt.

Die Folgen zeigen sich an den Aktienmärkten: Der Deutsche Aktienindex (Dax) war über lange Zeit gestiegen … Weiterlesen↗boeckler.de