Jägerprüfung mit Rekordbeteiligung

15.12.2015/EG aus dem Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München

Staatsministerium: Von über 2.000 Teilnehmer haben über 1.800 einen Jagdschein erhalten

Für das Staatsministerium hat die Jagd viel zu bieten: „Im Gebirge pirschen, im Morgengrauen ansitzen und mit dem Jagdhund in Wäldern stöbern. Bei Gesellschaftsjagden, wie der ‚Streife‘ auf Hasen oder ‚Drückjagden‘ auf Schalenwild, kann die Jagd gemeinsam mit Jagdfreunden ausgeübt werden“.

Mehr als 2.000 Prüflinge haben in diesem Jahr die Jägerprüfung in Bayern absolviert, so viele wie nie zuvor. Über 1.800 haben, nach Angaben des Staatsministeriums, die Prüfung bestanden und damit ihren Jagdschein erhalten. Fast jeder fünfte Absolvent ist mittlerweile eine Frau. Seit der Reform der Jägerprüfung im Jahr 2006 hat sich die Zahl der Prüflinge damit nahezu verdoppelt.

Die Jägerprüfung besteht aus drei Teilen: Zunächst müssen die Bewerber 100 Fragen schriftlich beantworten, die von der Prüfungsbehörde aus einem Fragenkatalog ausgewählt wurden. Dann folgt eine mündliche Prüfung, in der sich die Bewerber Fachfragen aus sechs Sachgebieten stellen müssen. Den Abschluss bildet der praktische Teil, bei dem die sichere Handhabung der Jagdwaffen und die Schießfertigkeit geprüft werden. Zudem müssen mindestens 120 Stunden Ausbildung und zusätzliche Schießübungen nachgewiesen werden.