Kriminalstatistik Bayern 2017

28.03.2018/EG aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration, München

Kriminalitätsentwicklung in Bayern 2017: Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße auf 586.206 (- 4,6 %) / Aufklärungsquote leicht verbessert (+ 1,1 %)

Der Rückgang der bereinigten Fallzahl um -28.314 Straftaten ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Straftaten in den Bereichen

  • des einfachen Diebstahls (-10.326 Fälle bzw. -8,8%),
  • des schweren Diebstahls (-6.756 Fälle bzw. -10,6%),
  • der Körperverletzungen (-3.774 Fälle bzw. -4,8%) sowie
  • des Betruges (-3.676 Fälle bzw. -3,9%) zurückzuführen.

Gleichzeitig sind Anstiege beispielsweise bei den

  • allgemeinen Verstößen mit Cannabis einschließlich Zubereitungen (+2.950 Fälle bzw. +13,1%)
  • Sachbeschädigungen auf Straßen, Wegen u. Plätzen (+2.007 Fälle bzw. +12,6%) und
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung* (+1.590 Fälle bzw. +26,2%) festzustellen.

Die komplette ‘Polizeiliche Kriminalstatistik Bayern 2017‘ lesen Sie hier stmi.bayern.de.

*wegen der Strafrechtsänderung ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren nicht gegeben.