Mobilität: Technologiekonzerne übernehmen das Steuer

12.01.2018/EG

Automobil verliert zunehmend Statuswert / KPMG (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) befragte rund 900 Entscheider aus der Automobil- und Technologiebranche / Deloitte (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft): Zulieferer stehen vor Umbruch

Ergebnisse und Trends der KPMG-Umfrage:

  • 74 Prozent der Führungskräfte glauben, dass die Produktion in Westeuropa bis 2030 unter 5% liegen wird.
  • 56 Prozent der Entscheider ist sich mehr oder weniger sicher, dass die Zahl der Autohändler bis zum Jahr 2025 um 30 bis 50 Prozent sinken wird.
  • 73 Prozent der Führungskräfte sind davon überzeugt, dass der öffentliche Personennahverkehr in den nächsten zehn Jahren von autonom fahrenden Kapseln ersetzt werden könnte.
  • Bei den Antriebslösungen büßen Verbrennungsmotoren langfristig an Relevanz ein. Experten gehen davon aus, dass sich die Marktanteile der einzelnen Antriebsmöglichkeiten von Verbrennungsmotor (25 Prozent), Hybrid (24 Prozent), Brennstoffzelle (25 Prozent) und Elektroauto (26 Prozent) bis zum Jahr 2040 stark angleichen werden.
  • 52 Prozent der Befragten stufen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge als wichtigsten automobilen Schlüsseltrend bis 2025 ein.
  • 77 Prozent der Führungskräfte glauben, dass die effizienteste Nutzung der Ressourcen einer der größten Treiber in der Branche sein wird. ↗kpmg.com

„E-Mobilität und autonomes Fahren bedeuten für Autobauer und Zulieferer zwar neue Chancen, aber auch eine erhebliche Umstellung. So werden Bereiche wie Batterien, Sensoren und elektrische Antriebsmodule um z. T. mehr als 1.000 Prozent wachsen, Getriebe und Auspuffsysteme hingegen um bis zu 36 Prozent nachlassen.“ deloitte.com