Neue Risikobewertung zu Bisphenol A

Parma, 22.01.2015/EG aus der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Parma (Italien)

EFSA: BPA aus Lebensmitteln stellen kein Risiko für die menschliche Gesundheit dar

Als generelles Fazit ist festzuhalten, dass BPA aus Lebensmitteln kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt, da das derzeitige Expositionsniveau weit unter dem t-TDI* von 4 μg/kg Körpergewicht pro Tag liegt. Dies gilt auch für Schwangere und ältere Menschen. Darüber hinaus kamen die EFSA-Sachverständigen zu dem Schluss, dass die aggregierte Exposition gegenüber BPA aus Lebensmitteln, Spielzeug, Staub, Kosmetika und Thermopapier ebenfalls unter dem t-TDI von 4 μg/kg KG/Tag liegt. Aufgrund sehr begrenzt verfügbarer Daten sind die Unsicherheiten bezüglich der Expositionsabschätzung von Spielzeug, Staub, Kosmetika und Thermopapier jedoch beträchtlich.

Eine ausführliche Veröffentlichung der ESFA lesen Sie hier.

*Tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) – Der TDI-Wert ist die geschätzte Menge eines chemischen Stoffs, die ein Leben lang täglich aufgenommen werden kann, ohne dass ein wesentliches Gesundheitsrisiko besteht. TDIs-werden bezogen auf das Körpergewicht ausgedrückt, üblicherweise in Milligramm oder Mikrogramm (des Stoffs) pro Kilogramm Körpergewicht, und pro Tag im Falle einer wiederholten Exposition.

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Eine aktuelle Studie der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA bestätigt: Vor allem Jugendliche nehmen durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein zu sich. Die Verbraucherorganisation ‚foodwatch’ forderte Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder und Jugendliche zu untersagen. Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO empfehlen schon länger, den Verkauf an Kinder und Jugendliche einzuschränken.

Die aktuelle Stellungnahme von ‚foodwatch’ lesen Sie hier.