NIEDERBAYERN


Kultur-, Jugend- und Sportausschuss bewilligt Zuschüsse in Höhe von 605.000 Euro

20.11.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Aus der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses des Bezirkstages von Niederbayern vom 19. November 2020:

Jugendarbeit

277.806,93 Euro wurden dem Bezirksjugendring Niederbayern als Betriebskostenzuschuss bewilligt, unter anderem für Personal- und Sachkosten, die Medienfachberatung und Veranstaltungen wie beispielsweise das im 2-Jahresturnus stattfindende Jugendfilmfest JUFINALE.

Sportveranstaltungen

Der Zucht- und Trabrennverein Straubing 1873 e. V. bekommt für seine Amateurmeisterschaft, die im Juli dieses Jahres ohne Publikum stattfand, eine Unterstützung in Höhe von 1.057,03 Euro.

Kulturelle Veranstaltungen und Projekte

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. erhält für seine Volksmusikstelle Niederbayern/Oberpfalz 10.000 Euro und weitere 1.600 Euro für die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben. Ebenfalls 10.000 Euro bewilligte der Ausschuss dem Verein KlinikClowns Bayern e. V. für seine Visiten im nächsten Jahr. Für sinfonische Konzerte des Ostbayerischen Jugendorchesters e. V. wurden für 2020 und 2021 jeweils 5.500 Euro genehmigt. Das 26. Internationale Musikfestival Bluval 2020 wird mit 3.260 Euro gefördert, das Theater ImPuls/Andreas Wiedermann für die Theateradaption „Früchte des Zorns“ nach John Steinbeck mit 3.000 Euro und der Verein classic events niederbayern e. V. für seine Pop-Up-Konzerte Deggendorf in 2020 mit 2.560 Euro.

Der Theater Plan B erhält für die Theateradaption „Die Blechtrommel“ als Beitrag zum deutsch-jüdischen Jahr 2021 2.180 Euro, die edition Lichtland für das Buchprojekt „Künstlerbiografien“ 2.020 Euro, das Theater die exen, freies Puppentheaterensemble, für die 2021er Puppen- und Objekttheaterinszenierung „Heidis Geheimnis“ 4.000 Euro. Weitere Gelder fließen an den Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen e. V. für den pädagogischen Betrieb des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern 2021 (1.800 Euro) und die Städtische Musikschule Landshut für den 58. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ (1.500 Euro). Ferner wurde folgenden Zuschussanträgen zugestimmt: 540 Euro für Regenbogen Kunst- und Kulturverein Plattling e. V. für das Jazz-Forum 2020/2021, 500 Euro für den Kultur- und Geschichtsverein Vilshofen e. V. für die Publikation „Dr. Johann Ev. Kappel: Vergessen, verkannt, wiederentdeckt – Senior der Kunstmaler Niederbayerns“, für Silicon Vilstal gemeinnützige UG jeweils 500 Euro für das Erlebnisfestival 2020 Silicon Vilstal und die Kultur-Ideenwerkstatt 2020, je 400 Euro gehen an die Gemeinde Fürstenstein für die Hans Matheis Volksmusiktage 2021 und den Verband Bayerischer Amateurtheater e. V. für die Aus- und Weiterbildung der Amateurschauspieler in Niederbayern 2021 sowie 200 Euro an Regina Speiseder für den Kurzfilm „Brimborium“ 2020.

Nichtstaatliche Museen

Für Sonderausstellungen in 2020 und 2021 sowie die Optimierung seiner Dauerausstellung erhält das Waldmuseum Zwiesel der Stadt Zwiesel eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro. Der Verein Rotes Schulhaus e. V. in Rinchnach erhält 10.000 Euro für die Gründung eines neuen Museums.

Denkmalpflege

Nach den einschlägigen Richtlinien des Bezirks Niederbayern für Bau- und Kunstdenkmäler wurden aus dem Fördertopf des Bezirks für die Denkmalpflege im Rahmen der Regelförderung 250.391 Euro genehmigt. Im Einzelnen fließen in die Städte: Landshut 4.400 Euro, Passau 1.500 Euro, Straubing 19.000 Euro; in die Landkreise: Deggendorf 2.100 Euro, Freyung-Grafenau 3.900 Euro, Kelheim 58.167 Euro, Landshut 51.800 Euro, Passau 31.938 Euro, Regen 1.200 Euro, Rottal-Inn 37.386 Euro und Straubing-Bogen 39.000 Euro.


Bezirksumlage bleibt 2021 bei 20 Prozent

03.11.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Bezirksumlage bleibt 2021 mit 20 Prozent gegenüber Vorjahr unverändert

„Möglich wird dies allerdings nur durch eine Kreditaufnahme zur Finanzierung der Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen in Höhe von 4 Mio. Euro sowie eine Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage in Höhe von rund 6,9 Mio. Euro. Dadurch steht nahezu die komplette Bezirksumlage zur Finanzierung der Ausgaben im Verwaltungshaushalt zur Verfügung.
(…).
Der Zuschussbedarf im Einzelplan 4 „Soziale Sicherung“ steigt nach einer vorläufigen Berechnung um insgesamt 22,3 Mio. Euro. Dies ist in geringeren Zuweisungen nach Art. 15 FAG (Bayerisches Finanzausgleichgesetz) in Höhe von voraussichtlich rund 9,4 Mio. Euro begründet sowie einem höheren Defizit bei der Hilfe zur Pflege von ca. 1,5 Mio. Euro. Der Großteil des steigenden Bedarfs ist auf die Eingliederungshilfe in der seit 2020 geltenden Fassung des Bundesteilhabegesetzes zurückzuführen. So fällt beispielsweise der Anteil an Fachleistungen höher als ursprünglich kalkuliert aus, weshalb rund 10,6 Mio. Euro zusätzlich aus allgemeinen Haushaltsmitteln aufzubringen sind.
Finanziert wird der Haushalt des Bezirks Niederbayern über die sogenannte Bezirksumlage und Ausgleichszahlungen des Freistaats Bayern. Gemäß Bezirksordnung wird die Bezirksumlage von den Landkreisen und kreisfreien Städten erhoben.“


SARS-CoV-2: Infektionen in Bayern

15.10.2020/EG
Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), München

Eine übersichtliche Darstellung der Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Bayern sehen Sie hier lgl.bayern.de.


Hilfen für pflegende Angehörige

08.09.2020/EG
Quelle: Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern, Nürnberg

Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern informiert Betroffene und Träger

„Die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema „Demenz“ in Niederbayern. Sie unterstützt den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Darüber hinaus fungiert sie als Anlaufstelle für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie beispielsweise die Fachstellen für pflegende Angehörige und die Pflegestützpunkte. Zudem hat die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern auch Teile der Aufgaben der ehemaligen Agentur zum Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag übernommen.“ demenz-pflege-niederbayern.de


Kultur-, Jugend- und Sportförderung in Niederbayern

28.07.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sport des Bezirkstags genehmigt Zuschüsse in Höhe von 1,1 Millionen Euro

Die am 23. Juli 2020 verabschiedeten Förderungen verteilen sich auf die Denkmalpflege (451.642 Euro), das Theater an der Rott (130.000 Euro), den Tiergarten Straubing (130.000 Euro), das Kunstwerk für den Neubau der Sozialverwaltung des Bezirks „Kunst und Bauern“ (40.000 Euro), die Jugendarbeit (120.428 Euro), den Jugend- Behinderten- und Rehasport (66.609 Euro), die 45 Veranstaltungen und Projekte (163.410 Euro) sowie die Trachtenarbeit (9.000 Euro).
Die detaillierte Verteilung der Fördermittel lesen Sie hier bezirk-niederbayern.de.


Neurologisches Zentrum in Mainkofen bekommt neuen Chefarzt

28.07.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke übernimmt zum 01. Dezember 2020 die Stelle am Bezirksklinikum Mainkofen

Wegen des Ausscheidens der beiden Chefärzte der Klinik für Neurologische Frührehabilitation und der Neurologischen Klinik soll zudem eine medizinische Neuausrichtung des Neurologischen Zentrums erfolgen. Das Neurologische Zentrum wird dann über drei Sektionen verfügen – Akutneurologie, Neurochirurgische/Neurologische Frührehabilitation und Multimodale Schmerztherapie – und soll nur noch von einem Chefarzt geleitet werden.


Kinder- und Jugendpsychiatrie am BKH Landshut unter neuer Leitung

12.05.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Aus der heutigen Sitzung des Bezirkstages von Niederbayern: Dr. Tanja Hochegger übernimmt am 01. Juli 2020 die chefärztliche Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) am Bezirkskrankenhaus Landshut / Hoher Personalbedarf bleibt ungedeckt

Tanja Hochegger: „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie steht auch mit Blick auf einen Generationenwechsel und neue wissenschaftliche Erkenntnisse vor großen Herausforderungen. Darüber hinaus sind die Krankheitsbilder häufig sehr komplex. Störungen tauchen teils früher auf und sind zum Teil schwerwiegender als früher.“ Mit den Veränderungen hin zu einer modernen Kinder- und Jugendpsychiatrie habe man ausschließlich das Wohl der jungen Patientinnen und Patienten im Blick. Sie seien keine einmalige Entscheidung, sondern bedeuteten formal einen Prozess, der sich über Monate, vermutlich aber bis zu zwei Jahre erstrecken werde.
Bei der Bezirkstagsitzung erläuterte der Ärztliche Direktor des Bezirkskrankenhauses, Prof. Dr. Hermann Spießl, die aktuelle Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Man habe im vergangenen halben Jahr die Empfehlungen von Professor Brunner umfassend geprüft, diskutiert und wesentliche Teile umgesetzt. So wurden Standards überarbeitet, Checklisten und Formulare erneuert, Stationsregeln angepasst, Supervisionen begonnen, das Beschwerdemanagement erweitert und die Aufnahme von Notfällen modifiziert, um alle dringlichen Fälle umgehend aufnehmen zu können. Bereits vor der Beratung wurde der sogenannte „Stufenplan“ abgeschafft, die Behandlung entlang der aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften individualisiert und die Betreuung (z. B. in 1:1) durch einen höheren – als von den Krankenkassen finanzierten – Personaleinsatz intensiviert. Dadurch konnte die Zahl der Fixierungen um etwa 75 Prozent reduziert werden, obwohl die Kinder und Jugendlichen immer kränker und mit einer zunehmend akuteren Selbst- und Fremdgefährdung in die Klinik kommen und die Belegung anhaltend sehr hoch ist. Spießl: „Als Außenstehender kann man sich nur annährend vorstellen, welche hohe Belastung dies für unser Pflegepersonal und unsere Therapeuten bedeutet – und welche Anspannung zeitweise auf der geschützten Station herrscht.“ Aufgrund der hohen Belegung wurde auch eine Bettenerhöhung von 44 auf 50 Betten als Vorwegnahme der für Passau genehmigten Betten beantragt. Problematisch bleibt der hohe und ungedeckte Personalbedarf in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der nur teilweise durch organisatorische Veränderungen behoben werden kann.
Die Landshuter Klinik umfasst vier Stationen mit 44 Betten, eine Tagesklinik mit 14 Plätzen, eine Institutsambulanz sowie die Schule für Kranke und das ISPR (Institut für schulische und psychosoziale Rehabilitation). Die Außenstellen in Deggendorf und Passau bieten jeweils eine Tagesklinik, eine Institutsambulanz und eine Schule für Kranke. In Zwiesel wird eine Institutsambulanz geführt. Das Pflichtversorgungsgebiet umfasst den gesamten Bezirk Niederbayern.


Bezirksklinikum Mainkofen: „Neustrukturierung“ im Zeitplan

09.05.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Gesamtkosten für das Projekt „Neustrukturierung“ sollen bei 145 Millionen Euro liegen

Nach aufwändigen Vor- und Abrissarbeiten und dem Aufbau einer vorübergehenden „Modulklinik“ ging Ende Mai 2016 mit der feierlichen Grundsteinlegung der 1. Bauabschnitt an den Start. Er umfasste den Neubau „Zentrum für Allgemeinpsychiatrie“, die erste Hälfte des „Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen“ sowie Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Bereich „Krisenintervention“. Kostenvolumen: 43 Mio. Euro. Am 25. Juni 2019 fand die offizielle Gesamtübergabe dieses Abschnittes statt, noch am gleichen Tag der Spatenstich für den 2. Bauabschnitt – ein nahtloser Übergang.
Zeitgleich wurden die Kliniken für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation mit rund 23,7 Mio. Euro erweitert und modernisiert. Der im Zuge dieser Baumaßnahme im gleichen Gebäude integrierte Bereich „Funktionsdiagnostik/Innere Medizin und Endoskopie“ (etwa 4,2 Mio. Euro) komplettiert das „Neurologische Zentrum“.
Weitere 20 Mio. Euro flossen in den Neubau des Pflegeheims Mainkofen, das mit der Eröffnung im Januar 2019 in „Sozialpsychiatrisches Zentrum Mainkofen“ umbenannt wurde. Unter einem Dach befinden sich hier das Fachpflegeheim und als Novum ein Übergangswohnheim mit 19 Betreuungsplätzen für Menschen mit seelischen Erkrankungen.
Voraussichtlich im Sommer wird das neue Labor fertig gestellt (Kosten ca. 3 Mio. Euro); in Planung ist derzeit der 3. Bauabschnitt „Zentrum für Gerontopsychiatrie“ mit einem Kostenvolumen von etwa 35 Mio. Euro.
Die Gesamtkosten für das Projekt „Neustrukturierung“ bewegen sich damit bei rund 145 Mio. Euro, rund 66 Mio. Euro fließen an Fördermitteln des Freistaats Bayern.


Finanzierungsbedarf für Heilpädagogische Tagesstätten und Kinderwohnheime steigt

10.03.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Neue Vorschriften fordern Anpassungen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen: Sozialausschuss des Bezirks kalkuliert für die Umsetzung mit einer Erhöhung der Ausgaben um rund 30 Prozent

Beispiel Heilpädagogische Tagesstätte mit 160 Kindern: Bis dato refinanzierte der Bezirk Niederbayern 18,8 Planstellen im Gruppen- und Fachdienst für 140 Kinder mit jährlich rund 1,2 Millionen Euro. Die im Entwurf vorliegende Betriebserlaubnis weist nun eine Erhöhung um 9,45 Planstellen für 160 Kinder auf 28,25 und damit eine Erhöhung des Budgets um etwa 54 Prozent auf rund 1,85 Millionen Euro aus. Im Ergebnis bedeutet diese Entwicklung in der Hochrechnung für die derzeit 1.470 heilpädagogisch betreuten Kinder in Niederbayern eine Steigerung der Refinanzierung von Gruppen- und Fachpersonal von etwa 5,9 Millionen Euro.

Bei den Kinderwohnheimen ergab die Hochrechnung eine Steigerung des Personalbudgets von rund 24 Prozent. Das in 2019 errechnete Budget für das im Gruppen- und Fachdienst beschäftigte Personal umfasste in einem konkreten Heim mit 80 Kindern 4,04 Millionen Euro. Für das aufgrund der neuen Betriebserlaubnis um 14,31 Planstellen erhöhte Personal umfasst das Budget nun rund 5 Millionen Euro. Bei 80 Kindern errechnet sich eine Pro-Platz-Erhöhung von rund 11.900 Euro. Das Gesamtvolumen der Refinanzierung für die 200 derzeit in Kinderwohnheimen betreuten Kinder wird sich voraussichtlich um rund 2,4 Millionen Euro erhöhen.


Pflegeberatung kommt in Landkreise

08.08.2019/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Neues Angebot: Pflegeberaterin kommt in alle Landkreise

Durch das Bayerische Teilhabegesetz I wurde die Zuständigkeit für die Hilfe zur ambulanten Pflege von den Landkreisen und kreisfreien Städten auf die bayerischen Bezirke übertragen. Im Oktober 2018 hatte sich der Sozialausschuss des Bezirks für eine Vor-Ort-Beratung ausgesprochen, die seit Anfang des Jahres umgesetzt wird.

Nicole Bayer wird als Pflegeberaterin der Sozialverwaltung niederbayernweit Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in den verschiedenen Landkreisen informieren – in Form von Bürgersprechstunden vor Ort in Landratsämtern oder Rathäusern und im Rahmen von Telefonberatungen.

Im Rahmen der Pflegeberatung bieten wir Ihnen eine individuelle und vertrauliche Erstberatung zu folgenden Themen:

  • Antrag, Verwaltungsverfahren
  • Leistungen in der häuslichen Umgebung (Hilfe zur ambulanten Pflege)
  • Leistungen in Heimen (Hilfe zur stationären Pflege)
  • Sozialhilferechtliche Bedürftigkeit
  • Einsatz von Einkommen
  • Einsatz und Verwertung von Vermögen
  • Überleitung von Ansprüchen (z. B. Schenkungsrückforderungsansprüche)
  • Elternunterhalt

Pflegeberatung des Bezirks Niederbayern bezirk-niederbayern.de.


Kinder- und Jugendpsychatrie: Behandlungsbedarf steigt!

28.05.2019/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Auszug aus dem 15. Süddeutscher Fachtag für den Pflege- und Erziehungsdienst der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dr. jur. Thomas Pröckl, Bezirkstagsvizepräsident: „Besorgniserregend ist ganz besonders die Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Hier steigen die Fallzahlen und die Aufnahmen zur Krisenintervention stetig an.“ Darum werde auch in den nächsten Jahren weiter investiert, insbesondere in dezentrale Angebote wie die neue psychiatrische Institutsambulanz in Zwiesel, die 2020 eröffnet werden soll. Die Teilnehmer des Fachtags ermutigte er, trotz gesamtgesellschaftlicher Diskussionen über Ursachen steigender Fallzahlen und Finanzierbarkeit den Blick für das einzelne notleidende Kind nicht zu verlieren. Denn im Akutfall seien solche Diskussionen zweitrangig: „In dem konkreten Moment, in dem ein Kind Hilfe benötigt, geht es nicht um gesamtgesellschaftliche Analysen, sondern um eine möglichst praxisnahe Unterstützung, damit wir diese Kinder und Jugendlichen nicht ‚verlieren‘.“


Kultur-, Jugend- und Sportförderung in Niederbayern

28.07.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sport des Bezirkstags genehmigt Zuschüsse in Höhe von 1,1 Millionen Euro

Die am 23. Juli 2020 verabschiedeten Förderungen verteilen sich auf die Denkmalpflege (451.642 Euro), das Theater an der Rott (130.000 Euro), den Tiergarten Straubing (130.000 Euro), das Kunstwerk für den Neubau der Sozialverwaltung des Bezirks „Kunst und Bauern“ (40.000 Euro), die Jugendarbeit (120.428 Euro), den Jugend- Behinderten- und Rehasport (66.609 Euro), die 45 Veranstaltungen und Projekte (163.410 Euro) sowie die Trachtenarbeit (9.000 Euro).
Die detaillierte Verteilung der Fördermittel lesen Sie hier bezirk-niederbayern.de.


Neurologisches Zentrum in Mainkofen bekommt neuen Chefarzt

28.07.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Prof. Dr. Tobias Schmidt-Wilcke übernimmt zum 01. Dezember 2020 die Stelle am Bezirksklinikum Mainkofen

Wegen des Ausscheidens der beiden Chefärzte der Klinik für Neurologische Frührehabilitation und der Neurologischen Klinik soll zudem eine medizinische Neuausrichtung des Neurologischen Zentrums erfolgen. Das Neurologische Zentrum wird dann über drei Sektionen verfügen – Akutneurologie, Neurochirurgische/Neurologische Frührehabilitation und Multimodale Schmerztherapie – und soll nur noch von einem Chefarzt geleitet werden.


„KULTURmobil“ tourt wieder durch Niederbayern

01.07.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Gekürzte Tournee beginnt am 01. August und endet am 05. September 2020

„Wegen der Pandemie musste eine Hälfte der Tournee abgesagt werden. Die andere Hälfte findet aber statt. KULTURmobil geht mit einem ausgefeilten Hygienekonzept auf Reisen. Nicht nur das Publikum, auch die Schauspieler werden dieses Jahr sogar auf der Bühne Abstand halten. Das hat zu einer spannenden Inszenierung von Molières Komödie „Der Geizige“ geführt. Ein Stück, in dem ein Vater so von Gier, Geiz und Geld besessen ist, dass er dafür sogar das Glück seiner Kinder aufs Spiel setzen würde. Seine Kinder aber versuchen ihn zu überlisten… Gewinnt die Liebe oder dreht sich am Ende doch alles nur ums Geld? Diese Frage hat den Regisseur Florian von Hoermann in seiner Inszenierung am meisten beschäftigt.
Für Kinder hat KULTURmobil dieses Jahr etwas ganz Besonderes im Gepäck: spannende Märchen zum Lachen und Mitfiebern. Die Schauspieler von Theater Maskara (Frieder Kahlert, Stefan Knoll und Moise Schmidt) werden sich in Adler, Zauberer, Könige und wunderschöne Prinzessinnen verwandeln.“
Den Tourneeplan lesen Sie hier kulturmobil.de.


Kinder- und Jugendpsychiatrie am BKH Landshut unter neuer Leitung

12.05.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Aus der heutigen Sitzung des Bezirkstages von Niederbayern: Dr. Tanja Hochegger übernimmt am 01. Juli 2020 die chefärztliche Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) am Bezirkskrankenhaus Landshut / Hoher Personalbedarf bleibt ungedeckt

Tanja Hochegger: „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie steht auch mit Blick auf einen Generationenwechsel und neue wissenschaftliche Erkenntnisse vor großen Herausforderungen. Darüber hinaus sind die Krankheitsbilder häufig sehr komplex. Störungen tauchen teils früher auf und sind zum Teil schwerwiegender als früher.“ Mit den Veränderungen hin zu einer modernen Kinder- und Jugendpsychiatrie habe man ausschließlich das Wohl der jungen Patientinnen und Patienten im Blick. Sie seien keine einmalige Entscheidung, sondern bedeuteten formal einen Prozess, der sich über Monate, vermutlich aber bis zu zwei Jahre erstrecken werde.
Bei der Bezirkstagsitzung erläuterte der Ärztliche Direktor des Bezirkskrankenhauses, Prof. Dr. Hermann Spießl, die aktuelle Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Man habe im vergangenen halben Jahr die Empfehlungen von Professor Brunner umfassend geprüft, diskutiert und wesentliche Teile umgesetzt. So wurden Standards überarbeitet, Checklisten und Formulare erneuert, Stationsregeln angepasst, Supervisionen begonnen, das Beschwerdemanagement erweitert und die Aufnahme von Notfällen modifiziert, um alle dringlichen Fälle umgehend aufnehmen zu können. Bereits vor der Beratung wurde der sogenannte „Stufenplan“ abgeschafft, die Behandlung entlang der aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften individualisiert und die Betreuung (z. B. in 1:1) durch einen höheren – als von den Krankenkassen finanzierten – Personaleinsatz intensiviert. Dadurch konnte die Zahl der Fixierungen um etwa 75 Prozent reduziert werden, obwohl die Kinder und Jugendlichen immer kränker und mit einer zunehmend akuteren Selbst- und Fremdgefährdung in die Klinik kommen und die Belegung anhaltend sehr hoch ist. Spießl: „Als Außenstehender kann man sich nur annährend vorstellen, welche hohe Belastung dies für unser Pflegepersonal und unsere Therapeuten bedeutet – und welche Anspannung zeitweise auf der geschützten Station herrscht.“ Aufgrund der hohen Belegung wurde auch eine Bettenerhöhung von 44 auf 50 Betten als Vorwegnahme der für Passau genehmigten Betten beantragt. Problematisch bleibt der hohe und ungedeckte Personalbedarf in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der nur teilweise durch organisatorische Veränderungen behoben werden kann.
Die Landshuter Klinik umfasst vier Stationen mit 44 Betten, eine Tagesklinik mit 14 Plätzen, eine Institutsambulanz sowie die Schule für Kranke und das ISPR (Institut für schulische und psychosoziale Rehabilitation). Die Außenstellen in Deggendorf und Passau bieten jeweils eine Tagesklinik, eine Institutsambulanz und eine Schule für Kranke. In Zwiesel wird eine Institutsambulanz geführt. Das Pflichtversorgungsgebiet umfasst den gesamten Bezirk Niederbayern.


Bezirksklinikum Mainkofen: „Neustrukturierung“ im Zeitplan

09.05.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Gesamtkosten für das Projekt „Neustrukturierung“ sollen bei 145 Millionen Euro liegen

Nach aufwändigen Vor- und Abrissarbeiten und dem Aufbau einer vorübergehenden „Modulklinik“ ging Ende Mai 2016 mit der feierlichen Grundsteinlegung der 1. Bauabschnitt an den Start. Er umfasste den Neubau „Zentrum für Allgemeinpsychiatrie“, die erste Hälfte des „Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen“ sowie Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Bereich „Krisenintervention“. Kostenvolumen: 43 Mio. Euro. Am 25. Juni 2019 fand die offizielle Gesamtübergabe dieses Abschnittes statt, noch am gleichen Tag der Spatenstich für den 2. Bauabschnitt – ein nahtloser Übergang.
Zeitgleich wurden die Kliniken für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation mit rund 23,7 Mio. Euro erweitert und modernisiert. Der im Zuge dieser Baumaßnahme im gleichen Gebäude integrierte Bereich „Funktionsdiagnostik/Innere Medizin und Endoskopie“ (etwa 4,2 Mio. Euro) komplettiert das „Neurologische Zentrum“.
Weitere 20 Mio. Euro flossen in den Neubau des Pflegeheims Mainkofen, das mit der Eröffnung im Januar 2019 in „Sozialpsychiatrisches Zentrum Mainkofen“ umbenannt wurde. Unter einem Dach befinden sich hier das Fachpflegeheim und als Novum ein Übergangswohnheim mit 19 Betreuungsplätzen für Menschen mit seelischen Erkrankungen.
Voraussichtlich im Sommer wird das neue Labor fertig gestellt (Kosten ca. 3 Mio. Euro); in Planung ist derzeit der 3. Bauabschnitt „Zentrum für Gerontopsychiatrie“ mit einem Kostenvolumen von etwa 35 Mio. Euro.
Die Gesamtkosten für das Projekt „Neustrukturierung“ bewegen sich damit bei rund 145 Mio. Euro, rund 66 Mio. Euro fließen an Fördermitteln des Freistaats Bayern.


Finanzierungsbedarf für Heilpädagogische Tagesstätten und Kinderwohnheime steigt

10.03.2020/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Neue Vorschriften fordern Anpassungen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen: Sozialausschuss des Bezirks kalkuliert für die Umsetzung mit einer Erhöhung der Ausgaben um rund 30 Prozent

Beispiel Heilpädagogische Tagesstätte mit 160 Kindern: Bis dato refinanzierte der Bezirk Niederbayern 18,8 Planstellen im Gruppen- und Fachdienst für 140 Kinder mit jährlich rund 1,2 Millionen Euro. Die im Entwurf vorliegende Betriebserlaubnis weist nun eine Erhöhung um 9,45 Planstellen für 160 Kinder auf 28,25 und damit eine Erhöhung des Budgets um etwa 54 Prozent auf rund 1,85 Millionen Euro aus. Im Ergebnis bedeutet diese Entwicklung in der Hochrechnung für die derzeit 1.470 heilpädagogisch betreuten Kinder in Niederbayern eine Steigerung der Refinanzierung von Gruppen- und Fachpersonal von etwa 5,9 Millionen Euro.

Bei den Kinderwohnheimen ergab die Hochrechnung eine Steigerung des Personalbudgets von rund 24 Prozent. Das in 2019 errechnete Budget für das im Gruppen- und Fachdienst beschäftigte Personal umfasste in einem konkreten Heim mit 80 Kindern 4,04 Millionen Euro. Für das aufgrund der neuen Betriebserlaubnis um 14,31 Planstellen erhöhte Personal umfasst das Budget nun rund 5 Millionen Euro. Bei 80 Kindern errechnet sich eine Pro-Platz-Erhöhung von rund 11.900 Euro. Das Gesamtvolumen der Refinanzierung für die 200 derzeit in Kinderwohnheimen betreuten Kinder wird sich voraussichtlich um rund 2,4 Millionen Euro erhöhen.


Auslobung des Integrationspreises 2020 der Regierung von Niederbayern

06.03.2020/EG
Quelle: Regierung von Niederbayern, Landshut

Regierung von Niederbayern verleiht 2020 erneut den Integrationspreis für besonders gelungene Integrationsarbeit im Regierungsbezirk / Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020

Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für integrationsfördernde und integrationsbegleitende Maßnahmen für bleibeberechtigte Personen wird vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt.

Mit dem Integrationspreis 2020 sollen niederbayerische Projekte und Initiativen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Familie, Bildung, Beruf, Kultur, Sport oder Wertevermittlung ausgezeichnet werden, die Integration erfolgreich und nachhaltig vorleben und sich für ein interkulturelles Miteinander einsetzen.

Einzelpersonen, Kommunen, Organisationen, Gruppen, Verbände, Vereine, kirchliche Träger, Kindergärten und Schulen, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und unterstützen, können sich selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Förderung der prämierten Projekte oder deren Fortentwicklung.

Weiterführende Informationen lesen Sie hier regierung.niederbayern.bayern.de.


Niederbayern 2019: 76 Millionen Euro in Kliniken investiert

04.02.2020/EG
Quelle: Regierung von Niederbayern, Landshut

2019 wurden folgende Krankenhaus-Großbaumaßnahmen gefördert:

Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut
Strukturverbesserung mit Erweiterung der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie; 3,61 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,13 Millionen Euro).

Krankenhaus Landshut-Achdorf
Pflegeerweiterung und Strukturverbesserung im Funktionsbereich (5. Bauabschnitt); 3,21 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung: 14,52 Millionen Euro).

Krankenhaus Landshut-Achdorf
Restausbau Allgemeinpflege und Erweiterung Intensivbereich (6. Bauabschnitt); 875.000 Euro (vorgesehene Gesamtförderung 35,38 Millionen Euro).

Klinikum Passau
Erweiterungsbau Nordost; 800.000 Euro (vorgesehene Gesamtförderung 34,47 Millionen Euro).

Klinikum St. Elisabeth Straubing
Norderweiterung und Anpassung angrenzender Bestand (1. Bauabschnitt); 3,62 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 49,00 Millionen Euro).

Fachklinik Osterhofen
Erweiterungsbauten Ost; 480.000 Euro (vorgesehene Gesamtförderung 8,77 Millionen Euro).

Bezirksklinikum Mainkofen
Umstrukturierung und Erweiterung Haus C 3; 2,43 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 11,99 Millionen Euro).

Bezirksklinikum Mainkofen
Neustrukturierung in den Pflege- und Therapiebereichen für Allgemeinpsychiatrie, Krisenstation und Suchtbehandlung (1. Bauabschnitt); 5,26 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 19,37 Millionen Euro).

Bezirksklinikum Mainkofen
Neubau Zentrum für Suchtbehandlungen (2. Bauabschnitt); 1,28 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,78 Millionen Euro).

DONAUISAR Klinikum Deggendorf
Anpassung Funktionsbereich, insb. OP-Abteilung und Urologie (7. Bauabschnitt); 3,21 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 21,45 Millionen Euro).

DONAUISAR Klinikum Deggendorf
Neueinrichtung Neonatologie (8. Bauabschnitt); 2,41 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 6,58 Millionen Euro).

Kreiskrankenhaus Freyung
Anpassung Intensivbereich und Entbindung (3. Bauabschnitt); 260.000 Euro (vorgesehene Gesamtförderung 5,62 Millionen Euro).

Kreiskrankenhaus Freyung
Erweiterungsbau und Anpassung Bestand (4. Bauabschnitt);  1,93 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 21,25 Millionen Euro).

Goldberg-Klinik Kelheim
Ersatzneubau Bauteil B-Teilbereich (4. Bauabschnitt); 2,97 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 12,73 Millionen Euro).

Asklepios Klinikum Bad Abbach
Teilersatzneubau und Anpassung Bauteil I (5. Bauabschnitt); 3 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 14,82 Millionen Euro).

Krankenhaus Vilsbiburg
OP- und Intensivneubau (1. Bauabschnitt); 2,01 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 18,75 Millionen Euro).

Kreiskrankenhaus Rotthalmünster
Ersatzneubau Berufsfachschulen (1. Bauabschnitt); 2,37 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 4,17 Millionen Euro).

Kreiskrankenhaus Rotthalmünster
Erweiterungsbau Südost; 1,2 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 21,98 Millionen Euro).

ARBERLANDKLINIK Viechtach
Anpassung Funktionstrakt Bestand (3. Bauabschnitt); 2,85 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 14,39 Millionen Euro).

Psychosomatische Fachklinik Simbach am Inn
Südosterweiterung und Teilumbau; 1,18 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,01 Millionen Euro).


Pflegeberatung kommt in Landkreise

08.08.2019/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Neues Angebot: Pflegeberaterin kommt in alle Landkreise

Durch das Bayerische Teilhabegesetz I wurde die Zuständigkeit für die Hilfe zur ambulanten Pflege von den Landkreisen und kreisfreien Städten auf die bayerischen Bezirke übertragen. Im Oktober 2018 hatte sich der Sozialausschuss des Bezirks für eine Vor-Ort-Beratung ausgesprochen, die seit Anfang des Jahres umgesetzt wird.

Nicole Bayer wird als Pflegeberaterin der Sozialverwaltung niederbayernweit Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in den verschiedenen Landkreisen informieren – in Form von Bürgersprechstunden vor Ort in Landratsämtern oder Rathäusern und im Rahmen von Telefonberatungen.

Im Rahmen der Pflegeberatung bieten wir Ihnen eine individuelle und vertrauliche Erstberatung zu folgenden Themen:

  • Antrag, Verwaltungsverfahren
  • Leistungen in der häuslichen Umgebung (Hilfe zur ambulanten Pflege)
  • Leistungen in Heimen (Hilfe zur stationären Pflege)
  • Sozialhilferechtliche Bedürftigkeit
  • Einsatz von Einkommen
  • Einsatz und Verwertung von Vermögen
  • Überleitung von Ansprüchen (z. B. Schenkungsrückforderungsansprüche)
  • Elternunterhalt

Pflegeberatung des Bezirks Niederbayern bezirk-niederbayern.de.


Kinder- und Jugendpsychatrie: Behandlungsbedarf steigt!

28.05.2019/EG
Quelle: Bezirk Niederbayern, Landshut

Auszug aus dem 15. Süddeutscher Fachtag für den Pflege- und Erziehungsdienst der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dr. jur. Thomas Pröckl, Bezirkstagsvizepräsident: „Besorgniserregend ist ganz besonders die Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Hier steigen die Fallzahlen und die Aufnahmen zur Krisenintervention stetig an.“ Darum werde auch in den nächsten Jahren weiter investiert, insbesondere in dezentrale Angebote wie die neue psychiatrische Institutsambulanz in Zwiesel, die 2020 eröffnet werden soll. Die Teilnehmer des Fachtags ermutigte er, trotz gesamtgesellschaftlicher Diskussionen über Ursachen steigender Fallzahlen und Finanzierbarkeit den Blick für das einzelne notleidende Kind nicht zu verlieren. Denn im Akutfall seien solche Diskussionen zweitrangig: „In dem konkreten Moment, in dem ein Kind Hilfe benötigt, geht es nicht um gesamtgesellschaftliche Analysen, sondern um eine möglichst praxisnahe Unterstützung, damit wir diese Kinder und Jugendlichen nicht ‚verlieren‘.“