NIEDERBAYERN

14. Oktober 2018: Tag der offenen Tür in den Künstlerwerkstätten

01.08.2018/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

179 Künstler aus Niederbayern präsentieren Kunst in ihren Werkräumen

Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Niederbayern laden am 14. Oktober 2018 wieder zum Tag der offenen Tür ein. Sie präsentieren bildende Kunst dort, wo sie entsteht – in ihren Werkräumen vor Ort. Bereits zum elften Mal veranstaltet der Bezirk Niederbayern in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden Bildender Künstler den Aktionstag, bei dem Arbeitstechniken, künstlerische Ideen und Werkstoffe anschaulich erklärt werden. 179 Künstler aus ganz Niederbayern öffnen ihre Türen, präsentieren Kunst in ihren Werkräumen und freuen sich auf Gespräche mit interessierten Besuchern.

Ergänzende Informationen lesen Sie hier ateliers-in-niederbayern.de.

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Warnstufe 4 – hohe Waldbrandgefahr

20.07.2018/EG aus der Regierung von Niederbayern, Landshut

Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten angeordnet

Für große Teile Niederbayerns besteht nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes die Warnstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr).

Die Regierung von Niederbayern appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

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KULTURmobil 2018

26.04.2018/EG

Kinder-Programm: „Die Abenteuer von Tom und Huck“ / Abendprogramm: „Tartuffe, der Scheinheilige“

Premiere ist am 09. Juni in Kumhausen im Landkreis Landshut. Danach folgen 60 Vorstellungen an 30 Orten in ganz Niederbayern. Weitere Informationen lesen Sie hier kulturmobil.de.

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Bezirkshaushalt 2018 verabschiedet

21.12.2017/EG aus dem Bezirk Niederbayern, Landshut

Bezirkstag von Niederbayern verabschiedet den Bezirkshaushalt 2018: Senkung der Bezirksumlage auf 19,5 Prozent / Sozialhilfeausgaben machen 87,6 Prozent des Verwaltungshaushaltes aus

Mit zwei Gegenstimmen (16:2) verabschiedeten die Mitglieder des XV. Bezirkstags von Niederbayern gestern den Bezirkshaushalt 2018 samt Anlagen; einstimmig den Haushalt der Kulturstiftung des Bezirks. Das Gesamthaushaltsvolumen beträgt 773,3 Mio. Euro (2017: 715,8 Mio. Euro) und steigt damit gegenüber dem Vorjahr um 8,03 Prozent.

Obwohl der Umlagebedarf des Bezirks von 267,5 Mio. Euro im Jahr 2017 um 4,7 Prozent auf 280,0 Mio. Euro im Jahr 2018 steigt, konnte die Bezirksumlage für 2018 um einen halben Prozentpunkt auf 19,5 Prozent gesenkt werden. Denn neben der wirtschaftlich guten Entwicklung führt auch die stärkere Beteiligung des Freistaats an den Kosten der Sozialhilfe zu Mehreinnahmen. Nach vier Jahren ohne Veränderung, erhöht der Freistaat die Mittel im Sozialhilfeausgleich nach Art. 15 FAG um 42,9 Mio. Euro auf insgesamt 691,5 Mio. Euro.

Mehreinnahmen beim Art. 15 FAG (6 Mio. Euro) und die um 5,2 Mio. Euro geringere Belastung bei den unbegleiteten jungen volljährigen Flüchtlingen führen dazu, dass sich die Sozialhilfeausgaben insgesamt um 6,1 Mio. auf 423,6 Mio. verringern. Allerdings steigt der Zuschussbedarf bei der Hilfe zur Pflege, der Eingliederungshilfe, der Kriegsopferfürsorge und der Förderung anderer Träger der Wohlfahrtspflege. Damit setzt sich auch nächstes Jahr die langjährige Entwicklung steigender Defizite (Bedarfe) fort. Während bei der Hilfe zur Pflege das Pflegestärkungsgesetz zu einer leichten Entspannung führt, sind die Ausgaben im Bereich der Eingliederungshilfe unverändert stark am Steigen. Insgesamt machen die Sozialhilfeausgaben 87,6 Prozent des Verwaltungshaushaltes aus.

Ein Aufgabenschwerpunkt neben den sozialen Leistungen ist die psychiatrische Versorgung, in deren Ausbau der Bezirk seit Jahren Beträge im mehrstelligen Millionenbereich investiert. Handlungsbedarf erfordert unter anderem die Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, für die eine heimatnahe psychiatrische Versorgung besonders wichtig ist. Deshalb soll im Bezirkskrankenhaus Passau in den kommenden Jahren eine stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie entstehen. Dies wurde kürzlich vom Krankenhausplanungsausschuss genehmigt, die ersten Planungen für die Baumaßnahmen laufen bereits.

Als Träger übernimmt der Bezirk Niederbayern im Jahr 2018 erstmals die anteiligen Versorgungslasten für die Pensionisten der Bezirkskrankenhäuser. Somit besteht beim Bezirk Niederbayern die gleiche Regelung wie bei den anderen Bezirken. Im Gegenzug werden Investitionszuschüsse zu neuen Bauvorhaben der Bezirkskliniken werden nicht mehr gewährt. Dies führt zu einer gleichmäßigeren finanziellen Belastung des Bezirkshaushalts.

Die Ausgaben im Vermögenshaushalt steigen von 25,0 Mio. auf 28,8 Mio. Euro, von denen rund 10,2 Mio. Euro auf Baumaßnahmen und 13,9 Mio. Euro auf Investitionszuweisungen entfallen. Zur Finanzierung der Ausgaben ist neben den Einnahmen des Vermögenshaushaltes (400.000 Euro) eine Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt (14,2 Mio. Euro) sowie eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage (4,8 Mio. Euro) nötig. Die Nettokreditneuaufnahme beträgt 6,6 Mio. Euro.

Das Haushaltsvolumen der Kulturstiftung umfasst 2018 insgesamt 5,2 Mio. Euro, wobei der Verwaltungshaushalt mit gut 800.000 Euro schließt, der Vermögenshaushalt mit 4,4 Mio. Euro. Aufgrund der geringen Erträge, bedingt durch das Niedrigzinsniveau, müssen wie in den Vorjahren Zuschüsse für laufende Zwecke über den Bezirkshaushalt finanziert werden (Landestheater Niederbayern 1,95 Mio. Euro, Tiergarten Straubing 120.000 Euro sowie Theater an der Rott 120.000 Euro). In die Denkmalförderung fließen 700.000 Euro.

Inwieweit sich die Veränderungen durch das Bundesteilhabegesetz finanziell in Zukunft auswirken werden, kann derzeit noch nicht genau abgeschätzt werden. Es kann allerdings bereits jetzt festgestellt werden, dass sie eher zu Mehr- als zu Minderausgaben führen werden.

Einen weiteren Schwerpunkt wird 2018 die Zusammenarbeit in der Europaregion Donau-Moldau (EDM) mit Tschechien und Österreich bilden. 2018 gibt Niederbayern nach einem Jahr den Vorsitz an Vysočina ab. Gerade bei der strukturellen Weiterentwicklung der EDM hin zu einem ‘Europäischen Verbund territorialer Zusammenarbeit‘ (EVTZ) mit selbstständiger Rechtsform stehen auch 2018 weitere Schritte an, an denen sich der Bezirk Niederbayern intensiv beteiligen wird.

Die Wirtschaftspläne der kaufmännisch geführten Einrichtungen des Bezirks:

  • Bezirksklinikum Mainkofen (einschl. Erwachsenenpsychiatrie im Bezirkskrankenhaus Passau): Erfolgsplan 121,8 Mio. Euro, Vermögensplan 25,1 Mio. Euro
  • Bezirkskrankenhaus Landshut (einschl. kinder- und jugendpsychiatrischer Außenstellen im Bezirkskrankenhaus Passau und im Klinikum Deggendorf): Erfolgsplan 37,3 Mio. Euro, Vermögensplan 1,5 Mio. Euro
  • Bezirkskrankenhaus Straubing: Erfolgsplan 25 Mio. Euro, Vermögensplan 0,5 Euro
  • Pflegeheim Mainkofen: Erfolgsplan 24,4 Mio. Euro, Vermögensplan 19,6 Mio. Euro
  • Gutshof Mainkofen: Erfolgsplan 400.000 Euro, Vermögensplan 20.000 Euro

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Jeder siebte Donau-Wald-Bürger von Armut betroffen

25.04.2017/EG aus dem Gesamtverband DER PARITÄTISCHE, Berlin

Region Donau-Wald hält dritthöchste Armutsquote in Bayern

Das Risiko, sein Leben in Armut und sozialer Ausgrenzung gestalten zu müssen, lag im Jahr 2015 in der Region Donau-Wald* bei 14,1 Prozent. Nur in der Industrieregion Mittelfranken (15,6 Prozent) und Oberfranken-Ost (14,4 Prozent) mussten eine höhere Armutsquote in Bayern ausweisen. der-paritaetische.de

*Kreisfreie Stadt Passau, Kreisfreie Stadt Straubing, Landkreis Deggendorf, Landkreis Freyung-Grafenau, Landkreis Passau, Landkreis Regen, Landkreis Straubing-Bogen

Die Armutsrisikoquote misst den Bevölkerungsanteil mit einem Einkommen unterhalb von 60 Prozent des Medianäquivalenzeinkommens und ist damit in erster Line ein Maß der Einkommensungleichheit.

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Kinderarmut in Niederbayern wächst

23.02.2016/EG aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI), Düsseldorf

WSI Verteilungsmonitor zur Kinderarmut

Kinder sind in Deutschland nach wie vor besonders von Armut betroffen: 19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren leben in einem einkommensarmen Haushalt. Die Unterschiede nach Region sind weiterhin beträchtlich.

Am höchsten ist die Kinderarmut in Bremen (33,1 Prozent), gefolgt von Sachsen-Anhalt (28,7 Prozent) und Leipzig (27,0 Prozent). Die niedrigste Kinderarmut weisen die Regierungsbezirke Oberbayern (9,1 Prozent), Oberpfalz (9,6 Prozent) und Tübingen (10,5 Prozent) auf. Generell zeigt sich, dass Kinderarmut im Osten (24,6 Prozent) weiterhin verbreiteter ist als im Westen (17,8 Prozent).

Kinderarmut in Niederbayern

Gegen den Trend in den Regierungsbezirken Mittelfranken, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken, verzeichnet Niederbayern eine Zunahme der Armutsquote der Kinder unter 18 Jahren. Im Jahr 2005 lag die Armutsquote der Kinder im Regierungsbezirk Niederbayern bei 12,9 Prozent, im Jahr 2014 bei 14,0 Prozent (26.000 Kinder).

Ergänzende Daten lesen Sie hierboeckler.de, siehe ‚Download Grafiken, Tabellen und Erläuterungen‘.

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