Finanzkrise 2008: Selbst Bankmanager sehen wenig Veränderung im Umgang mit Risiken

15.05.2018/EG aus Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), Frankfurt am Main

PwC-Umfrage: Nur jeder zweite Bankmanager sieht ein Umdenken im Umgang mit Risiken

„Auch zehn Jahre nach der Finanzkrise ringen viele deutsche Banken noch immer mit der grundlegenden Einstellung ihrer Mitarbeiter im Umgang mit Risiken. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC beobachten nur 49 Prozent der befragten Entscheider der deutschen Bankenbranche ein „deutliches Umdenken“ im Umgang mit Risiken. Dagegen meinen 30 Prozent, ein Wandel sei für sie „kaum zu erkennen“ – und 15 Prozent geben sogar an, seit der Krise habe sich nichts geändert. Entscheidenden Einfluss nehmen dabei immer noch die bestehenden Anreizsysteme der Banken. So betrachten 51 Prozent der Manager die aktuellen Bonusmodelle als „potenzielle Treiber für das Eingehen höherer Risiken“. Sogar 73 Prozent stimmen der Aussage zu, dass ambitionierte Zielvorgaben die Mitarbeiter generell dazu verleiten können, höhere Risiken in Kauf zu nehmen.“ pwc.de

Beschäftigungszuwachs in fast allen bayerischen Kreisen

15.05.2018/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Im Zeitraum 2006 bis 2016 hat die Zahl der Beschäftigten in Bayern um 14,3 % an 7,4 Mio. zugenommen – Arbeitsvolumen ist im genannten Zeitraum nur um 9,6 % auf 10,1 Mrd. Stunden angewachsen

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahm die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern von 2006 bis 2016 um 14,3 Prozent auf 7,4 Millionen zu. Bis auf den Landkreis Kronach ist in allen bayerischen kreisfreien Städten und Landkreisen die Zahl der Erwerbstätigen gewachsen. Den höchsten Zuwachs verzeichnete der Landkreis Erding mit 34,1 Prozent. statistik.bayern.de

Bayern 2017: 15.638 Einbürgerungen

14.05.2018/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Im Jahr 2017 erhielten in Bayern insgesamt 15.638 (+ 8,6 %) ausländische Personen, 8.781 Frauen und 6.857 Männer, die deutsche Staatsbürgerschaft

Nach den fünf häufigsten Herkunftsländern gegliedert, stellten die Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit mit 1.926 Eingebürgerten erneut die größte Gruppe, gefolgt von Personen aus Rumänien (1.245 Personen), Vereinigtes Königsreich (974 Personen), Polen (877 Personen) und Italien (607 Personen). statistik.bayern.de

Keine BND-Technik im Nordturm der Münchener Frauenkirche

14.05.2018/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Eingesetzter Repeater (Signalverstärker bzw. – aufbereiter) nutzte bis 2011 zur Reichweitenerhöhung von BND-Funkstrecken

Nach Angaben der Bundesregierung ist im Nordturm der Münchner Frauenkirche keine Technologie des Bundesnachrichtendienstes (BND) vorhanden. Zur Verstärkung der vom BND genutzten Funkstrecke wurde ein sogenannter Repeater installiert und bis zum Jahr 2011 genutzt. Der Repeater wurde in der 13. Kalenderwoche 2018 aus dem Nordturm der Münchner Frauenkirche entfernt. bundestag.de

Gesundheit/Umwelt: Weiterhin hohe Gewässerverschmutzung durch Landwirtschaft

12.05.2018/EG aus der Europäischen Kommission, Brüssel

Grundwasser wird in Deutschland nach wie vor stark durch landwirtschaftliche Quellen verunreinigt / Folgen: Steigende volkswirtschaftlichen Kosten, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Wasserversorgung

Nach einem aktuellen Bericht der Europäischen Kommission wurde in 28 Prozent der Grundwasser-Messstationen in Deutschland der durchschnittliche Höchstwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser überschritten.
Im Jahr 2016 hat die Europäische Kommission Deutschland wegen der anhaltenden Verunreinigung der deutschen Gewässer durch Nitrat vor dem Gerichtshof der EU verklagt. europa.eu

Die Nitrat-Belastungs-Tabelle sehen Sie hier europa.eu

Verunreinigung durch landwirtschaftliche Quellen

Während Stickstoff ein lebenswichtiger Nährstoff ist, der Pflanzen und Pflanzen beim Wachstum unterstützt, sind hohe Konzentrationen schädlich für Mensch und Natur. Insbesondere Nitrate (von Pflanzen nicht aufgenommener Stickstoff wird in Nitrat umgewandelt) aus Viehdung und Mineraldünger sind eine der Hauptquellen für die Wasserverschmutzung in Europa. Eine zu hohe Nitratbelastung fördert in Süßwassergewässern und in der Meeresumwelt das Wachstum von Algen, die anderes Leben ersticken (Eutrophierung). Das verschlechtert die Wasserqualität enorm. Eine Nitratkonzentration von über 50 mg/l kann zudem erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben, insbesondere auf schwangere Frauen und Kleinkinder. Zudem verursacht die Entfernung von Nitraten aus dem Trinkwasser hohe Kosten.

Vor mehr als 25 Jahren hat die EU das Problem erkannt und die Nitratrichtlinie verabschiedet, die die gute landwirtschaftliche Praxis in ganz Europa fördert, indem sie die Wasserverschmutzung durch Nitrate aus landwirtschaftlichen Quellen verringert.

Die verantwortlichen Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (und Verbraucherschutz 2001 bis 2013) der vergangenen 25 Jahren:

  • Seit März 2018: Julia Glöckner (CDU)
  • 2014 bis 2018: Christian Schmidt (CSU)
  • 2013 bis 2014: Hans-Peter Friedrich (CSU)
  • 2008 bis 2013: Ilse Aigner (CSU)
  • 2005 bis 2008: Horst Seehofer (CSU)
  • 2001 bis 2005: Renate Künast (Grüne)
  • 1998 bis 2001: Karl-Heinz Funke (SPD)
  • 1993 bis 1998: Jochen Borchert (CDU)