POLIZEI (PI DEG / PI PLA)

Die Polizeiinspektionen Deggendorf und Plattling bitten die Leser in folgenden Fällen um eventuell sachdienliche Hinweise:


14.02.2019/EG aus der Polizeiinspektion Plattling / Tel. (09931) 91640

Tatort: Plattling / Leitenweg (Höhe bzw. Hausnummer nicht mitgeteilt)
Tatzeit: 13./14.02.2019
Tat: Sachbeschädigung / Gartenmauer und PKW (Marke, Modell, Farbe nicht mitgeteilt) beschmiert

In der Nacht von Mittwoch (13.) auf Donnerstag (14.) beschmierten bislang Unbekannte eine Gartenmauer und einen geparkten PKW. Die Täter sprühten mit roter Farbe den Namen „Merkel“ auf und malten daneben ein Schwein. Ein paar Meter weiter wurde der Schriftzug „FDP“ angebracht. Ein am Fahrbahnrand abgestellter PKW wurde entlang der Fahrerseite mit einem langen roten Strich versehen.


09.02.2019/EG aus der Polizeiinspektion Deggendorf / Tel. (0991) 38960

Tatort: Deggendorf / Höhe Auweg 33
Tatzeit: 08.02.2019 / 03 bis 04 Uhr
Tat: Sachbeschädigung / Zwei PKW und eine Haustüre mutwillig beschädigt

Am Freitagmorgen schlug ein bislang Unbekannter den rechten Außenspiegel eines schwarzfarbenen FORD ’Focus‘ ab. Der FORD war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkt.
Von einem benachbarten Anwesen schleuderte der Randalierer eine Mülltonne gegen einen geparkten PEUGEOT ‘208‘ (Farbe nicht mitgeteilt) sowie einen Blumentrog gegen eine Haustüre.

Tatort: Hengersberg / Donaustr. 12 / Parkplatz Verbrauchermarkt LIDL/ROSSMANN
Tatzeit: 05.02.2019 / 17:15 bis 18 Uhr
Tat: Unerlaubtes Entfernen von Unfallort / Geparkten, schwarzfarbenen AUDI ’S4‘ angefahren und geflüchtet

Am Dienstag lenkte ein bislang Unbekannter sein Fahrzeug gegen die Front des Audi und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Der Schaden ist erheblich.


Bundesanwaltschaft und Bayerisches Landeskriminalamt bitten um Mithilfe

24.05.2015/EG aus dem Landeskriminalamt, München

Ermittlungen wegen des Oktoberfestattentats vom 26. September 1980 wieder aufgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat im Dezember 2014 die Ermittlungen wegen des Oktoberfestattentats vom 26. September 1980 wieder aufgenommen und geht allen Anhaltspunkten zur Aufklärung der Hintergründe des Attentats erneut und umfassend nach. Vor diesem Hintergrund haben sich die Bundesanwaltschaft und das mit den polizeilichen Ermittlungen beauftragte Bayerische Landeskriminalamt entschlossen, die Öffentlichkeit um Mithilfe zu bitten und wollen daher wissen:

1. Wer war am 26. September 1980 auf der Münchner Theresienwiese und hat das Tatgeschehen beobachtet oder kann sonst Angaben zu dem Attentat machen?

2. Wer kann Foto- und/oder Filmaufnahmen zur Verfügung stellen, die am Tag des Attentats auf der Münchner Theresienwiese und/oder in der näheren Umgebung des Oktoberfests aufgenommen wurden? In diesem Zusammenhang sind ausdrücklich auch Aufnahmen von Interesse, die bereits vor dem Zeitpunkt der Bombenexplosion, welche sich um ca. 22.20 Uhr ereignete, angefertigt wurden.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt SoKo 26. September unter der Telefonnummer 089/1212-1980 oder per E-Mail unter blka.1980@polizei.bayern.de entgegen.

Die Bundesanwaltschaft hatte unmittelbar im Anschluss an die Tat vom 26. September 1980 die Strafverfolgung wegen des Verdachts des Mordes, der Bildung einer terroristischen Vereinigung und anderer Straftaten übernommen. Nach dem Ergebnis der damaligen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Student Gundolf Köhler, der bei der Tat ums Leben gekommen ist, den Sprengsatz gebaut, ihn zum Tatort gebracht und dort gezündet hat. Sichere Feststellungen zu weiteren Tatbeteiligten oder zumindest Mitwissern hatten die früheren Ermittlungen nicht ergeben. Anlass für die Wiederaufnahme der Ermittlungen sind die Angaben einer zuvor nicht bekannten Zeugin. Bei einer Befragung hat sie Aussagen gemacht, die auf bisher unbekannte Mitwisser hindeuten könnten. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesanwaltschaft entschieden, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.

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