Privates Geldvermögen steigt

19.07.2017/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

Geldvermögen der privaten Haushalte stieg im ersten Quartal 2017 um 320 Milliarden Euro oder 6,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum (I/2016)

„Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg gegenüber dem vierten Quartal 2016 deutlich um gut 84 Mrd. € oder 1,5 % und belief sich zum Ende des ersten Quartals 2017 auf 5.676 Mrd. €. Über zwei Drittel des Anstiegs waren dabei der auf Transaktionen beruhenden Geldvermögensbildung zuzuschreiben. Der größte Teil der Mittel floss mit über 24 Mrd. € in Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen. Zuflüsse in Bargeld und Einlagen fielen mit etwa 12 Mrd. € nach dem kräftigen Vorquartal deutlich geringer aus. Auch wenn die privaten Haushalte ihr Engagement in Aktien und Anteilen an Investmentfonds nach einem schwächeren Vorquartal ebenfalls wieder ausweiteten, hielt in der Summe die bereits seit einiger Zeit vorherrschende Präferenz für liquide und risikoarme Anlagen weiter an.“ ↗bundesbank.de