Rückläufiger Güterumschlag in Bayerns Häfen

17.06.2015/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Güterumschlag in Bayerns Häfen an der Donau sank im ersten Quartal 2015 um 15,6 Prozent – Häfen Deggendorf und Straubing legen gegen den Trend zu

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, lag der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt im ersten Quartal 2015 bei 1,81 Millionen Tonnen und damit 10,5 Prozent unter dem Stand des Vorjahreszeitraums. Im Maingebiet wurden 0,98 Millionen Tonnen verladen (-5,6 Prozent) und im Donaugebiet 0,83 Millionen Tonnen (-15,6 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an waren Regensburg (381 Tsd. Tonnen/-34,3 Prozent) an der Donau und Aschaffenburg (225 Tsd. Tonnen/+27,5 Prozent) am Main. Hauptsächlich wurden land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie chemische Erzeugnisse zu Wasser transportiert.

Insgesamt meldeten sich 1.950 Schiffe mit Umschlagsgütern am Main sowie an der Donau an und ab, davon befuhren 1.053 Schiffe die Donau.

Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg (381 Tsd. Tonnen/-34,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2014), Straubing-Sand (189 Tsd. Tonnen/+41,2 Prozent) und Kelheim (130 Tsd. Tonnen/-4,1 Prozent) vor Deggendorf (66 Tsd. Tonnen/+31,8 Prozent) und Passau (33 Tsd. Tonnen/-42,3 Prozent).