Schäden durch Cyberangriffe nehmen zu

18.05.2015/EG aus dem Beratungsunternehmen A.T.Kearney GmbH, Düsseldorf

A.T. Kearney: Cyberangriffe werden in Zukunft häufiger und folgenschwerer

Unternehmen unterschätzen die Gefahr durch Cyberattacken laut einer aktuellen Studie von A.T. Kearney. Das kann teuer werden: Die Schätzungen einschlägiger Institutionen zum weltweiten Schaden liegen zwischen 400 Milliarden und 2,2 Billionen US-Dollar. Hinzu kommen Imageschäden und Vertrauens-verluste. In Zukunft werden die Frequenz und das Ausmaß an Cyberattacken weiter ansteigen. Um Risiken zu minimieren, empfiehlt es sich, Informationssicherheit ganzheitlich in fünf Dimensionen zu adressieren: Strategie, Organisation, Prozesse, Technologie und Kultur.

Dr. Boris Piwinger, Senior Manager und Leiter des Beratungsbereichs Informationssicherheit bei A.T. Kearney, sieht vor allem die folgenden Trends: globale Überwachung, gezielte Schwächung von Informations-sicherheitstechnologie, Attack-as-a-Service-Angebote (AaaS), massive Angriffe auf Infrastrukturen und industrielle Steuerungssysteme. Auch Erpressung ist ein mögliches Geschäftsmodell der Angreifer. Sie drohen damit, einen zuvor glaubhaft gemachten Schaden massiv in die Höhe zu treiben, bis das „Lösegeld“ bezahlt ist. Weiterlesen↗