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Silvesternacht Köln: Straftaten werden verfolgt

06.01.2016/EG aus der Gewerkschaft der Polizei, Berlin/Düsseldorf

GdP-Vize Plickert weist voreilige Schuldzuweisung politischer Akteure zurück

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt nach den massiven sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln vor vorschnellen Schlussfolgerungen. Die Aufarbeitung der Straftaten in der Silvesternacht im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofes stehe noch am Anfang, sagte der stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzende Arnold Plickert am Mittwoch in Düsseldorf. „Deshalb ist es sehr verwunderlich, wenn aus den Reihen der Politik bereits massive Kritik an der polizeilichen Arbeit laut wird. Dabei wird so getan, als ob schon alles klar ist und die entstandene Lage am Kölner Dom im Vorfeld in diesem Ausmaß bei der Lageeinschätzung vorhersehbar war. Diese Fälle von Diebstahl beim sogenannten Antanzen von Opfern sei der Polizei seit Längerem bekannt, die sexuellen Übergriffe der Täter dabei aber neu“, betonte Plickert und wies damit auch die öffentlich gemachten Fragestellungen von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere an die Adresse der Polizei zurück.