Soll und Haben

22.03.2016/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

Bundesbank: 2014 besaßen die reichsten 10 Prozent fast 60 Prozent des Nettovermögens / Drei von Vier Haushalte besitzen weniger als das Durchschnittsvermögen

Die Vermögen in Deutschland sind nach wie vor relativ ungleich verteilt. Allerdings hat die Ungleichheit in den vergangenen vier Jahren nicht weiter zugenommen. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ (PHF), die die Bundesbank-Forscher im Monatsbericht März vorstellen.

Im Jahr 2014 lag das durchschnittliche Nettovermögen (Bruttovermögen abzüglich Verschuldung) bei 214.500 Euro (+ 10 Prozent gegenüber 2010). Wie die Studie zeigt, haben 74 Prozent der Haushalte in Deutschland ein geringeres Nettovermögen als der Durchschnitt. Weiterlesen↗bundesbank.de