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Staatliche Ausgaben: Investition in Bildung verspricht gute Rendite

13.11.2018/EG
Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Berlin

ZEW-Studie: Staatliche Investitionen in Ausbildung und Studium erhöhen Steuereinnahmen und reduzieren Transferleistungen / Bildungsrenditen durch abgeschlossenes Studium sind rückläufig

„Nach den Ergebnissen liegt die fiskalische Bildungsrendite pro Auszubildenden bei einer Ausbildungsdauer von vier Jahren und über das Erwerbsleben hinweg bei 20,6%, im Vergleich zu einer Person ohne Berufsausbildung. Im Falle von Personen mit einem Schul- und Hochschulabschluss, erworben im Alter zwischen 17 und 25 Jahren und betrachtet bis zum Alter von 66 Jahren, beträgt die fiskalische Rendite 10,2%, ebenfalls im Vergleich zu einer Person ohne Berufsausbildung. Während die individuellen Bildungsrenditen aus dem Bruttoeinkommen im Mittel bei über 10% liegen, schrumpfen sie nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben sowie aufgrund des Transferentzugs auf etwa 6%. Dies verdeutlicht empirisch das Ausmaß signifikanter Interdependenzen zwischen Bildungs-, Steuer- und Sozialpolitik.“

Die Studie „Fiskalische und individuelle Nettoerträge und Renditen von Bildungsinvestitionen im jungen Erwachsenenalter“ von Friedhelm Pfeiffer and Holger Stichnoth, beide Wirtschaftswissenschaftler des ZEW, lesen Sie hier Link.