13.02.2015/EG aus dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, München

Auf Niederbayern entfallen Steuermehreinnahmen von rund 24 Millionen Euro in 2014 – Minister Dr. jur. Markus Söder heute in München: „2014 war das Rekordjahr der Selbstanzeigen“

In Bayern gingen mit knapp 6.000 Selbstanzeigen fast 2.000 Fälle mehr ein als 2013. Die Steuermehreinnahmen für 2014 belaufen sich in Bayern auf rund 300 Millionen Euro. Den Anstieg führt Söder auf die mittlerweile beschlossene Verschärfung der Selbstanzeige zurück.

Auf Niederbayern (Bußgeld- und Strafsachenstellen Landshut und Passau) entfallen in 2014 insgesamt 479 Selbstanzeigen (+134,8 Prozent gegenüber 2013) mit rund 24 Millionen Euro (+ 9,1 Prozent gegenüber 2013) Mehreinnahmen.

Insgesamt gibt es in Bayern elf Bußgeld- und Strafsachenstellen bei den Finanzämtern in Augsburg-Stadt, Bayreuth, Hof, Kempten, Landshut, München, Nürnberg-Süd, Passau, Regensburg, Rosenheim und Würzburg. Die Aufzeichnungen zu Selbstanzeigen beziehen sich auf die Zuständigkeit der Bußgeld- und Strafsachenstellen an den Finanzämtern. Diese sind nicht deckungsgleich mit den Regierungsbezirken oder Landkreisen.

Zum Thema

Die Hinterziehung von Steuern ist nach § 370 der Abgabenordnung (AO) eine Steuerstraftat.

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