Stiftungen mangelt es an Transparenz

03.01.2017/EG aus dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Berlin

Fazit der WZB-Wissenschaftler in Studie über unternehmensnahe Stiftungen: Unterschätzter Einfluss und Zweifel am ausschließlich gemeinnützigen Charakter

Die Autoren der WZB-Studie belegen die zum Teil engen personellen Verflechtungen der Stiftungsführungen mit den jeweiligen Unternehmen: Rund 20 Prozent der Personen in Stiftungsgremien halten eine Position im Unternehmen, das mit der Stiftung auf unterschiedliche und nicht immer öffentlich einsehbare Weise verbunden ist. Bei jeder dritten Stiftung konnte eine Personalunion zwischen höchsten Stiftungs- und Unternehmensposten nachgewiesen werden.

Viele Stiftungen geben jährlich zwei bis dreistellige Millionenbeträge aus und verfügen zum Teil über ein milliardenschweres Stiftungsvermögen. Zu diesem gehört ein Steueraufkommen, dass sich die Unternehmen und Unternehmer/innen als Stifter/innen sparen und das dem öffentlichen Haushalt somit entgeht – die Stiftungen „[verfügen] privat über Steuergelder“… ↗wzb.de

Ergänzende Informationen zu einflussreichen Stiftungen lesen Sie hierlobbypedia.de/Stiftung Familienunternehmen und hierlobbypedia.de/Bertelsmann Stiftung.