Strom: 34,9 Terawattstunden Exportüberschuss

Wiesbaden, 17.12.2014/EG aus dem Statistischen Bundesamt, Wiesbaden

Stromkonzerne führen mehr elektrischen Strom aus als ein – Exportüberschuss steigt

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Angaben der vier großen Übertragungsnetzbetreiber mitteilt, wurden im Jahr 2013 rund 36,9 Terawattstunden (TWh) über die europäischen Stromnetze nach Deutschland eingeführt. Im gleichen Zeitraum führte Deutschland allerdings 71,8 TWh aus, woraus sich ein Ausfuhrüberschuss von 34,9 TWh ergab. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat sich der Überschuss nahezu verdoppelt (17,6 TWh).

Die wichtigsten Abnehmer für Strom aus Deutschland waren 2013 die Niederlande (24,5 TWh) sowie die beiden Alpennachbarn Österreich (15,4 TWh) und die Schweiz (10,8 TWh). Aus dem Ausland eingespeist wurden die größten Strommengen aus Frankreich (11,6 TWh), der Tschechischen Republik (9,2 TWh) und Österreich (7,1 TWh).
1 Terawattstunde entspricht 1 Milliarde Kilowattstunden (KWh).

Zum Thema:

Industrie steigerte im Jahr 2012 Investitionen in energiesparende und -effizientere Anlagen und Methoden um 44 Prozent

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) investierten im Jahr 2012 mehr als 7 Milliarden Euro in Sachanlagen für den Umweltschutz. Im Vergleich zum Vorjahr steigerten sie ihre Umweltschutzinvestitionen um 1,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden verstärkt Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Windräder) sowie in Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz wie beispielsweise Wärmepumpen und -tauscher oder Wärmedämmung von Anlagen und Produktionsgebäuden getätigt. Im Vergleich zum Jahr 2011 stiegen die Investitionen in diesem Bereich um 44 Prozent.