Stromerzeugung in Bayern rückläufig

16.11.2015/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Bayern 2014: 2,8 Prozent weniger Strom erzeugt / Strom aus Wasserkraft -14,3 Prozent (ggü. 2013), Erdgas -12,7 Pozent, Steinkohle -12,2 Prozent, Kernenergie -1,2 Prozent, Biomasse +4,2 Prozent, Photovoltaik +11,8 Prozent, Windkraft +33,8 Prozent

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erreichte die gesamte bayerische Stromerzeugung 2014 einen Wert von 88.289 GWh (Gigawattstunden). Dies waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Abnahme wurde maßgeblich durch einen Erzeugungsrückgang bei Erdgas und Steinkohle verursacht. Erdgas trug nur noch zu 8,9 Prozent zur bayerischen Stromerzeugung bei, der Anteil der Steinkohlen sank auf 4,7 Prozent. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führte zu einem Anstieg der Bruttostromerzeugung in diesem Bereich von 0,9 Prozent im Jahresvergleich. Ursächlich für den Anstieg war vor allem die Photovoltaik, die einen Zuwachs von 1.339 GWh verzeichnen konnte, gefolgt von der Windkraft (+456 GWh) und der Biomasse (+323 GWh). In Summe erreichten die erneuerbaren Energien mit einem Anteil von 36,2 Prozent an der bayerischen Stromerzeugung im Jahr 2014 einen neuen Rekordwert. Weiterlesen↗statistik.bayern.de