Stromkosten setzen Haushalte von Sozialhilfeempfängern unter Druck

17.12.2015/EG aus dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

Daten von 22.000 Haushalten ausgewertet: Mehrkostenpauschale deckt Mehrkosten von elektrischer Warmwasserbereitung verursachte Mehrkosten nicht ab

Der Regelbedarf von Haushalten in der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe) reicht häufig nicht aus, um die Kosten für ihren Stromverbrauch zu decken. Die Differenz zwischen dem Regelbedarf und dem Mittelwert der Stromkosten beträgt, je nach Haushaltszusammensetzung, zwischen fünf und elf Euro im Monat. Noch größer ist die Differenz, wenn die Warmwasserbereitung dezentral erfolgt und mit Strom betrieben wird. Dann erhöht sich der Differenzbetrag um weitere neun bis 19 Euro im Monat. Das zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband e.V. Weiterlesen↗zew.de