Klimafreundliche Mobilität hat Beschäftigungspotenzial

16.10.2017/EG aus der European Climate Foundation (ECF), Berlin

ECF-Studie: Wirtschaft und Nettobeschäftigung werden vom Wechsel von fossilem Öl zu erneuerbaren Energien profitieren

„Der Übergang hin zu klimafreundlicher Mobilität wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Beschäftigung in mehreren Sektoren aus. Dem zentralen Szenario der Analyse folgend, in dem die Klimaziele durch eine Kombination aus Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeugen sowie Fahrzeugen mit zunehmend effizienteren Verbrennungsmotoren erreicht werden, wird die Anzahl an Arbeitsplätzen im Automobilsektor bis 2030 stabil bleiben. Der Übergang zur E-Mobilität wird die Beschäftigung in Sektoren wie Fahrzeugbau und Infrastruktur auch nach 2030 noch steigern – aber auch die gesamte Wertschöpfungskette für Automobile beeinflussen. (…) Wenn Deutschland wirtschaftlich vom Übergang zur klimafreundlichen Mobilität stärker profitieren will, muss es ein politisches Umfeld schaffen, das die Batterieproduktion im Inland fördert.“ europeanclimate.org

Subventionen für fossile Energien

05.07.2017/EG aus der NRO Greenpeace, Hamburg

Studie über den Umfang fossiler Subventionen in den G20-Ländern veröffentlicht: G20 subventionieren fossile Energien laut IMF-Schätzung mit rund 4,4 Bio. US-Dollar pro Jahr

„Politisch werden Subventionen für fossile Energien häufig damit begründet, einkommensschwache bzw. von Armut betroffene Bevölkerungsgruppen durch eine subventionierte Energieversorgung zu unterstützen. Forschungsergebnisse (vgl. dazu Belschner/Westphal 2011) zeigen jedoch, dass die meisten fossilen Subventionen regressiv wirken, d.h. vor allem wohlhabende Bevölkerungsschichten begünstigen. (…) Deutschland ist nach IMF-Berechnungen mit ca. 55 Mrd. USD der neuntgrößte Geber von Subventionen für fossile Energien nach absolutem Volumen.“

Die Studie lesen Sie hiergreenpeace.de.

Zum Thema

Derzeit sind mehr als 1.600 neue Kohlekraftwerke bzw. -kraftwerksblöcke in 62 Ländern geplant oder in der Entwicklung. Damit würde die derzeitige Kapazität von Kohlekraftwerken um mehr als 840.000 Megawatt (MW) oder rund 42,8 Prozent zunehmen. urgewald.org

Stromerzeugung in Bayern sinkt

24.04.2017/EG aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik, München

Bayerische Stromerzeugung in Anlagen für die allgemeine Versorgung 2016 um 7,7 % gesunken – Strom von Kernkraftwerken um 14,4 % niedriger

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik erzeugten die Bayerischen Kernkraftwerke in Essenbach und Gundremmingen im vergangenen Jahr 31,4 Millionen Megawattstunden (MWh) Strom. Der Anteil an der gesamten Stromerzeugung in Bayern lag damit bei 57,6 Prozent. Aus Wasserkraft wurden 2016 brutto 11,0 Millionen MWh Strom (Anteil 20,2 Prozent) erzeugt. Erdgas und Erdölgas erzeugten brutto 5,6 Millionen MWh (Anteil 10,3 Prozent) Strom. statistik.bayern.de

Das Kernkraftwerk in Gundremmingen an der Donau betreiben die RWE Power AG (Gesellschaftsanteil 75 %) zusammen mit der PreussenElektra GmbH (25 %). Das Kernkraftwerk in Essenbach an der Isar (Isar/Ohu2) betreiben die PreussenElektra GmbH (75 %) zusammen mit der Stadtwerke München GmbH. Am 01.07.2016 wurde die Umbenennung der E.ON Kernkraft GmbH in PreussenElektra GmbH vollzogen. Die PreussenElektra GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der E.ON SE (Europäische Aktiengesellschaft).

Digitalisierung und E-Mobilität senken Rohstoffverbrauch

18.02.2017/EG aus dem Beratungsunternehmen McKinsey & Company, Düsseldorf

McKinsey Global Institute: Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz erreicht spätestens 2035 ihren Höhepunkt

„Neue Technologien werden in den nächsten Jahren die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen erheblich beeinflussen und langfristig sinken lassen. Bereits 2035 dürfte die Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz ihren Höhepunkt erreicht haben. Gründe dafür sind die zunehmende Automatisierung und Vernetzung von Prozessen in Privathaushalten und der Industrie, der Trend zur Elektromobilität sowie der wachsende Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung. Dies sind Kernergebnisse einer neuen Studie des McKinsey Global Institute (MGI) mit dem Titel „Beyond the supercycle: How technology is reshaping resources“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.“ mckinsey.de

Strom: Erneuerbarer fürs Inland – Kohle fürs Ausland

03.12.2016/EG aus dem Medium ‘Klimaretter.Info‘, Berlin

Frankreich kauft ‘schmutzigen‘ Strom aus Deutschland

Wie die Journalisten Susanne Götze und Jörg Staude recherchierten, zwingt nicht nur die jahreszeitliche Wetterlage unseren Nachbarstaat Frankreich zu massiven Stromzukäufen. Wie die Energie erzeugt wurde, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. klimaretter.info