Kriegswaffen: Bayerische Firmen mischen kräftig mit

17.08.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Anteil der Genehmigungen im Jahr 2016 von Antragstellern aus Bayern: 32,8 % aller Einzelgenehmigungen und 54,0 % aller Sammelausfuhrgenehmigungen

Der Wert der im Jahr 2016 ausgeführten Rüstungsgüter aus Bayern betrug 2,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2015 waren es noch 7,6 Milliarden Euro.

Im Jahr 2016 wurden Genehmigungen nach dem Außenwirtschaftsgesetz (AWG) für Kriegswaffen von Airbus Helicopters Deutschland GmbH, Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, MBDA Deutschland GmbH, Nitrochemie Aschau GmbH, Oberland Defence GmbH, RUAG Ammotec GmbH, TDW Gesellschaft für verteidigungstechnische Wirksysteme mbH für die Ausfuhr an Drittländer (Exportanteil 39 %) erteilt. Deren Drittlandkunden sind Brasilien, Brunei, Indien, Irak, Republik Korea, Oman, Singapur und Südafrika. bundestag.de

IWF kritisiert niedriges Lohnwachstum

10.07.2017/EG aus dem Intenational Monetary Fund (IMF), Paris/Brüssel

IMF fordert im aktuellen Länderbericht von Deutschland mehr Lohnwachstum und Abbau der anhaltenden Leistungsbilanzüberschüsse

„Trotz hoher und steigender Kapazitätsauslastung und Leerstandsquoten sind das Lohnwachstum und die Kerninflation bislang zu niedrig, den Unternehmensinvestitionen fehlt es an Dynamik, während die demografische Entwicklung die langfristigen Wachstumsaussichten belasten. Der große und anhaltende Leistungsbilanzüberschuss spiegelt teilweise diese Ungleichgewichte wieder, die zu hohen Inlandseinsparungen und besseren Investitionsmöglichkeiten im Ausland führen, obwohl auch externe Faktoren eine Rolle spielen. Deutschland sollte eine Reihe von koordinierten Fiskal- und Strukturpolitiken einhalten, um seine Stärken zu sichern und die verbleibenden Herausforderungen zu bewältigen, einschließlich der Verringerung der externen Ungleichgewichte.“ imf.org

EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

17.05.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

EU28 Handelsbilanz I/2017: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (319,9 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (1.293,9 Mrd. Euro) liegt bei 24,7 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar bis März 2017:

Handelsbilanzsaldo (weltweite Ausfuhren abzüglich weltweite Einfuhren) insgesamt

  • Deutschland: 61,2 Mrd. Euro Exportüberschuss (+ 2,3 Prozent gegenüber I/2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 17,6 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 41,5 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Handelsbilanzsaldo innerhalb der EU28

  • Deutschland: 18,4 Mrd. Euro Exportüberschuss (- 11,8 Prozent gegenüber I/2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 50,0 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 27,7 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Handelsbilanzsaldo der EU28 mit der restlichen Welt

  • Deutschland: 42,8 Mrd. Euro Exportüberschuss (+ 10,0 Prozent gegenüber I/2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 10,0 Mrd. Euro Überschuss (Irland) bis 32,4 Mrd. Euro Defizit (Niederlande)

Die komplette Mitteilung lesen Sie hiereuropa.eu.

Zum Thema

„Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“makronom.de

„Ungesunder Überschuss“boeckler.de

„Das süße Gift der Exportüberschüsse“makronom.de

IMK-Report zur Rolle der Nominallöhne für die Handels- und Leistungsbilanzüberschüsseboeckler.de

EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

19.04.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

EU28 Handelsbilanz für Januar und Februar 2017: 16 von 28 EU-Staaten melden Defizite / Deutschlands Exportanteil (201,4 Mrd. Euro) an allen Ausfuhren der EU28 (816,1 Mrd. Euro) liegt bei 24,7 %

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für die Monate Januar und Februar 2017:

Handelsbilanzsaldo der EU28 für die Monate Januar und Februar 2017 insgesamt (Intra-EU und Extra-EU)

  • Deutschland: 35,4 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 4,1 Prozent gegenüber Jan/Febr 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 11,6 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 25,1 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Handelsbilanzsaldo innerhalb der EU28 (Intra-EU) für die Monate Januar und Februar 2017

  • Deutschland: 11,4 Milliarden Euro Exportüberschuss (- 8,1 Prozent gegenüber Jan/Febr 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 32,6 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 18,1 Mrd. Euro Defizit (Frankreich)

Handelsbilanzsaldo der EU28 mit der restlichen Welt (Extra-EU) für die Monate Januar und Februar 2017

  • Deutschland: 24,0 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 11,1 Prozent gegenüber Jan/Febr 2016)
  • EU27 (ohne Deutschland): 6,3 Mrd. Euro Überschuss (Irland) bis 21,0 Mrd. Euro Defizit (Niederlande)

Die komplette Eurostat-Mitteilung lesen Sie hierec.europa.eu.

Zum Thema

„Der Welthandel ist ein Nullsummenspiel, bei dem die Überschüsse des einen die Defizite des anderen sind.“makronom.de

„Ungesunder Überschuss“boeckler.de

„Das süße Gift der Exportüberschüsse“makronom.de

EU: Handelsbilanzen der Ungleichen

15.02.2017/EG aus dem statistischen Amt der Europäischen Union ’Eurostat‘, Brüssel

EU28 Handelsbilanz 2016: 17 von 28 EU-Staaten melden Defizite

Das statistischen Amt der Europäischen Union ‘Eurostat‘ meldet die Handelsbilanzsalden der 28 EU-Mitgliedstaaten für das Jahr 2016:

Handelsbilanzsaldo der EU28 insgesamt

  • Deutschland: 257,3 Milliarden Euro Exportüberschuss (+ 2,6 Prozent gegenüber 2015)
  • EU27 (ohne Deutschland): 59,9 Mrd. Euro Überschuss (Niederlande) bis 204,5 Mrd. Euro Defizit (Vereinigtes Königreich)

Weiterlesen