Buchtipp: Raus aus der Mental Load-Falle

10.07.2020/EG

Patricia Cammarata: Raus aus der Mental Load-Falle
Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt

Sachbuch (Beziehung, Familie)

„Kinder, Küche, Krisenmanagement. Ob sie wollen oder nicht: Immer noch erledigen Mütter einen Großteil der Familienarbeit, haben jedes noch so kleine To-do von Kindern und Partner im Kopf. Mental Load ist das Wort für die Last im Kopf, die Frauen grenzenlos stresst. Patricia Cammarata, Psychologin und bekannte Elternbloggerin, beschreibt konkrete Auswege aus der Mental Load-Falle. Zuständigkeiten gerecht verteilen, Aufgaben loslassen, Freiräume schaffen und vor allem als Paar die Energie darauf verwenden, füreinander da zu sein – das löst langfristig den Knoten. Natürlich gibt es nicht den einen Weg aus der Dauerbelastung. Dieses Buch zeigt viele Wege, um die Arbeits- und Verantwortungslast so aufzuteilen, dass es für die eigene Familie passt. Aber fest steht: Der freie Kopf macht es möglich, endlich durchzuatmen. Geteilter Mental Load eröffnet neue Perspektiven! Ein Buch für Mütter und Väter, die endlich gleichberechtigt leben wollen.“ (mehr …)

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Elternzeit steigert Lebenszufriedenheit der Kinder

29.10.2019/EG
Quelle: Ökonomenstimme, ein Blog der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich

Katharina Heisig und Larissa Zierow, beide Forscherinnen am ifo Institut München, untersuchten den Einfluss von Elternzeitreformen auf die kindliche Entwicklung

„In unserem Paper (Heisig und Zierow, 2019) untersuchen wir mithilfe der Daten des sozioökonomischen Panels (SOEP) die Auswirkungen der von sechs auf zwölf Monate verlängerten Elternzeit auf die langfristige Lebenszufriedenheit von Kindern. Wir verwenden dafür die in der DDR geborenen Geburtskohorten 1980-1989. (…). Unsere Ergebnisse zeigen auf Grundlage von über 1100 Individuen, dass die von sechs auf zwölf Monate verlängerte Elternzeit zu einer höheren Lebenszufriedenheit der Kinder im Erwachsenenalter führt. Der Effekt ist robust und liegt bei einem Anstieg von ca. 8 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt vor der Elternzeitreform.“ oekonomenstimme.org

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KiTa-Beiträge belasten einkommensschwache Haushalte überproportional?

28.05.2018/EG

Umfrage der Bertelsmann-Stiftung: „Die finanzielle Belastung durch Kita-Beiträge ist ungerecht verteilt“

„Haushalte unterhalb der Armutsrisikogrenze müssen einen fast doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für den Kita-Beitrag ihrer Kinder aufbringen wie wohlhabendere Eltern – trotz einer vielerorts gültigen Sozialstaffel. Denn Eltern, die über weniger als 60 Prozent eines durchschnittlichen Einkommens verfügen, zahlen monatlich durchschnittlich 118 Euro und damit zehn Prozent ihres Einkommens für den Kita-Besuch ihres Kindes; bei Eltern oberhalb der Armutsrisikogrenze sind es hingegen nur rund fünf Prozent des Einkommens, im Durchschnitt 178 Euro. Zudem gibt es erhebliche regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern.“ bertelsmann-stiftung.de

Die Umfrage-Ergebnisse aus Bayern lesen Sie hier bertelsmann-stiftung.de

Die Aktivitäten der Bertelsmann-Stiftung zu den Hartz-IV-Gesetzen erklären Max Uthoff und Claus von Wagner hier youtube.de.

Einblicke in die Unternehmensbereiche der Bertelsmann Unternehmensgruppe bertelsmann.de.

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Buchtipp: Wie ich meine Tochter durchs Abitur brachte

02.02.2018/EG

Thomas Kausch: Wie ich meine Tochter durchs Abitur brachte

Erzählung (Familie, Erziehung)

Die sagenhaften Unwägbarkeiten des Erziehungsalltags: Thomas Kausch erzählt witzig und selbstironisch, mit welchen Tricks, Finten und (manchmal sogar) Notlügen er den eigenen Nachwuchs durchs Abitur gebracht hat.
Wie er sich im Kindergarten hauptsächlich mit den Läusen auf dem Kopf seiner Tochter herumschlagen musste, die sie sich aber immerhin vom Sohn eines Regierungssprechers geholt hatte. Wie er schon in der Grundschule als Elternsprecher mit mehr oder weniger großem Erfolg um die Noten seiner Tochter pokerte und am Ende der Schullaufbahn mit dem Abitur auch er eine große Prüfung zu bestehen hatte.
Für alle Eltern, die nur noch mit Humor durch den Erziehungsalltag kommen. (mehr …)

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