Buchtipp: Die Erfindung der Hausfrau

27.08.2021/EG

Evke Rulffes: Die Erfindung der Hausfrau
Geschichte einer Entwertung

Sachbuch (Gender)

„»Das bisschen Haushalt« – diese unsäglich anstrengende, undankbare Aufgabe kostet viele Frauen bis heute den letzten Nerv. Egal, ob sie berufstätig oder »nur« Hausfrau (und Mutter) sind. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein solches Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte?
Evke Rulffes erzählt die historische Entwicklung der Hausfrau nach und zeigt, wo sich diese alten Verhältnisse trotz all der politischen Bemühungen um ein gleichberechtigtes Miteinander heute noch wiederfinden, wie sie uns prägen und beeinflussen…“

Autor

Evke Rulffes ist Kulturwissenschaftlerin. Sie promovierte 2018 an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit über »Die angewiesene Frau. Christian Friedrich Germershausens ›Hausmutter‹«, in der sie mit alten Haushaltsratgebern der Spätaufklärung beschäftigte. Außerdem ist sie Redaktionsmitglied der Zeitschrift ilinx – Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft. Sie lebt heute als Kuratorin und Autorin in Berlin.

Harper Collins Verlag, ISBN: 978-3-749-95117-8, E-Buch, 256 Seiten, 17 Euro

Ökonomie braucht mehr Frauen

27.10.2016/EG aus dem Ökonomieblog MAKRONOM, Berlin

Ökonomin Dr. Victoria Bateman: Die Volkswirtschaftslehre hat ein ernsthaftes ‘sex problem‘

„Für mich ist nicht die Globalisierung die zugrundeliegende Ursache unserer Probleme: Es ist der Mangel an Freiheiten für Frauen in den ärmeren Ländern unserer Welt, inklusive der mangelnden Freiheit, über ihre Körper selbst zu bestimmen. Unsere wirtschaftlichen Probleme spiegeln …“ ↗makronom.de