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Beiträge verschlagwortet als “Gewerkschaft”

Bundesregierung könnte die Tarifbindung stärken

08.09.2020/EG Quelle: Hugo Sinzheimer Institut (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf Gutachten von Thorsten Kingreen, Rechtswissenschaftler an der Universität Regensburg, zu den gesetzgeberischen Möglichkeiten in der Tarifautonomie „Das Gutachten behandelt dabei das…

Stagnieren die Löhne aufgrund von Unternehmensmacht?

06.08.2018/EG aus dem Blog der Arbeiterkammer, Wien Christian Bellak und Christian Reiner, Wirtschaftswissenschaftler, untersuchten die Verhandlungsmacht von Arbeit und Kapital „Der Machtverlust von ArbeitnehmerInnen ist eng mit dem internationalen Bedeutungsverlust…

Tarifflucht in Bayern

13.06.2018/EG aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Arbeitnehmer nahen Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

WSI-Studie zur Tarifflucht in Bayern / Thorsten Schulten, Wirtschaftswissenschaftler: „Ins Reich der Mythen und Märchen gehört schließlich auch die Behauptung, bayerische Unternehmen würden weit überdurchschnittlich hohe Löhne zahlen“

„In Bayern werden nur noch 53 Prozent aller Beschäftigten durch einen Tarifvertrag geschützt. Damit ist der Freistaat das Schlusslicht unter den westdeutschen Bundesländern. (…)

Die geringe Tarifbindung hat direkte Auswirkungen auf Löhne und Arbeitsbedingungen in Bayern. Beschäftigte in nicht-tarifgebundenen Unternehmen verdienen nach den IAB-Daten im Schnitt 24 Prozent weniger als Arbeitnehmer in Betrieben mit Tarifvertrag. Bereinigt um verschiedene Struktureffekte (Branche, Unternehmensgröße usw.) liegt der Rückstand immer noch bei 9 Prozent, zeigen die Berechnungen des WSI. Auch wenn Unternehmen angeben, sich an bestehenden Tarifverträgen „zu orientieren“, beträgt die bereinigte Tariflücke etwa 9 Prozent. Für die betroffenen Beschäftigten bringt eine unverbindliche Orientierung an Tarifverträgen also in der Regel keine messbaren Entgeltvorteile.“ boeckler.de

Tarifverträge in der Kontraktlogistik – das Beispiel BMW

„Die industrielle Kontraktlogistik hat für die Metall- und Elektroindustrie eine wachsende Bedeutung. Insbesondere in der Automobilindustrie spielt die Kooperation mit externen Logistikdienstleistern eine zentrale Rolle. Dabei geht es nicht nur um die präzise Zulieferung von benötigten Teilen in getakteter Frequenz, sondern oft auch um die Übernahme von Vormontagetätigkeiten. Während die Auslagerung für die Hersteller Kostenvorteile von bis zu 50 Prozent brachte, führte dies bei den Beschäftigten in der Regel zu deutlich geringeren Löhnen.

Tarifbindung nimmt weiter ab – Mindeststandards auch

26.05.2018/EG aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg IAB, Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit: In Ostdeutschland arbeitet nur noch jeder Dritte in einem Betrieb mit Branchentarif „Arbeitnehmer und…