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Beiträge verschlagwortet als “Migration”

Flüchtlingsdebatte: Flucht verursacht hohe Kosten

09.06.2020/EG Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin Aufnahme und Integration von Schutz- und Hilfesuchenden verursachte 2019 Ausgaben in Höhe von 14,7 Milliarden Euro (63,6 % der Ausgaben) und weitere 8,4 Milliarden Euro…

Flüchtlingsdebatte: Leistungen für Asylbewerber

04.02.2020/EG Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin Flucht und Vertreibung verursacht hohe Kosten – für Flüchtlinge und Aufnahmeländer / Auch 2019 kamen die meisten Antragsteller aus Syrien Wie die Bundesregierung mitteilt, erhielten…

Sicherheit und Möglichkeiten sind die Fluchtmotive

03.09.2019/EG Quelle: CESifo, München Cevat Giray Aksoy, Wirtschaftswissenschaftler bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, und Panu Poutvaara, Wirtschaftswissenschaftler am ifo Institut in München, untersuchten die Fluchtmotive…

Das Klima verändert nicht nur die Natur

11.08.2019/EG Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin Ausfuhren von Agrarprodukten (insbesondere Grundnahrungsmittel) in Entwicklungsländer haben sich mit Hilfe von Subventionen seit 2009 verdoppelt / Klimaveränderungen erschweren landwirtschaftliche Bodennutzung „… nach Angaben der…

Buchtipp: Wir Herrenmenschen

15.03.2019/EG

Bartholomäus Grill: Wir Herrenmenschen Unser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte

Sachbuch (Geschichte, Kolonialismus)

Die deutschen Kolonien - dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern. Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistische Erbe: Das Herrenmenschentum prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den „bedrohlichen Afrikanern“ oder „hilflosen Entwicklungsländern“ wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration.