Privates Geldvermögen steigt

19.09.2017/EG aus der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main

Monatsbericht September 2017: Geldvermögen der privaten Haushalte stieg im ersten Quartal 2017 um 320 Milliarden Euro oder 6,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum (I/2016)

Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 320 Milliarden Euro bzw. 6,0 Prozent. Zum Ende des ersten Quartals 2017 summierte sich das Geldvermögen der privaten Haushalte auf rund 5,7 Billionen Euro. bundesbank.de (siehe Seite 151,“IX. Finanzierungsrechnung 4. Geldvermögen und Verbindlichkeiten der privaten Haushalte (unkonsolidiert)“)

Ungleichheit steigt weiter

18.09.2017/EG aus dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

IMK-Report: Ungleichheit der verfügbaren Haushaltseinkommen hat in Deutschland seit 1991 deutlich zugenommen

„Eine stärkere Beteiligung reicher Haushalte an der Finanzierung des Gemeinwesens könnte erreicht werden, indem die Politik Unternehmensgewinne effektiver besteuert, private Steuerflucht konsequent verfolgt, den Spitzensteuersatz anhebt, die Vermögenssteuer reaktiviert und Privilegien bei der Erbschaftsteuer abschafft. Zudem sollte die Grundsteuer in eine Bodenwertsteuer umgewandelt und die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden.“ boeckler.de

Immer mehr Ältere sind erwerbstätig

16.09.2017/EG aus dem Statistischen Bundesamt, Wiesbaden

Erwerbstätigenquote in der Altersgruppe 65 bis 69 ist in den vergangenen zehn Jahren um 133 Prozent gestiegen

In den vergangenen Jahren hat die Erwerbstätigkeit älterer Menschen immer weiter zugenommen: Gingen im Jahr 2006 rund 29,6 Prozent der 60- bis 64-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nach, war 2016 bereits mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe erwerbstätig (55,7 Prozent). Von den 65- bis 69-Jährigen, also Personen jenseits der Regelaltersgrenze, arbeiteten 2016 immerhin noch 15,4 Prozent. Im Jahr 2006 hatte der Anteil bei 6,6 Prozent gelegen. destatis.de

Ungleichheit: Bilden die USA das deutsche Gesellschaftsmodell von morgen ab?

12.09.2017/EG aus dem Medium MAKRONOM, Berlin

Benjamin Braun, Wirtschaftswissenschaftler, über die amerikanische Gegenwart und die deutsche Zukunft

„Das Thema der sozialen Ungleichheit spielt im deutschen Wahlkampf eine Nebenrolle. Man mag das überraschend finden. Mir drängen sich jedoch andere Adjektive auf – skandalös etwa, und vor allem: gefährlich.
(…)
Die Gefahr liegt in der Kombination von unmerklich langsamen sozio-ökonomischen Veränderungsprozessen und einer Systemträgheit, die ein frühes Gegensteuern erforderlich macht. Die entscheidende Frage lautet daher weniger, wo unsere Gesellschaft heute steht, sondern vielmehr, wohin sie sich bewegt.“ makronom.de

Zum Thema

Ökonom Branko Milanovic fordert neue Instrumente zur Reduzierung der Ungleichheit makronom.de

Stand der Deutschen Einheit 2017

11.09.2017/EG aus dem Deutschen Bundestag, Berlin

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017

„Für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist es eine wichtige Frage, wie regionale Strukturschwächen überwunden und gleichwertige Lebensverhältnisse im Bundesgebiet gefördert werden können.

In Teilen Ostdeutschlands stellt heute die Sicherung der Daseinsvorsorge eine Herausforderung dar. Dies hängt mit den weiter vorangeschrittenen demografischen Veränderungen zusammen, die in einigen Regionen mit einer vergleichsweise geringen Siedlungsdichte, wirtschaftlichen Strukturschwächen und Finanzschwächen der Gemeinden einhergehen.“ bundestag.de (Seite 10)