UNHCR: ‚Hotspots‘ in Griechenland sind zu Hafteinrichtungen geworden

23.03.2016/EG aus dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ‚UNHCR‘, Genf

UNHCR: Umsetzung des EU-Türkei-Abkommens zwingt ankommende Flüchtlinge in ‚geschlossene Zentren‘

Am vergangenen Sonntag ist das verhandelte Abkommen zwischen der EU und der Türkei in Kraft getreten, das die hohe Anzahl von Neuankömmlingen in Griechenland und Europa reduzieren soll. Bereits am Samstag beschleunigten die griechischen Behörden den Transfer von rund 8.000 Flüchtlingen und Migranten auf das Festland. Ziel der Maßnahme war es, diejenigen, die vor dem 20. März 2016 die Inseln erreicht haben von denen zu trennen, die nach diesem Datum angekommen sind und damit dem neuen Flüchtlingsabkommen unterliegen. Weiterlesen↗unhcr.de

Zum Thema eine Meldung von der Hilfsorganisation ‚Ärzte ohne Grenzen e.V.‘:

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen setzt ab sofort alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem „Hotspot“ im Lager Moria auf der Insel Lesbos aus. Die Entscheidung folgt dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei, das zur erzwungenen Rückführung von Migranten und Asylbewerbern von der griechischen Insel in die Türkei führen wird. Weiterlesenaerzte-ohne-grenzen.de