VW-HV: Gesundheitsschäden kein Thema?

23.06.2016/EG

Betriebswirtschaftliche Interessen und Vermögensschäden dominieren die Hauptversammlung des Volkswagenkonzerns / 59.500 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Folgen der Feinstaubbelastungen

Die Radolfzeller Umweltschutzorganisation Deutsche Umwelthilfe bringt die von Dieselmotoren ausgehenden Belastungen auf den Punkt: „Der Verkehrssektor emittiert eine Vielzahl von Luftschadstoffen, die schädlich für Menschen, Tiere und das Klima sind, aber auch Pflanzen, Gewässer, Böden und sogar Bauwerke und Materialien angreifen. Dazu zählen Feinstaub (PM10), Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Blei sowie Ozon (O3). Die höchsten Belastungen treten in verkehrsreichen Ballungsräumen auf. Die Abgase von Lastwagen, Pkw, Bussen, aber auch von Baumaschinen und Diesellokomotiven verursachen Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen. Allein in Deutschland sterben nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EEA) jährlich ca. 59.500 Menschen, in der EU insgesamt 403.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Feinstaubbelastung. Zudem beschleunigen unsere Dieselruß-Emissionen den Klimawandel, da sie von den Luftströmungen der Nordhalbkugel insbesondere in die Arktis und auf die Gletscher der Hochgebirge getragen werden und dort eine beschleunigte Eisschmelze verursachen.“

Ergänzende Informationen zu den von Dieselmotoren erzeugten Gesundheitsgefahren lesen Sie hiergreenpeace.de.

Volkswagen Aktionäre stimmen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Dividendenvorschlag zuvolkswagenag.com.